Die Regierung der Unfähigkeiten

Alice Schwarzer stellte bei “Hart aber fair” fest, die miese Stimmung ist nur herbeigeredet, also irgendwie nur eingebildet, jedenfalls so ähnlich. Verulkt hat man sich gefühlt von der Aussage, aber frauen müssen eben zusammenhalten, egal, was es auch koste. Fast schon ver…, oder so ähnlich fühlte man sich, denn mit der Strategie der Kanzlerin ist Deutschcountry angeschmiert, weil eben nichts passiert, was nach solider politischer Arbeit riecht. Eine Leck mich am A….-mentalität, das strahlt sie aus, die kanzlerin, sonst nichts, Unfähigkeit, Deppentum, weil sie als kleines Frauchen ja nicht machen kann, wenn nicht alle mitmachen, so erklärt man Kindern heute Politik-genial!

In der Sendung wurde geredet über das, was neuerdings “Regierungsarbeit ” der Merkel-Koalition sein soll, die 100 Tage (ansonsten aber wohl eher gefühlte 100 Jahre) im Amt ist und die einfach zu einem Alptraum geworden ist, zähflüssig wie Sputum, Schleim, den man nicht los wird, da würden nur Neuwahlen helfen, aber bis dahin werden wohl die Jahre auf immer fetter werdenden Hintern abgesessen und noch diverse Gänsebraten gebrutzelt und Weihnachtsarien mitgelippt.

Frau Schwarzer meint auch, man müsse der Regierung alias Frau Merkel mehr Zeit geben, von den 100 vergangenen Tagen seien ja schließlich 50 Tage Weihnachtsurlaub gewesen. So,so, Weihnachtsurlaub, 50 Tage, nun ist bald Karneval und Winterferien stehen an, dann Ostern, wenn alle diese Urlaube 50 Tage dauern, bravo, so teuer bezahlt wurde dann noch keine Koalition vom Arbeitgeber, und der ist ja bekanntlich der Wähler. Mal schauen, aber nicht einmal Banker machen so lange Urlaub wie Merkel.

Von dem internen Koalitionsgemetzel, hat allerdings der Wähler inzwischen die Schnauze voll, ganz offensichtlich hält sich da ein Strohhalm über Wasser, der zu versinken droht. Die Regierung weiss nicht was sie will, aber unfinanzierbare Steuern, die müssen es sein, komme was da wolle, basta, so isses das Merkel, die Kommunen sind begeistert. Gebührenerhöhungen wird es geben, auf breiter Front, anders ist das, was sich Kommune nennt dauerhaft nicht finanzierbar, oder man schließt gleich ganz Schwimmbäder und Büchereien, eben das, was Kommune ausmacht, was Städte lebenswert macht.

Merkel liebt ihren Koalitionspartner und will nicht zugeben, das war ein Griff ins Nichts, und Westerwelle schwebt noch immer auf irgendeiner Wolke, nur nicht im RL, dem Real-Life. Der Wähler ist inzwischen unsanft aufgewacht, hat er doch „schwarz-gelbe Unfähigkeit“ und nicht Kompetenz gewählt.

Die Regierung wird so lange die Steuersenkungsparole schreien, bis die NRW-Wahlen gelaufen sind. Und danach geht es hoffentlich endlich ans Zustechen oder Eingemachte, denn der jetzige Zustand ist unerträglich, so wenig Regierung gab es noch nie, und das in einer Krise. Wenigstens eines hat Merkel bei ihren Vätern Kohl und Honecker gelert, das Aussitzen, und das ist definitiv zu wenig!

©denise-a. langner-urso

 

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