10
September , 2010
Freitag

"Quid leges sine moribus? Quis custodiet ipsos custodes?"

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Archiv für die ‘Biologie’ Kategorie

Top-Kill gescheitert, live aus 1,5km Tiefe

Posted by KarlaKolumna On Mai - 31 - 2010 1 COMMENT

Fast schon pervers klingt alleine die Vorstellung, dass live im Internet gezeigt wird, wie die Umwelt mit hoch giftigem Öl verpestet wird. Doch es ist traurige Realität! Das Risiko war bekannt, die Techniken unerprobt und Experten aus den eigenen Reihen rieten sogar von den Bohrungen ab, da in dieser extremen Tiefe selbst das Metall unter solch einem Druck bersten kann.

Das Schlimmste ist jedoch, dass niemand etwas dagegen unternehmen kann. Die Hoffnung stirbt zuletzt, in diesem Fall ist Sie aber schon gestorben.

BP- Boykott:

Foto-Greenpeace

Greenpeace-Wanted: Neues Logo für BP

Stinkendes Siechtum im Nigerdelta

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WWF Report beschreibt 350 neue Arten

Posted by thunderhand On August - 10 - 2009 Kommentare hinzufügen

Frankfurt – Mehr als 350 neue Arten – darunter der kleinste Hirsch der Welt und ein „fliegender“ Frosch – sind laut eines neuen WWF Reports im Gebiet des östlichen Himalayas entdeckt worden. Die Region ist eine biologische Fundgrube, die nun durch den Klimawandel bedroht ist.

© Alan Rabinowitz / WWF Nepal

Foto:© WWF: Alan Rabinowitz-Nepal

Die Forschungsarbeit eines Jahrzehnts, die von Wissenschaftlern in abgelegenen und durch die steigenden Temperaturen akut bedrohten Bergregionen ausgeführt wurde, erbrachte sensationelle Ergebnisse wie die Entdeckung eines hellgrünen, fliegenden Frosches, der seine langen, mit Schwimmhäuten versehenen Füße zum Gleiten in der Luft benutzt. Eine der bedeutendsten Entdeckungen ist nicht „neu“ im klassischen Wortsinne. Ein 100 Millionen Jahre altes Geckofossil wurde in einer Bernsteinmine im Hukawng Tal im nördlichen Myanmar entdeckt. Der Fund gehört zur ältesten der Wissenschaft bekannten fossilen Geckoart. Nach Entdeckung der kleinsten und ältesten Hirschspezies der Welt, die auch als „Blatt-Hirsch“ bezeichnet wird, glaubten die Forscher anfangs es handele sich um ein Jungtier einer anderen Spezies. Doch DNA Tests bestätigten, dass es sich bei dem hellbraunen Tier mit großen Augen um eine eigenständige und neue Art handelt.

Der WWF Report „Der östliche Himalaya – Wo Welten kollidieren“ beschreibt detailliert mehr als 350 neue Arten. Wissenschaftler verschiedener Organisationen haben sie zwischen 1998 und 2008 in einer Region entdeckt, die Bhutan, den Nord-Osten Indiens, den Norden Myanmars ebenso wie Nepal und südliche Bereiche Tibets umfasst. Unter den neu entdeckten Arten sind 242 Pflanzen, 16 Amphibien, 16 Reptilien, 14 Fische, zwei Vögel, zwei Säugetiere und mindestens 60 neue Wirbellose „Die enorme biologische Vielfalt unterstreicht die zerbrechliche Natur einer Umgebung, die Gefahr läuft, unwiederbringlich verloren zu gehen, wenn nicht die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels aufgehalten werden,“ sagt Birgit Braun, WWF – Artenschutzexpertin. Nur ein ambitioniertes globales Klimaabkommen könne den Planeten und seine Natur-Schätze wie den Himalaya vor dem Klimawandel retten.

Der östliche Himalaya beheimatet eine überwältigende Anzahl von 10.000 Pflanzenarten, 300 Säugetierarten, 977 Vogelspezien, 176 Reptilien- und 105 Amphibienarten sowie 269 verschiedene Süßwasserfische. Die Region weist die höchste Dichte an Bengalischen Tigern auf und ist die letzte Bastion des charismatischen Panzernashorns. In der Vergangenheit hat die felsige und in weiten Teilen unzugängliche Landschaft des Östlichen Himalayas biologische Forschungen massiv erschwert, mit dem Ergebnis, dass seine Tier und Pflanzenwelt wenig erfasst und weite Gegenden bis heute biologisch unerforscht sind.

http://www.wwf.de/presse/details/news/hunderte_neue_arten_im_oestlichen_himalaya_entdeckt/

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Spinnenbiss-Der Dornfinger: Fühl mal wer da beißt

Posted by thunderhand On August - 5 - 2009 1 COMMENT
Beschriftung

Es ist sommerlich warm, und es krabbelt und kreucht. Wer hört schon gerne das Summen von Mücken, wer fürchtet nicht Hornisse, Biene, Wespe und Spinne. Allergiker lieben diese Jahreszeit nicht besonders, zumal oft noch Pollenallergien hinzu kommen. Aber auch für Nicht-Allergiker sind Insekten ein Gräuel, schmerzen doch ihre Bisse und Stiche.Bienen, Wespen, Hornissen und Mücken, sie alle hinterlassen mehr oder weniger ärgerliche Spuren, wenn sie sich mit uns oder wir uns mit ihnen angelegt haben, aber es gibt auch Spinnen, die recht kräftig und schmerzhaft zu beißen können, und eine von ihnen ist der so genannte Dornfinger, der kaum sichtbar in unseren Wiesen haust und zubeißt, wenn man seinem Nest, das das Weibchen dort baut zu nahe kommt. Die Stelle schmerzt zuerst und verfärbt sich dann blau- schwarz. Aber auch Schüttelfrost und Lähmungserscheinungen können eine Folge des Bisses dieses kleinen Spinnchens sein, das aus dem Mittelmeerraum bei uns eingewandert ist. Der Dornfinger wird um die 1,5 cm groß. Berlin und Brandenburg sind Hochburgen des Befalls, und warum dies so ist, das weiß niemand genau, aber vielleicht liegt es ja auch an der Bodenbeschaffenheit und daran, dass es speziell hier inzwischen oft sehr wenig regnet. Wer also im Raum Berlin/Brandenburg im Gras spazieren gehen möchte, dem seien lange Hosen und Strümpfe auch im Hochsommer empfohlen. Die Hauptbißzeit beginnt im Juli, wenn sowohl Männchen als auch Weibchen den im Gras versteckten Eikokon beschützen und endet gegen September.

Aber auch die Zoropsis breitet sich in Deutschland immer mehr aus, nur ist ihr Biss nicht ganz so schmerzhaft und tückisch. In jedem Falle sollte man keine Spinne mit der Hand anfassen, möchte man sie lebend entfernen, so trage man tunlichst Handschuhe und befördere sie in einem abgedeckten Glas in die Freiheit.

©denise-a. langner-urso

02.06.2009 08:35 ursprünglich erschienen auf OnlineZeitung 24.de

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