10
September , 2010
Freitag

"Quid leges sine moribus? Quis custodiet ipsos custodes?"

Frankfurt - Mehr als 350 neue Arten – darunter der kleinste Hirsch der Welt und ...
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Professor Klapötkes Öko-Tod aus Deutschland

Posted by thunderhand On September - 7 - 2010 1 COMMENT

Es ist wie immer, nichts hat sich geändert, in München herrscht Bombenstimmung, denn mit viel Geld aus den USA darf hier ein 30 köpfiges deutsches Team unter Professor Klapötke erneut an einer Bombe basteln, an einer deutschen Universität.

Das eben ist Bildung. Auch aus der Bundeswehr fliesst dafür Geld an den Herrn Professor, dass er dabei hilft, die Erde umweltverträglich von mißliebigen Individuen zu befreien, denn schließlich will man ja nur das Tier Mensch, nicht aber den Rest der Welt ausrotten, oder gar die umwelt verseuchen und schädigen.

Umweltfreundlich soll sie sein die neue Bombe, die Klapötke bauen soll, und vielleicht sollte er einfach mal die Kanzlerin um Rat bitten, wenn es um Umweltverträglichkeit geht, die hat doch das eben auch gerade erst versucht, ihrem Volk anhand der Atomkraft zu vermitteln, wie umweltverträglich alleine schon diese und der dabei entstehende und -müll sind. Merkel und Ackermann verklickern uns sicher auch gern diese neue Bombe.

Die Dame kennt sich aus und spendiert nach einem Abendessen bestimmt noch ein kleines Sümmchen hinzu, speziell, wenn man darum bittet, die Deutsche Bank in Form von Ackermann zum Dinner hinzu zu bitten.

Die Deutsche Bank unterstützt gerne Streubombe und Co, und die Waffenlobby wirds freuen, sie sollte sich rechtzeitig die Aufträge zum Bau sichern.

Man kann ja das Paket wieder geschickt beim DWS in den dortigen Anlagen verstecken.

Waffen – WM-Partner DWS finanziert Streubomben (ARD-Magazin Report Mainz):

In Großhadern also, darf Deutschland wieder beweisen, wie man gezielt Tötungsmaschinerien baut.

Zynisch nennt der Professor das “Science for Knowledge and Peace”. Krieg und menschenverachtende Waffen für den Frieden, damit ist man ja stets fein heraus, will man einen Krieg rechtfertigen, und man fragt sich bereits jetzt, ob diese Waffe, an der auch die Nato beteiligt ist, gegen den Iran eingesetzt werden soll.

Der Professor, soviel ist sicher, wird sie nicht selber zünden müssen, der arme Mann kann nämlich keiner Fliege etwas tun. Er isst ja auch kein Fleisch…

Nun es geht ja auch nur um Menschen, und darum so gezielt und sauber zu töten, das Nachfahren, die dort doch überleben, nicht mißgebildete Kinder bekommen, man stelle sich so eine teure Prozesswelle einmal vor. Kunduz hat da der Herr Professor wohl täglich vor Augen.

Naja, andere Länder und Kulturen sind ja auch keine Fliegen, sondern vermutlich ressourcenreiche und dicht von Menschen besiedelte Gebiete, da fällt das Fliegentöten zum Glück aus, es sterben ja nur Frauen, Kinder und Männer, nicht wahr, Herr Professor Klapötke?

Ökologische Kriegsführung nun also, ja, die Amerikaner beweisen täglich mehr Umweltbewusstsein, schau schau. Klar, in atomar verseuchten Gebieten kann man Rohstoffe auch kaum bergen und Aufständische stören dabei ohnehin nur.

©denise-a. langner-urso

Die grüne Bombe des Professors Klapötke

Friedensplenum Mannheim

Foto-Pixelio:Thorben Wengert


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“Politkatastrophen”…und dann war da noch das Klima!

Posted by thunderhand On Juni - 2 - 2010 Kommentare hinzufügen

Wollen Sie zuerst die schlechte Nachricht hören, oder zuerst die gute?

OK, beginnen wir mit der schlechten: Nur 96 Sonnenstunden habe es gegeben in der Region Berlin/Brandenburg, ein Negativrekord im Monat Mai. Dabei hätte man doch schon 236 Sonnenstunden als Rekord messen können, und das bisher schlechteste Sonnenergebnis seien schlappe 126 Stunden gewesen. Nun also das, nur 96 Sonnenstunden.

Ganz dumm und verwundert schaut man nun aus der Wäsche, wenn die nette Dame vom Wetterdienst fortfährt, mit der guten Nachricht, im Durchschnitt sei es für einen Mai doch wesentlich zu warm gewesen.

Man fragt sich, in welcher Sauna die Dame dauerhockt, und doch gibt es eine gute Erklärung, das Volk braucht Aufmunterung, speziell in Berlin.

Hat doch Berlin die meisten Hartz IV Empfänger, ist überschuldet und muss zudem einen völlig unfähigen Flughafenplanungsstabsaufsichtsratsvorsitzenden namens Wowereit ertragen,, dem es ein völliges Rätsel ist, weshalb sich der Bau Schönefelds ganz plötzlich um mehrere Monate bis zu einem oder zwei Jahren verzögern wird, und das, obwohl Herr Rainer Schwarz, Sprecher der Geschäftsführung und kaufmännischer Geschäftsführer doch explizit insistiert, der Aufsichtsrat sei bereits seit der Insolvenz eines der beteiligten Unternehmen im Februar per Brief informiert gewesen. Und Herr Wowereit ist Mitglied dieses Aufsichtsrates.

Insistieren kann Wowereit auch, und in Westerwelle-Manier proklamiert er konstant man sei im Zeit- und Kapitalplan. Nichts werde sich verschieben, nichts sich verteuern, ganz politisch korrekt eben, wie sich das für einen Regierenden gehört, denn, wer die Wahrheit sagt, der muss gehen, das weiss auch Wowereit spätestens seit der Fahnenflucht Köhlers.

Aber warum sollen irgendwelche Regierenden, hier und da oder irgendwo, berechenbarer sein als das Klima? Sie sind alle nur eines für ihre Wähler, unberechenbare Naturkatastrophen.

Wowereit behauptet nun einmal das Gegenteil, und eines ist bekannt, der Bürgermeister hat immer Recht, wie im übrigen Mächtige immer Recht haben, solange sie an der Macht sind und dafür zahlen oder bezahlt werden, oder so. …

Er behauptet, selbst zum Richtfest habe er davon nichts gewusst, sein Name ist, wie üblich bei Politikern und Bankern, Hase. Aber das tut eigentlich wenig zur Sache, sicherlich wird irgendwo ein Gutachten auftauchen, das in der Lage ist zu bescheinigen, die Verzögerungen beim Flughafenbau lägen natürlich an der Aschewolke, die einfach den Himmel nicht verlassen will.

Niemand bemerkt derweil mehr, dass alle Gesetze der Physik durch diese Wolke ausgehebelt werden, denn nichts hat sich bis heute je so sehr am Himmel festklammern können, ausser der Kirche, versteht sich, wie diese Asche, die einfach nicht mehr herunterkommen will und die zudem nur stört, wenn es, wem eigentlich (?) gerade passt. Die Wolke zum An- und Anschalten eben.

Herr Wowereit sollte auch über die klammen Kassen seiner Stadt informiert sein, und doch entwickelt er sich zu “Klein Westerwelle” und schreit beständig: “Das Schloss wird gebaut…”, obwohl 80 Prozent der Bürger gegen den Bau in der derzeitigen desolaten Wirtschaftslage der Stadt sind, und als Steuerzahler denkt man nur noch, da ist ja Asche über ihren Häuptern, und sie bemerken sie noch nicht einmal, denn sie ist ja unsichtbar.

Wird sie sichtbar, so flüchtet man, am liebsten ganz aus dem Amt, wie anno dazumal Köhler, die Wahrheit, sie ist unbequem und nicht vertretbar. Und Studien zur Wahrheit und ihrer Schädlichkeit in Politik, Krieg und Wirtschaft lagen zum Zeitpunkt des Events leider auch noch nicht vor, vielleicht wäre uns dann die leydige von der Leyen, Zensursula-Kaninchen-Präsidentschaftsdebatte erspart geblieben.

Aber zurück zum Wetter, zum Klima. Seien wir doch froh, dass das Meer, oder besser die Ozeane, vom Klimawandel eigentlich nichts wissen wollen, jedenfalls behaupten das amerikanische Forscher. Viel Wasser kann also nicht verdampfen, und somit kann es in Brandenburg und östlich davon auch nicht noch viel mehr regnen als bis dato, sprich, die Oderfluten werden vermutlich nicht schlimmer als jetzt, denn zuzüglich müssen wir BP ein dickes Lob aussprechen, weil diese Firma vorsorglich einen dicken Teppich über das Meer legt, nur, um weitere schwere Regenfälle zu verhindern, das werden demnächst auch amerikanische Wissenschaftler feststellen, garantiert, es dient nur zu unserem Schutz, das ist gemeinsamer Kampf mit Europa gegen die Klimakatastrophe.

Wie genial weitsichtig unsere Regierung derzeit handelt, wenn sie Amerika in diesem Kampf unterstützt, das beweist die weise Voraussicht des Naturtalents Brüderle, der schon heute Spritpanzer mit Neuberechnung und Ökosiegel zu Sparmäuschen deklariereren lässt.

Und noch eines verdanken wir, laut einer noch zu nicht erfolgten Studie vermutlich BP, der Überfischung der Meere wird endlich durch Amerika radikal ein Ende gesetzt.

Dass sich allerdings momentan Grönland aus dem Eis erhebt, das wird bis dato weiterhin hartnäckig auf die Erderwärmung geschoben. Und doch, es kommt zur rechten Zeit, denn unser Weizenbedarf muss auch in Zukunft gedeckt werden und der ist momentan durch einen Pilz in Gefahr. Es ist also kein Wunder, dass man sich um die Arktis als zukünftige Kornkammer der Welt schlägt, denn nichts wäre für ein Produkt mehr von Vorteil, als ein eigener, quasi neuer, unbelasteter Kontinent.

Also, machen wir es doch wie unsere Erde, lassen alle Studien Studien sein, lehnen uns zurück, und geniessen am Vorbild unserer Mächtigen in Politik und Wirtschaft, (mehr oder weniger), was wir eh an Dummheit trotz aller (bezahlter) guter und schlechter Studien nicht ändern können.

©denise-a. langner-urso

Foto-Pixelio: Thorben Wengert

Facebookgruppe-Zensursula – Not My President!

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Bundespräsident, Vorbilder und die Achtung vor dem Amt

Posted by thunderhand On Mai - 31 - 2010 Kommentare hinzufügen

Horst Köhler ist zurückgetreten und einen Teil der Mitschuld haben die politischen Akteure jeder Coleur. Die Achtung vor dem Amt, sie ist abhanden gekommen, man durfte seit Schröder respektlos über den Bundespräsidenten herfallen, ihn kritisieren. Alle Parteien taten das, viele Politiker, auch jene, die ihn heute scheinheilig würdigen. Sie alle haben das Amt beschädigt. Der Bundespräsident, er hat repräsentative Aufgaben, aber dennoch ist er eine Respektsperson, besser, er sollte so behandelt werden. Er und sein Amt.

Die Respektlosigkeit vor dem Bundespräsidenten und seinem Amt, sie ist Zeichen der Zeit und des Zustandes der Gesellschaft, des Zustandes auch der Jugend, die keinen Respekt mehr hat vor Institutionen, Ämtern, älteren Menschen, dem Leben selbst. Respektlosigkeit, die aus Perspektivlosigkeit, aus Armut und Joblosigkeit erwächst.

Die Respektlosigkeit beginnt im Elternhaus, setzt sich fort in der Schule, und endet beim Verhalten eines Aussenministers, der der englischen Sprache nicht mächtig ist und auf der deutschen Sprache besteht. Jugend sucht sich Beispiele, und in der Politik findet sie sie in Massen. Sie überträgt, leitet ab und prügelt schließlich auf wehrlos am Boden liegende Menschen ein, weil ihnen Aussehen oder Sprache nicht gefallen, weil sie Langeweile haben, Wut im Bauch, unausgeschlafen sind, mürrisch, schlechte Laune haben. Wie der Aussenminister sein Amt nach aussen abbildet, wie Politik es vorlebt, so benimmt sich die Jugend, wie Westerwelle verbal gegen Journalisten pöbelt, so übernimmt das die Jugend. Wie er mit seinem Amt umgeht, so geht die ganze Politkaste damit um, respektlos, würdelos. Vorbilder sind sie alle nicht.

Das Auftreten von Menschen in Elternhaus, Schule, Öffentlichkeit, all das endet bei einem Thema: Bildung, Erziehung. Wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es heraus. Spätestens seit den 68ern ist die Bildung, die Erziehung auf einem Niveau angelangt, das zu wünschen übrig lässt. Es wundert nicht mehr, dass RTL und Co zu Bildungsprogrammen mutieren konnten und mit ihnen auch Bohlen,Raab und Waddedu. Wer seine Jugend so aufwachsen lässt und wer Raab und Bohlen ihre Erziehung übernehmen lässt, der muss sich über das Ergebnis nicht wundern. Wer seine Stars und Models von plumpen Klums suchen lässt und ihr die Mutterrolle überträgt, wer irgendwelche Supernannis aus dem Fernsehn braucht, der hat verloren, der kann keine Würde, keinen Respekt einfordern vor Menschen und Ämtern, auch nicht von Erwachsenen, denn diese haben es bereits selbst nicht mehr gelernt.

Wer seiner Jugend erzählt, sie bräuchte sich nur zu bewerben, dann sei alles machbar, der lügt, und Jugend bemerkt das spätestens, wenn sie die Schule verlässt. Es war alles Betrug, und ab sofort muss man zum Affen oder Clown bei Raab und Klum werden, sofern man überhaupt etwas erreichen will oder sich ausziehen wie Lena. Da bekommen Fußballer Tagegelder, von denen Familien einen Monat lang leben müssen, die Gesellschaft ist pervertiert und trotzdem kann eine ganze Industrie von Kindern mit Träumen davon leben. Davor hat man Respekt, vor dem Kapital, aber doch nicht vor Menschen und Ämtern. Da schickt man einen Boateng, der einen anderen Spieler zum Krüppel tritt zur WM, und das soll dann Vorbildfunktion haben.

Der Bundespräsident tritt zurück. Recht hat er! Wer fordert eine Nacktschnecke wie Lena, die von Raab betreut wird, mit dem Bundesverdienstkreuz zu versehen, nur weil sie alles tun würde um im Rampenlicht zu stehen, und da sind Nacktbilder vor einem Sieg ja hilfreich, der hat einen an der Klatsche, Entschuldigung, liebe CDU!

Wenn dem Bundespräsidenten dann auch noch angeraten wird, dafür ein Bundesverdienstkreuz zu vergeben, sorry, aber dann muss er definitiv zurücktreten aus Verzweiflung vor so viel Unsinn, vor solcher Dummheit, tiefer kann man einfach nicht sinken! Dem Finder der nuschelnden Nachtschnecke damit ebenfalls danken zu wollen, weil man ansonsten als Politik völlig versagt, das grenzt schon an groben Unfug. Man bietet Bankenrettungen, Staatenrettungen und als Wunder will man eine 19 jährige mit Selbstdarstellungswahn auszeichnen, wie tief ist Politik gesunken!

Bundesverdienstkreuze sind Auszeichnungen. Auszeichnungen nicht für nackte Studenten, die kaum englisch radebrechten können und meinen nun den großen Wurf getan zu haben, weil sie einen verkommenen Sangeswettstreit gewonnen haben. Perverser kann ein Vorschlag nicht sein. Für den Bundespräsidenten und das Amt ist er entwürdigend und zeigt dessen ganze Bedeutungslosigkeit gerade daran, dass man überhaupt auf die Idee kommen kann, so etwas sei auszeichnungswürdig.

Dass hinzukommt, was der ehemalige Bundespräsident in einem Radiointerview äusserte ist tragisch, aber man hätte es aus dem Weg räumen können. Was bleibt ist die Beschädigung und mögliche Neudefinition von Amt und Würde, Respekt, Achtung und Ehre. Auch die Frage, was auszeichnungswürdig ist, sie gehört erörtert, eine Lena jedenfalls ist es nicht.

Der nächste Präsident er verdient absoluten Respekt und sollte mit möglichst großer Mehrheit aller Parteien gewählt werden, er sollte den Menschen ein Herz zeigen, ihr Fürsprecher sein, ein Mahner und eine Person, die der Politik und der Wirtschaft Respekt einzuflössen vermag, einer oder eine, die Herz und Schnauze hat, und die Politkaste, sie sollte in sich gehen und gemeinsam ein Seminar buchen über Respekt und Ehrfurcht vor Menschen, Ämtern und Andersdenkenden, damit auch der politische Ton und Umgang miteinander wieder auf ein gewisses Maß an Achtung und Ehre zurückgeführt werden und nicht nur tiefe persönliche Wunden hinterlassen.

Menschen aber Würde, Achtung, Ehre, beizubringen, das sind Erziehungsaufgaben die Geld kosten, und nur so wird man dauerhaft diese Gesellschaft in immer schwierigen Zeiten irgendwie zusammenhalten können. Und selbstredend darf davon die Wirtschaft mit ihren rüden unwürdigen Methoden und ihrer Gier nicht ausgenommen werden.

Der Rücktritt heute zeigt, ein Land kapituliert an seinen eigenen Erziehungsfehlern, an seiner Lust zur Selbstdarstellung und letztlich an mangelndem politischen Willen, weil Menschen bis ins höchste Amt die Lust am Tun und Schaffen gründlich verdorben wird, und das, obwohl man dort halbwegs vernünftig von seinem Einkommen leben kann.

Der Rücktritt beweist, Deutschland hat eines zu gründlich von der radikalen herzlosen Marktwirtschaft gelernt, nämlich Menschen zu zerstören und zu beschädigen, selbst bis ins höchste Staatsamt hinein. Auf der Strecke geblieben ist die Achtung vor dem Anderen und vor dem Amt.

Und deshalb war auch der Abgang mehr oder weniger eine weitere Beschädigung des Amtes, weil er erfolgte als letzte Selbstdarstellung einer Mimose, die nur sich selbst diente und nie wirklich dem Volke, der Abgang eines Selbstdarstellers, der wenig zu sagen hatte und auch keine Brücken zu bauen vermochte.

Das Volk hat in dieser Legislatur mehr verloren als je zuvor, glaubhafte Politik und Politiker, mit Ecken und Kanten, die etwas zu sagen haben und die Fähigkeit an Besserung in der Zukunft wenigstens zu glauben. Und es hat eines gelernt, es lohnt sich nicht zu kämpfen, wenn man bereits von Beginn an als Verlierer gesetzt ist, und Köhler war dafür predestiniert, eben weil er sein Amt nicht mit Seele füllen konnte.

Und eines lernt man: Niemand ist unersetzlich, nur hätte es nicht auf dem Weg über die Beschädigung dieses Amt sein dürfen, das man mit grauen Eminenzen und Würde verbindet.

©denise-a. langner-urso

Foto-Pixelio: Christina Bieber

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Massive Kinderarbeit für Europas gierige Reiche

Posted by thunderhand On April - 29 - 2010 Kommentare hinzufügen

zum 1. Mai veröffentlicht terres des hommes:

Hunderttausende Kinder schuften im indischen Bergbau

Osnabrück, 29.4.2010 – Beim Abbau von Erzen, Kohle, Uran, Diamanten und Natursteinen in Indien werden Kinder massiv als Arbeitskräfte ausgebeutet. Eine Studie des internationalen Kinderhilfswerkes terre des hommes belegt, dass in vielen indischen Bundesstaaten ohne Rücksicht auf Mensch und Umwelt abgebaut wird. „Die Situation von Kindern in Bergwerksregionen ist dramatisch. Im Umfeld wächst die Kindersterblichkeit, vor allem Kleinkinder leiden unter Mangelernährung. Viele Kinder arbeiten in Bergwerken und Steinbrüchen, statt zur Schule zu gehen, um zum kargen Einkommen ihrer Familien beizutragen“, sagte Barbara Küppers, Kinderarbeitsexpertin von terre des hommes. Gleichzeitig verschlechtern sich die allgemeinen Lebensbedingungen in den Bergwerksregionen rapide. Trinkwasser ist häufig verseucht, da in vielen Minen unkontrolliert hochgiftige Chemikalien verwendet und Abwässer nicht geklärt werden. „Auch das trifft die Gesundheit von Kindern besonders, denn sie reagieren auf Umweltgifte viel empfindlicher als Erwachsene“, so Küppers.

India’s Childhood in the “Pits”: A report on impacts of Mining on Children

Offiziellen Angaben zufolge arbeiten in Indien etwa 45.000 Kinder in Bergwerken und Steinbrüchen. Doch diese Zahlen berücksichtigen nicht Zehntausende illegale und nicht registrierte Betriebe. Allein im Bundesstaat Karnataka arbeiten mehr als 200.000 Kinder unter 14 Jahren in den Erzminen.

Partnerorganisationen von terre des hommes haben die Studie erarbeitet und fordern von der indischen Regierung die konsequente Durchsetzung des Verbotes ausbeuterischer Kinderarbeit und die Respektierung grundlegender Arbeitsrechte.

In Deutschland setzt sich terre des hommes gegenüber Importeuren von Natursteinen dafür ein, ihre Zulieferer zu zertifizieren, um Steine ohne Kinderarbeit kenntlich zu machen. Kommunen und die öffentliche Hand, aber auch der einzelne Verbraucher sind aufgefordert, Natursteine mit einem seriösen Sozialsiegel kaufen.

terre des hommes fördert zahlreiche Projekte in Indien, die Kinderarbeiter aus Erzminen befreien und Kindertagesstätten und Grundbildung für die Familien von Steinbrucharbeitern anbieten.

Downloadlink der Studie

Fotostrecke-Indiens Steinbrüche

Übernommen für MenschenZeitung-denise-a. langner-urso

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