10
September , 2010
Freitag

"Quid leges sine moribus? Quis custodiet ipsos custodes?"

Es sind tägliche Werbepatzer und sie ziehen sich wie ein rotes Band durch den Wahlkampf, ...
Liste Pro Natur führt "tierischen" Wahlkampf Berlin – Der NABU schickt Feldhamster, Laubfrosch, Gänsegeier und Wolf ...
Eine Bertelsmann Studie beweist, Deutschland ist unter den letzten Plätzen, was lebenslanges Lernen betrifft. Wen wunderts? ...
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Archiv für die ‘Urlaub/Freizeit’ Kategorie

Die FDP bietet : Reisen für Hartz4 Empfänger und 15 Euro Mindestlohn!

Posted by thunderhand On März - 7 - 2010 Kommentare hinzufügen

handpuppe_guido_ani1vorsicht Satire

Westerwelle nimmt jeden demnächt mit auf Reisen, der an die FDP spendet oder gespendet hat, das dringt als Gerücht aus der Parteizentrale der Bundespartei in Berlin. Alle Hartz4 Empfänger sind dazu aufgerufen sich  bei den ortsansässigen FDP Zentralen zu melden, denn die FDP sei eine sozialgerechte Partei.

Dieses Mal habe Vizekanzler Westerwelle Klientelspender und Lobbyisten aus der Wirtschaft mitgenommen, auf der nächsten Reise werden es 25 Hartz4 Empfänger und ihre Familien sein. Es könne nicht sein, dass Kinder aus sozial schwachen Familien niemals einen Urlaub im Ausland geniessen könnten, auch das gehöre heute für die FDP und Herrn Westerwelle zur Allgemeinbildung und verbessere ungeheuer die Chancen einen guten Ausbildungsplatz zu finden.

Deswweiteren setze er sich ja schon länger für Deutsch als Amtssprache und zwar überall ein, er werde also  entsprechende internationale Partner auftun, die in der deutschen Sprache ausbilden würden.

Eigens deshalb, so verlautete weiter, wird Herr Westerwelle dafür einen Bildungsurlaub veranstalten, auf dem er Mövenpickhotels mit den Begleitern besuchen wird. Herr Westerwelle persönlich wird sich dafür einsetzen, dass jeder begleitende Jugendliche und Hartz4 Empfänger am Ende der Reise einen Ausbildungsplatz bzw einen Job mit einem 15 Euro Mindestlohn habe.

Die Reise findet ab 15 .Juli über alle 5 Kontinente und 4 Wochen statt und wer dieses Mal nicht mitgenommen werden könne, der werde den Vizekanzler bei einer gleichwertigen Tour im Oktober oder im Dezember begleiten können. Im Oktober reist der Minister zu den führenden banken um dort seine Begleiter in Lohn und Arbeit zu bringen, im Dezember werden es die weltweit besten Ärzte sein, die sich bereit erklärt haben, die Studiengebühren an Eliteuniversitäten in den vereinigten Staaten für die Kinder dieser Sozialleistungsempfänger zu übernehmen. Der Schirmherr auf dieser reise ist übrigens Herr Rösler, der bereits einige Angebote erhielt.

Er, Herr Westerwelle, werde sich persönlich dafür bei seiner dafür Klientel einstzen, dass alle Hartz4 Familien am Ende seiner Amtszeit als Gewinner und der neue Mittelstand Deutschlands dastünden. Nun seie seine Klientel aufgefordert, die 15 Euro Job – Angebote direkt an den FDP Bundesverband einzureichen, ansonsten würden zukünftig keine Spenden mehr entgegengenommen.

Übrigens, Miele-Chef Reinhard Zinkann und Co-Sponsor des vom Lebensgefährten Westerwelles Mronz vermarkteten Aachener Reitturniers versprach ab sofort sei Reitunterricht für Kinder von Hartz4 Empfängern in der Bundesrepublik auf allen Höfen kostenfrei! Zu der Einigung sei man beim gemeinsamen Abendessen bei der Eröffnung des Bonner Luxushotels Kameha Grand mit Westerwelle und dem Pornostar Michaela Schaffrath in zäher Verhandlung vorab gekommen.

©denise-a. langner-urso

Westerwelles  – Amtsmissbrauch

Graphik-Kopperschläger. net

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Zur Wattenmeerkonferenz

Posted by thunderhand On März - 4 - 2010 Kommentare hinzufügen

eine Presseerklärung des WWF – übernommen von denise-a. langner-urso

Wattenmeerkonferenz im Bundestag

WWF fordert Verbesserungen für Sicherheit der Schifffahrt und in der Umweltbildung

Hamburg -  Die bevorstehende Konferenz der Anrainerstaaten des Wattenmeeres am 17. und 18. März auf Sylt hat nicht nur Grund zum Feiern. Auch nach Anerkennung des Wattenmeeres als Weltnaturerbe durch die UNESCO sieht der WWF viele ungelöste Probleme.  Es drohe eine weitere Industrialisierung des Wattenmeeres durch Kohlekraftwerke, Ölförderung und übertriebenen Hafenausbau. Die Fischerei auf Muscheln und Krabben sei noch nicht naturverträglich. Das Risiko von großen Schiffsunfällen mit dem Austritt von Öl oder Chemikalien wachse. Und der durch den Klimawandel beschleunigt ansteigende Meeresspiegel bedrohe das Wattenmeer auf lange Sicht sogar in seiner Substanz. Der Bundestag müsse deshalb in seinem heutigen Beschluss wichtige Weichen für die Zukunft des Wattenmeeres stellen.

„Wir müssen heute beginnen, die Anpassung des Wattenmeeres an den Klimawandel vorzubereiten“ sagte Hans-Ulrich Rösner, Projektleiter Wattenmeer beim WWF Deutschland. „Dazu brauchen wir Forschungsarbeiten und Pilotprojekte, die zeigen, wie der künftige Schutz der Menschen vor Sturmfluten mit dem Erhalt der einmaligen Wattenmeerlandschaft auch bei steigendem Meeresspiegel in Einklang gebracht werden kann.“

Besonders kurz greifen die Konferenzvorbereitungen beim Thema Schiffssicherheit. Auch weiterhin soll das von der Internationalen Schifffahrtsorganisation im Jahr 2002 ausgewiesene „Besonders Empfindliche Meeresgebiet“ (PSSA) nur das Wattenmeer selbst umfassen –  ausgerechnet die Schifffahrtsrouten bleiben ausgenommen. „Die Schifffahrts- und Umweltministerien müssen endlich miteinander ins Gespräch kommen. Wir brauchen ein gemeinsames Konzept zur Vorbeugung gegen Schiffsunfälle, um die einmalige Wattenmeer-Natur, aber auch die Tourismuswirtschaft an der Nordsee vor den Folgen von Öl- und Chemikalienaustrittten schützen zu können“ fordert Rösner.

Beim Thema Bildung drohen bei der Wattenmeerkonferenz sogar Rückschritte. Zwar haben die drei Wattenmeerstaaten in den letzten Jahren mit der „Internationalen Wattenmeerschule“ ein vorbildliches Programm entwickelt. Mit ihm wurden Klassenfahrten in das Wattenmeer der Nachbarländer unterstützt und zahlreiche Hilfestellungen für die Informations- und Bildungsarbeit im Wattenmeer entwickelt. Ein ganzes Netzwerk von Infozentren in Dänemark, Deutschland und den Niederlanden kann so erfolgreicher arbeiten. „Doch ausgerechnet kurz nach der Anerkennung als Weltnaturerbe, die doch eigentlich ein Mehr an Bildungsarbeit erfordert, droht nun die finanzielle Aushungerung,“ sagt Rösner. „Der WWF fordert von der Wattenmeerkonferenz eine Fortsetzung und Ausweitung der Aktivitäten der Internationalen Wattenmeerschule.“

Foto-Pixelio: Stefanie Abel

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WOW- als die Welt noch ein neues Abenteuer war…

Posted by thunderhand On Februar - 10 - 2010 Kommentare hinzufügen

WOW Nostalgie gefällig? Ein paar wunderschöne alte Erinnerungen einfach mal zum Entspannen hier:

Oder die Liebesgeschichte?

Oder Allimania in allen Teilen?

Entspannen,stöbern, in Erinnerungen daran schwelgen, als Eisenschmiede noch Ironforge hieß oder IF. Sich einfach einmal daran erinnern, wie das war, als man nicht durch WOW “flog” fast vom Anbeginn, sondern daran, dass man in früher Vorzeit noch sich die Füße wundlief?

Ein bißchen Nostalgie, für die, die mit “80″ gern noch einmal ganz klein in einer riesigen unentdeckten “Erst- Original- Welt” wären.

Einfach mal relaxen und die Beine baumeln lassen…

©denise-a. langner-urso

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Hartz4 kann “Menschlichkeit” nicht ersetzen!

Posted by thunderhand On Februar - 9 - 2010 Kommentare hinzufügen

hallo1Das Bundesverfassungsgericht hat sein Urteil gefällt, die Sätze, die gezahlt werden, wurden blind geschätzt und nicht punktgenau ermittelt. Dadurch haben aber die Kläger keinesfalls gewonnen, denn gleichzeitig kann Hartz4 “Menschlichkeit und Wärme” nicht ersetzen. Auch das hat das Gericht verklausuliert ausgesprochen. Der Staat, das ist nicht irgendeine Kasse oder Melkkuh, der Staat, das sind die Menschen, die in ihm leben, und wie diese miteinander umgehen, nicht finanziell, das macht ihn aus, den Sozialstaat. Wer den Sozialstaat nur an Finanzen ausmacht oder an Tennisstunden für alle, der hat bereits verloren. So trägt er zum Abbau des Sozialstaates schneller bei, als er denkt.

Natürlich sind Kinder teuer, natürlich haben Kinder Ansprüche, diese sollen ihnen auch erfüllt werden. Aber was bedeutet es eigentlich, in einem Sozialstaat zu leben? Es bedeutet doch, auch auf den anderen zu achten, etwas zurückzugeben, und was das anbelangt leben wir keinesfalls in einem Staat, der auch nur neben einam Sozialstaat gestanden hat. Möge man von den Amerikanern lernen und die dort nicht für alle verfügbaren Krankenversicherungen einmal absehen, so ist Amerika weitaus sozialer im Umgang miteinander.

Was zum Beispiel machen unsere Leistungssportler, die also, die massiv profitieren, verdienen? In Amerika stehen Sportler und ihre Frauen und Freundinnen an Wochenenden in Suppenküchen und teilen Essen aus. In Amerika kümmern sich solche Menschen um die komplette Umgebung, statten Schulen mit Büchern aus, geben Spielzeuge in Kindergärten, helfen an Wochenenden dort und in Schulen bei Reparaturen, pflegen alte und kranke Menschen. Sie geben etwas ab und zurück.

Eltern pinseln und streichen ganze Schulen an und sanieren sie gemeinsam, und hier? Hier käme niemand auf solche Idee, und wenn überhaupt, wird zuerst nach der steuerlichen Absetzbarkeit gefragt und mit Anzeigen wegen Schwarzarbeit gedroht.

Wer also den Hartz4 Satz geändert haben oder ihn ändern will, der solle erst einmal fragen, woran es hier hapert, warum Freitag ab eins jeder seins macht. Ein höherer Satz bringt die Mutter nicht zum Kochen, sondern wird sie auch weiter ihr Kind zur Tafel schicken. Das Kind muss so nicht leben, es ist Aufgabe der jugendämter solchen Eltern umgehend das Sorgerecht abzuerkennen, das wäre sozial.
Würden reitstunden dieses Kind glücklich machen? Vermutlich ja, denn für ein paar Stunden müsste es seine Mutter, die sich nicht um es kümmern will, nicht sehen.

Mehr Geld, kann das Sozialkontakte ermöglichen? Nein, nein, nein und nochmal nein, dazu gehört Eigeninitiative, ein gemeinsamer Abend beim Spielen, Gesellschaftsspiele hat jeder, ein Kartenspiel, ect, das bringt Kontakte, nicht die Suppenküche. Natürlich brauchen wir Suppenküchen, aber nicht, damit dorthin Kinder abgeschoben werden, weil Mütter nicht kochen wollen, man braucht sie für die, die auf der Straße leben, nicht für Kinder, und dafür reichen die Sätze allemal.

Das Urteil heute, es ist nicht ein Schlag ins Gesicht der Regierung, denn diese kann nur als Feuerwehr agieren, das Feuer löschen, aufräumen und den Dreck beseitigen, aufbauen, das muß man anschlie0end schon alleine. Hartz4 ist keine Dauereinrichtung sondern Hilfe zur Selbsthilfe. Wer das nicht versteht, wer seinem Kind kein warmes Essen kochen will, dem kann auch Hartz4 nicht helfen, dem gehört das Sorgerecht entzogen, damit er lernt, was wirklich sozial ist, nämlich Geben und Nehmen, und darauf sollte die bundesregierung jetzt achten und das sollte sie der gesamten Gesellschaft auftragen, kümmert euch um einander, helft euch. Arbeit an der eigenen Schule, ein tag in der Suppenküche pro Woche oder anderswo für jeden Sportprofi, das sollte in einem Staat, der sich Sozialstaat nennen will nun wirklich nicht zuviel sein, wer das nicht kapiert, hat den Sozialstaat nicht verstanden, das muss auch Steuerhinterziehern klar werden. Am Sozialstaat hat jeder mitzuwirken, nicht nur der Staat als ständig angeklagter Auszahler.

Und auch Politiker sollten entscheiden wie dieses Land aussehen soll, Westerwelle, Rösler, Köhler, Lindner, Brüderle Löw, Beckenbauer, Ackerman und Co, sie alle stehen hoffentlich am nächsten Wochenende in irgendeiner Schule, einer Kita, einem Pflegeheim und packen an. Es geht nur gemeinsam und dazu gehören alle, und damit spart man dauerhaft mehr, als mit jedweder Flickschusterei im Bundeshaushalt. Sozial ist, was gemeinsam erledigt wird, was gemeinsame Arbeit ( er-) schafft, was gemeinsam erarbeitet und gespart wird, sonst nichts. Sozial ist, was Kinder von Suppenküchen fernhält oder Menschen vorrübergehen vermittelt, sie werden gebraucht. Assozial ist es, nicht gebraucht werden zu wollen…

Sozial ist es, einem Kind gemeinsam die Klassenfahrt zu organisieren, an der Schule Etats aus Spenden dafür zu schaffen, Hausarbeitshelfer zu sein. Sozial ist zu fragen, was man tun kann, damit es anderen besser geht. Hinsehen!

Hartz4 ist unsozial, für einen Sozialstaat ein Armutszeugnis, für jeden der in ihm lebt eine Ohrfeige, in seiner jetzigen Form, denn der Staat, das ist jeder, der hier lebt, und wer Hartz4 erhält, der solle gemeinsam demnächst mit anderen in der nächsten Suppenküche für seine Kinder das warme Mittagessen kochen, das ist sozial, und weiter nichts! Sozial ist der, der gut verdient und etwas zurückgibt, auch seine Kinder sind gefragt, keinem Kind schadet ein Hilfstag in einer sozialen Einrichtung, das ist sozial, sozial ist alles, was wir gemeinsam tun um zu lindern, das Kind, für das die Mutter nicht kochen will gehört in andere Hände, in soziale Hände und nicht zurück dahin, wo man eben gerade das soziale Leben ablehnt, denn Kochen, gemeinsam sogar, das ist sozial. Sozial ist es Lehrer zu entlasten, als Lesehelfer, in der Schulbücherei, irgendwo, man muss sich nur umschauen, als Vorleser im nahen Pflegeheim sich zu engagieren, das wäre sozial, einen alten Menschen über eine Straße bringen, einen Rollstuhl tragen, das ist sozial. Sozialverhalten beginnt damit, das man seinem Nachwuchs ein “Bitte und Danke” beibringt und ihm das Essen selbst kocht, indem man sich als Boss für die pflegebedürftigen Eltern des Arbeitnehmers am Wochenende zum Füttern ins Altenheim begibt oder die Schule, die Kita neu ausstattet…

Sozial ist es zu geben, was man geben kann, sich zu engagieren, nicht, sich auszuklinken, wer Hartz4 erhält, der hat genügend Möglichkeiten etwas zurückzugeben, denn dadurch wird der Haushalt, werden wir alle dauerhaft entlastet. Durch soziales Verhalten baut man eine nachhaltige Zukunft, nicht durch dauerhaftes Nehmen ohne dafür etwas zurückzugeben, was man so gerne von denen, die man für den Staat hält, gerichtlich einfordert. Der Staat sind nicht die anderen, ein Stück Staat ist man selbst, und darüber sollte jeder endlich einmal nachdenken! Soziales endet nicht auf dem eigenen Konto, an der eigenen Tür, und wenn die Bundesregierung nun etwas ändert, dann zuerst daran, die Menschen verpflichten, gemeinsam miteinander, eben durchweg sozial . …

©denise-a. langner-urso

Dazu passt: Unter Berliner Steuersündern wächst die Angst

während es hier am Nötigsten fehlt. Ist das sozial? …

Tagesspiegel

Tagesspiegel weitere

und ansonsten kann man auch mit den Händen tätig werden…

Spiegel: Mehr Herz für Hartz4

Zur Urteilverkündung-die EInführungsansprache

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