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September , 2010
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1966-2010 Wembley und die Löwenkätzchen

Posted by thunderhand On August - 17 - 2010 Kommentare hinzufügen

Da sage noch einer, Fußball sei nicht politisch gefärbt, Fußball sei ungerecht, parteiisch. Dieses 4:1 spricht eine ganz eigene Sprache, eine Wollenssprache, die Sprache des Zusammenhaltens, des Zusammenwachsens, die Sprache der Gerechtigkeit, auch eine soziale Sprache, alte Feindschaften, es gibt sie nicht mehr, sie sind ein Mythos, der Krieg, er ist lange vorbei, die Fans wollen ihn nicht mehr führen, sich nicht verführen lassen, sie freuen sich mit dem besseren Team und würdigen dessen leistung, auch, wenn ein Schiedsrichter einen Fehler machte, dieser konnte ein klares Ergebnis nicht verhindern. Man feiert mit- und nicht gegeneinander, solidarisch. Vielleicht macht er sich gerade frei, der Fußball von der Tagespolitik und vielleicht auch damit von der Wirtschaft.

Geschichte wiederholt sich, wieder und wieder, der Fußball hat den Beweis heute erbracht. Damals 1966 war der Ball nicht im Eckigen, aber es war ein Tor, 2010 war der Ball Eckigen und wurde (hüstel) übersehen. Man trifft sich eben immer zweimal im Leben. …

Deutschland vuvuzelat und hupt und hat endlich wieder einen Müller. Schade ist es dennoch, um dieses Team, das britische Löwen zu Schmuse-Kätzchen kastrierte. Schade drum, weil vermutlich der deutsche Oberlöwe Löw diese Mannschaft wieder schneller auseinanderreissen wird, als sie sich finden kann, schon zur nächsten WM werden sicher die Hälfte dieser Jungs nicht mehr gemeinsam antreten dürfen.

Und genau das ist es, was wütend macht, dieses Wachstum, das auch im Fußball so zerstörerisch wirkt, diese Nichtkonstanz. Dieses Kaufen und Verkaufen, einstellen, entlassen, auf die Straße schicken. Das Leben eben, das unberechenbare, dabei wäre es an der Zeit, zu alten Werten zurückzukehren, auch und gerade über den Sport, vorbei, an einer übermächtigen dominierenden satten, verdorbenen, gierigen, maroden Altherrenriege namens Fifa, für die nur eines zählt, der Faktor Kapital.

So, wie die Wirtschaft, die Politik verdorben sind vom “Mythos” Kapital, völlig desolat und entmenschlicht, Werte entwertet eben, so ist das der Fall im Sport, so droht die Gesellschaft gespalten und zersetzt zu werden, von Mythen. Von Kriegsmythen, Kapitalmythen, Zerfallsmythen, Spaltungs- und Auflösungsmythen, Krisenmythen. Übertreibungen. Geschürte, gestreute undefinierbare Ängste, gewollte Angst, die zu Duckmäusertum führt, Existenzangst.

Derzeit hat Deutschland ein junges, wildes Team, das gewillt ist, gemeinsam für ein Ziel zu kämpfen, diese Wm zu gewinnen, und diesen Jungen sollte man eine Konstante bieten, eben deshalb, weil es davon im Leben zu wenige gibt. Zu wenige, wie im wahren Leben, wo längst eine Zweiklassengesellschaft gewachsen ist, mit unterschiedlichen Bildungschancen, Karrieremöglichkeiten, unterschiedlicher ärztlicher Versorgung, vielen wirtschaftlichen und sozialen Interessen aus Armut und Reichtum, aus Deutscher Bank und Pfandhauskapitalismus.

Heute hat sich Deutschland spielerisch durchgesetzt und gezeigt, es zählt eben nicht nur das viele Geld, es zählt die pure Lust am Leben, der Spass am Spiel, und genau den sollte man als Wert wieder entdecken, diesen Wert, der sich Lebensfreude oder Lebenslust nennt, zu der aber tatsächlich ein Auskommen mit dem Einkommen, ein Mindestlohn, nicht ein überzogener, gehören.

Lebensfreude,Lebensmut,Lebenssinn, das ist das größte Kapital, und wenn sich Geschichte schon wiederholt, dann sollte man das Wissen aus ihr nutzen, um beim nächsten Mal einen anderen Weg zu beschreiten. Andere Wege aus Krisen finden, sprich, im Fußball auch einmal ein Team weiter ausbauen und zusammenwachsen lassen. Was schon in der Politik und in der Wirtschaft unmöglich erscheint, dafür sollte Löw mit seinem Team zum Vorbild werden. Manchmal zählen alte Werte, ein Blick zurück. Die frühere Konstanz war nicht der schlechteste Weg, ältere Werte waren gute Werte. Auch Frau Merkel sollte darüber einmal nachdenken. Menschlichkeit, sozial sein, das sind Werte, die zählen müssen, sollen, alte Werte.

Werte, die auch im politischen Alltag zählen sollten, von Ehre und Gewissen, von Vertrauen und Zuverlässigkeit, zu denen Zwänge eben nicht gehören, Wahlzwänge, Koalitionszwänge, wo der eine Kandidat für ein Präsidentenamt Großmachtallüren von “Denkfabriken” wie im Kaiserreich oder bei “Friedrich der Große” herausposaunt, und wo er das Kinderzimmer im Arbeitszimmer plant, so abgehoben, weil sich das kein normaler Untertan erlauben dürfte oder könnte, kaum, dass Arbeitgeber gerne die Herren der Schöpfung in der Kinderbetreuung sehen. Verlogenheit, die ein Wulff, die dieses System eben nicht sehen will. … Starallüren gegen Freiheit und Ehrlichkeit eines Gauck. Fifafunktionär gegen Schulsportfußball eben.

Wenn Politik und Wirtschaft das erkennen, wenn sie einmal Luft holen, zurückschauen, innehalten und durchatmen, dann werden sie sehen, etwas Einhalt und Zeit zum Denken, führen zu besseren Ergebnissen. Auf Altes setzen und ihm vertrauen, wie eben auch darauf, enttäuschenden Spielern einer Saison eine Chance zu geben, das gibt Mut, das spornt an, das zahlt sich aus.

Menschen wollen keine Experimente, Kapital-kapitalistische Heuschrecken-Wachstumsexperimente in denen nur noch Macht und Gier und der Verlust der Menschlichkeit und des unsozialen Miteinander zählen schon gleich gar nicht.

Der Fußball beweist, nicht Mythen bauen und ihnen vertrauen, Selbstbewußtsein zählt, der Wille, der Zusammenhalt, das Soziale eben, und dann sind selbst Löwen schnell entzaubert, kastriert und werden zu Schmusekätzchen. Das ist so im Sport, im Leben, in der Wirtschaft und selbst in der Politik!

Das sollte Vorbild sein und zählen, dieser eiserne Zusammenhalt und Mut, in Wahlkabinen und auch im wahren Leben!

Deutschlands Nationalteam möge zum Vorbild werden, man kann gewinnen, wenn man menschelt und zusammenwächst, wenn man nicht spaltet und Zwietracht schürt. Daran, und nur daran mögen sich unsere Regierenden in allen Machtzentralen, ob Ackermann oder Westerwelle und Merkel, ein Beispiel nehmen, und ansonsten:

“Zurücktreten Bitte!”

©denise-a. langner-urso

Foto-Pixelio: Dieter Schütz

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Nachhilfe für Löw- WM belegt die Mängel des deutschen Bildungssystems…

Posted by thunderhand On Juni - 18 - 2010 Kommentare hinzufügen

Löw-(Sein Name ist Hase) …

Löw „Man muss sagen, dass man in der Platzhälfte von Bosnien nicht so reingehen muss.“ Bezogen auf die weiteren Chancen der Serben sagte der Bundestrainer: „Ich hatte das Gefühl, dass die Kroaten auch noch ein paar Möglichkeiten hatten.“

Ja, Herr Löw, wissen sie eigentlich überhaupt, wo sie gerade sind, und wer gegen ihr Team aufläuft? Nein, macht nichts, wenn derweil schon Zweitklässler reihenweise sitzenbleiben. Im Ernst: Berliner Grundschüler zunehmend überfordert (an manchen Berliner Schulen bleibt jeder zweite Grundschüler sitzen). Was natürlich von der Qualität der Lehrer zeugt, oder der Eltern? Egal, in Berlin begeben sich Lehrer derweil in den Hungerstreik, weil sie nicht verbeamtet werden. Auch das ist spätrömische Dekadenz, dieser Gegensatz. Was macht denn einen Lehrer zum Lehrer? Der Status oder der gute Job, den ja nicht jeder hat, die Freude, überhaupt so geehrt zu werden, Kindern etwas beibringen zu können, in Zeiten der Krise einen Job zu haben?

Aber zurück zu Löw und seinen teuer bezahlten Nullen, denen man mal eben aus Torfreude Gehälter verdoppelt. Auch das ist spätrömische Dekadenz, oder verdoppelt der Chef seiner Putzfrau das Gehalt, nur weil sie das Klo manchmal besonders sauber putzt?

Das, was der Bundestrainer so von sich spuckt an Wissen, ist echtes,deutsches Bildungsniveau, nachdem heute schon beklagt wurde, nur jeder dritte Arbeitnehmer dürfe während der Arbeitszeit das WM-Spiel Deutschland gegen Serbien schauen. Das ist wirklich spätrömische Dekadenz, auch hier passt der Vergleich des Aussenministers, endlich. Wie verkommen muss ein Arbeitsplatz wohl sein, dass es nicht erlaubt ist, dabei Fernsehen zu schauen, wie gemein so ein Arbeitgeber? Man fühlt es beinahe, sicher kommt jemand auf die irre Idee, nun das Recht auf Fernsehen während seiner Arbeits- und Schulzeitzeit, bei dieser und zukünftigen Weltmeisterschaften, vor irgendwelchen Gerichten als Menschenrecht einzuklagen. Wie weit her es mit dem Bildungssystem ist, das beweist ja gerade der Bundestrainer. Wer dem Bundestrainer zugehört hat, dem sollte jede für den Fußball-Massenwahn ausfallende Schulstunde, zu Gunsten von Löws Geschicht- und Erdkundeunterrichtsunterricht, eine zu viel sein!

Übrigens Herr Löw: alles zu Jugoslawien, Serbien,Bosnien,Kroatien finden Sie und ihre bildungsfernen Buben bei Wikipedia und in diesem Artikel: Bosnien, Kroatien, Serbien: Alte und neue Flüchtlinge

Spätrömische Dekadenz durchweg! Recht hat er, der Westerwelle!

©denise-a. langner-urso

Foto-Pixelio: Stephanie Hofschlaeger

Die Herausbildung des Bosnischen/Kroatischen/Serbischen
(BKS) unter Berücksichtigung des Montenegrinischen

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Lass die Vuvuzela stecken!

Posted by thunderhand On Juni - 13 - 2010 1 COMMENT

Als Fußball bezeichnet man den Versuch einer Gruppe von 20 Millionären und 2 Torwarten, eines Balles habhaft zu werden, um diesen dann dem Gegner an unpassender Stelle zu überreichen.

Hintergründig handelt es sich um ein Spiel um Ansehen, sowie Werbe- und Wettmillionen. Eigentlich wurde das Fußballspiel erschaffen, um die Bevölkerung abzulenken, damit die Politiker ungestört ihre “Regierung” fortsetzen können.

Ursprung

Die Ursprünge des Fußballs (rundballtretens) liegen höchstwahrscheinlich in Ängland, es gab jedoch schon vorher Berichte von Spielen, die zumindest ansatzweise an Fußball erinnerten. Siehe Spiele wo Rainer Calmund Taschenbillard spielte, da dies Fußball ähnelte.

Die Franzosén hatten auch eine Vorart des Fußballs im 21. Jahrhundert ent-wickelt: Das sogenannte “Boule”. Dabei geht es darum, die Bälle so zu werfen, das die kleine Kugel weggekickt wird. Experten geben dem Spiel keine lange Lebenszeit.

Angeblich kannten die mongolischen Krieger ein makaberes Spiel, bei dem sie die Köpfe ihrer Opfer mit dem Fuß herumkickten. Nach dem Tod von Dschingis Khan wurde dieses Spiel allerdings wieder verboten, um nicht unnötig den Zorn der Götter zu erregen.

Das moderne Fußballspiel hatten sich dann 1763 britische Bauernkinder bei Sheffield ausgedacht, als diese sich nach der Kohlernte zu langweilen begannen und schließlich mit den Kohlköpfen spielten: Der Fußball war erfunden.

Was fehlte, waren gegnerische Mannschaften. Auf Befehl des Königs wurden im britischen Weltreich mehrere Teams aufgestellt, die dann gezwungenermaßen in der Welt-Championsleague gegeneinander antraten. Fußball wurde erfunden, um zur Volksverdummung beizutragen.

So konnte man manipulativ in alle Bevölkerungsschichten eingreifen und sie von der grausamen Realität ablenken, indem ihnen vorgegaukelt würde, dass es irgendeinen Sinn machen würde eine weiße Kugel über den Platz zu treten.

Regeln

Natürlich hat Fußball auch ein paar Regeln. Die meisten Regeln wurden von Sepp Herberger aufgestellt; dem einzigen Mann, der je ein ganzes Fußballspiel überlebt hat.

Die wichtigsten Regeln sind:

Das Runde muss ins Eckige

Der Ball ist rund!

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Ein Spiel dauert 90 Minuten

Der Ball muss am meisten laufen, denn er hat am meisten Luft

Eine Grätsche am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen

Dabei sein ist alles

Abseits ist, wenn der Schiedsrichter pfeift. – Franz Beckenbauer

Fußball ist ein einfaches Spiel, bei dem 22 Spieler mit dem Ball gegeneinander spielen, und zuletzt gewinnt immer Deutschland.

Hass gehört nicht ins Stadion. Die Leute sollen ihre Emotionen zu Hause in den Wohnzimmern mit ihren Frauen ausleben.

Es ist nicht wichtig ob wir gewinnen, sondern dass wir gewinnen.

Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Sieg, Niederlage oder Unentschieden!

Wir dürfen den Sand nicht in den Kopf stecken!

Ich grüße meine Mutter, meinen Vater und meine Eltern – Mario Basler

Ich freue mich schon auf das Spiel in Brasilien, denn ich wollte immer schon mal nach Afrika – Lothar Mathäus

Ich wollte schon immer im Ausland spielen, deswegen bin ich zu Bayern gegangen! – Miroslav Klose

Egal ob Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien – Andreas Möller

Man bekommt eine Gelbe/Rote Karte wenn man den Schiri haut

Die schönsten Tore sind die, die schön flach oben rechts reingehen

Da kam dann das Elfmeterschießen. Wir hatten alle die Hosen voll, aber bei mir lief’s ganz flüssig.

Denken ist Zeitverschwendung

Bleib Jung !!!

Die zusammenfassende Regel ist: Renn dem Ball hinterher, stoße alle in den Hintergrund, lauf auf den Kasten zu und walze den Ball hinein, alles andere ist Nebensache!

Flasche leer!

Was machen Strunz?

Andreas Görlitz: in meiner Jugend war ich mal Bayern-Fan, aber so was macht doch jeder durch. Sowas legt sich.

Ihr fünf spielt jetzt 4 gegen 3.

Johannes B. Kerner: Wenn man schon gelb hat und so reingeht, kann man nur wichtige Termine haben.

1:1- es hätte auch umgekehrt ausgehen können

Am Ende gewinnen immer die Deutschen

Fussball ist wie Schach nur ohne Würfel (Lukas Podolski)

Spielerarten

Der Stürmer

Der Stürmer ist ein sehr wichtiges Manschaftsmitglied; man erkennt ihn daran, dass er meist sehr weit vorn, also in der Nähe des gegnerischen Torwarts steht und sich die meiste Zeit am Arsch oder den Hoden kratzt und auf den Rasen rotzt.

Er ist der geduldigste Spieler von allen, da er mitunter sehr lange auf die sogenannte Chance zu warten hat, bis ein Gegner einen Ball verstolpert oder ein Mitspieler sich an ihn erinnert und den Ball mal in seine Richtung nach vorne drischt.

Dabei sind für die erfolgreiche Ausübung des Stürmerjobs auch unbedingt schauspielerische Kenntnisse vonnöten: immer, wenn man sich in einer ausweglosen Situation befindet, wirft man sich mit einem doppelten oder dreifachen Rittberger-Sprung auf den Boden und hält schreiend ein Bein fest, um dem mitleidigen Schiedsrichter einen Pfiff zu entlocken.

Der Mittelfeldspieler

Wie der Name schon sagt, bewegen sich diese Spieler in der Mitte des weiten Feldes und marschieren mal selbstbewusst nach vorn oder ziehen sich erschrocken nach hinten zurück, wenn der Gegner angreift.

Dabei neigen sie dazu, wenn ein Spiel verloren geht, die Schuld entweder den uneffizienten Stürmern, der unausgegorenen Verteidigung oder dem Fliegen fangenden Torwart zu geben und bezeichnen sich im Falle des Erfolgs als alleinverantwortlich hierfür.

Der Verteidiger

Das sind die, die die Drecksarbeit machen. Sie stehen in unmittelbarer Nähe vor dem Tor und sind brutal veranlagt. Dabei müssen sie, bei ihren Blutgrätschen, dem Festhalten des Gegners und anderen Gemeinheiten immer so aussehen, als sei der andere unglücklich gestolpert oder dummerweise irgendwo hängen geblieben.

Das ist auch der Unterschied zwischen einem guten Verteidiger und einem schlechten Verteidiger. Grundsätzlich gilt jedoch: Vorteil hat der mit den längeren und spitzeren Stollen.

Der Torwart

Die Regel besagt, dass der schlechteste immer ins Tor muss. Vor jedem Fußball-spiel wird daher durch das beliebte Spiel “Strohhalm-Ziehen” ausgelost, welcher Depp die Bälle fangen soll. Doch meist werden die Strohhalme durch den Trainer selbst gezinkt, sodass immer der selbe arme Trottel ins “Eckige” muss, während sich die anderen heimlich ins Fäustchen lachen.

Derjenige, der den kürzesten gezogen hat, bekommt vom Trainer vor dem Spiel noch schnell ein Dopingmittel (auch bekannt als “Kaugummi”) zugesteckt. Auf diesem muss er nun so lange herumkauen, bis er genug Spucke hat, um den ganzen 16er Bereich voll zu spucken.

Diese Methode dient dazu, die Spieler der anderen Manschaft kurzerhand aus-rutschen zu lassen und so wieder in Ballbesitz zu gelangen. Der Torwart ist am Ende immer der, der ausgelacht wird.

Egal ob das Ergebnis 10 zu 0 ausgegangen ist, oder nicht. Die Zuschauer mer-ken davon nichts, denn erst in der Kabine geht der Krawall los.

Die Spielerfrauen

Spielerfrauen sind der für den Zuschauer unsichtbare Mannschaftsteil und für den Spieler die bonbonfarbenen Dekoelemente bei öffentlichen Anlässen. Sie dürfen untereinander getauscht werden, unter der Voraussetzung, dass sie ihre Sonnenbrillen aufbehalten. Spielerfrauen sind recht nützlich, denn man kann sie in die Kabiene zum … mit ihren Männern schicken, diese können danach wieder besser spielen! Und ohne Spielerfrauen gäbe es auch keine Trohnfolger.

Der Trainer

Ein meist kollerischer und hyperaktiver Zeitgenosse am Rande des Spielfelds und des Herzinfarktes. Versucht durch wildes gestikulieren und lautes Gebrüll einen gewissen Einfluss auf die Spieler zu nehmen. Der Trainer weiß alles, kann alles, sieht alles. Der Trainer darf zwar nicht offiziell den Ball spielen, aber durch seine überlegenen Fähigkeiten versucht er den Ball per Telekinese ins Tor zu befördern.

Dies gelingt aber nur in den seltensten Fällen. Durch diese dauerhafte Frustration erhöht sich die Gefahr eines kollerischen Anfalls. Dieser kann schon während des Spiels auftreten. Ein solcher Anfall kann aber auch erst in der Kabine oder Tage später beim sog. Training passieren.

Aus diesem Grund ist ein Trainer nie alleine und hat immer seine Co-Trainer dabei. Diese Co-Trainer habe die Aufgabe den aufgebrachten Trainer zu Boden zu ringen und diesen dort zu fixieren, bis er sich beruhigt hat.

Umfeld und Wettmafia

Besagtes Ballspiel wird in der Bundesliga gespielt. Verbal gesagt, ein knuffiges Sammelsurium von blödem Gesichtsgulasch und Brot. Für das Auskommen der am Fußball beteiligten Schauspieler sorgt neben der Werbung, der allmählich die Mittel ausgehen, in erster Linie die Wettmafia.

Die Wettmafia ist in vielen Ligen weit verbreitet und anscheinend sehr beliebt. Was so schwierig daran ist ein Spiel so ausgehen zu lassen, dass eine Mannschaft glaubhaft gewinnt, versteht niemand ganz. Mittlerweile werden mehr Milliarden für Gewinne ausgegeben, welche nachher das zuständige Finanzministerium unter dem Vorwand (”sportlicher Betrug“) einbehält, wenn es aufgedeckt wird.

Spielverlauf

Im Zentrum befindet sich eine 100*60 Meter große Rammfläche mit zwei parallelen Toren an den 50 Meter langen Seiten. Hier laufen 22 (25 wenn man die “Unbestechlichen” mitzählt) leicht bekleidete und auch nur leicht mit Intelligenz bestückte Männer hinter einem Ball her.

Wie der Name schon sagt, besteht dieses Leder aus Kunststoff. Durch häufig wechselnde Ballkontakte steigt das Risiko, sich mit dem Ballfieber zu infizieren. Risikogruppen, wie z.B. Torhüter tragen deshalb schützende Handschuhe.

Es spielt auch ein 23ster Mann mit, jedoch hauptsächlich im Wettbüro, der sogenannte Schiedsrichter. Weil der Schiedsrichter abends immer das meiste Geld mit nach Hause nimmt und sich von den Spielern nichts sagen lässt, mag ihn aber keiner so richtig leiden.

Der Schiedsrichter ist übrigens der einzige, der die besondere Farblehre des Fußballspiels beherrscht: Gelb und Blau ergibt Grün, Gelb und Gelb ergibt Rot. Bei einer “Ecke” liegt der Ball an der Ecke des Spielfeldes und ein Spieler ver-sucht mit voller Gewalt, den Mitspielern den Ball ins Gesicht zu schießen, so dass er ins Tor springt.

Ziel des Spiels ist es, das Spielobjekt in das gegnerische Tor zu schießen (Es wäre allerdings einfacher, jedem Spieler einen Ball zu geben, dann bräuchten sie sich nicht um den einen Ball zu streiten).

Beim Fußball ist es wichtig, neunzig Minuten lang mit voller Konzentration an das nächste Spiel zu denken. Der Torwart muss verhindern, das der Ball in sein Tor kommt.

Falls dies dennoch geschieht, feiern die leicht bekleideten Männer eine Orgie mit Liebkosungen & Fummeln, während die alten Glatzköpfe Freudensprünge voll-führen oder auch von Herzattacken heimgesucht werden.

Zu Beginn des Spiels wird meist die Nationalhymne gespielt. Diese ist beson-ders wichtig als Dehn- und Aufwärmübungen für die Stimmbänder der Spieler und Fans.

Während der Nationalhymne misst der Spieler seinen Puls, indem er die Hand auf die Brust hält. Den jeweiligen Wert kann dann der Mannschaftsarzt von den Lippen der Spieler ablesen.

Taktik

Wer am lustigsten den Schiedsrichter verarschen kann, und durch vorgetäuschte Fouls einen Freistoß herausholt, der kann sich auf diese Weise oft den verdienten Sieg erzwingen. Diese Methode ist neben der klassischen Bestechung durch die albanisch-italienische Wettmafia dem unbeherrschten Anschreien in jedem Fall vorzuziehen. Grundsätzlich lässt sich der Erfolg der Taktik mit folgender Formel errechnen:

Glück mal Form plus Biss durch Pech mal Kreuzband.

Grundsätzlich wird dem zuschauenden Volk vermittelt, dass auf dem Spielfeld jeder Spieler, von schier unendlicher Intelligenz beseelt, eine geheime und scharfsinnig ausgeklügelte Taktik verfolgt.

Eine Liste kaum zu überblickenden Anweisungen und Feinheiten der Ballkunst soll demnach ein Spieler beherrschen. Tatsächlich ist das durchschnittliche Gehirn eines Fußballers so schwach strukturiert, dass es schon Probleme mit dem Sprachverständnis gibt.

Nachweislich gibt es Stürmer der obersten deutschen Spielklasse, deren Taktikschulung lediglich ein simples “Ey, Checker mach die Bude” umfasst.

Die Schwalbe

Der geschickte Fußballer lässt sich vor den Augen des Schiedsrichters so fallen, dass es aussieht, als habe ein feindlicher Spieler ihn schwer verletzt.

Mit einem markerschütternden Aufschrei lässt man sich zunächst fallen, um Aufmerksamkeit zu erregen. Im Anschluss folgt der weitaus schwierigeren Teil: Man wälzt sich so lange mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Rasen und hält dabei ein Bein fest umklammert, bis der Schiedsrichter den vermeintlichen Täter bestraft.

Eine plötzliche Genesung, welche durch die Tube laufendes Bein (auch Eisspray genannt) zustande kommt, nach der Bestrafung des Gegners ist nichts Unge-wöhnliches, erweckt jedoch den Zorn der gegnerischen Fans. Wem es gar gelingt, auf dem Spielfeld richtig zu sterben und dadurch einen Freistoß für die eigene Mannschaft nebst einer roten Karte für den Gegner herauszuholen, der ist der Held seiner Mannschaft.

Manche Experten gehen davon aus, dass diese Aktion zu Casting-Zwecken benutzt wird, in der Hoffnung des Spielers, dass er von einem etwaig anwesenden Hollywood-Agenten entdeckt wird.

Die Verlängerung

Die Verlängerung wurde auf besonderen Wunsch der Erdnüsschenindustrie eingeführt. Diese hatte erkannt, dass sich der Verbrauch drastisch erhöht, wenn das Spiel länger als 90 Minuten dauert.

Aftershow-Party

Nach dem Spiel versammeln sich alle Fans nochmal und geben sich (wenn es noch nicht passiert ist) die Kante. Die Spieler jedoch nehmen Stellung zu ihrem Spiel. Dabei kommt dann die Intelligenz der Fußballer zum Vorschein:

Nr.1: “Ähhhhhhh”

Nr.2: “Öhhhhhhh”

Nr.3: “Das Tor war wie vernagelt”

Nr.4: “Ähhhhh, fragen Sie den Trainer, äähh, ja…”

Nr.5: “Ich habe vom Feeling her ein gutes Gefühl gehabt”

Nr.6: “Ich habe ihn nur leicht retouchiert”

Nr.7: “Wir müssen dieses Spiel gewinnen, alles andere ist primär”

Nr.8: “2 Torchancen und 1 Treffer, dass nenne ich 100% Torausbeute”

Nr.9: “Ich wusste gleich, dass es ein Druckschmerz war, denn wenn ich gedrückt habe, hat es geschmerzt”

Nr.10: “Der Klinsi und ich sind ein gutes Trio, ähhh ich meinte Quartett”

Nr.11: “Wir haben den Ball nicht hinter die Linie gekriegt!”

Nr.12: “Wir haben doch gewonnen,oder?”

Nr.13: “Ich bleibe auf jeden Fall wahrscheinlich beim KSC”

Nr.14: “Ob Mailand oder Madrid, hauptsache Italien”

Nr.15: “Fußball ist wie Schach, nur ohne Würfel” (Lucas Podolski)

Nr.16: “Ich saß sowieso nur auf der Bank!”

Nr.17: “Ich weiß, war scheiße Spiel! Nächste wird besser!”

Nr.18: “Nochmal so ne Niederlage und ich geh in Frühpension!”

Nr.19: “Musst du den Trainer fragen, nicht MIR!” (Kevin Kuranyi)

Nr.20: “Ich war psychisch blockiert” (Fabio Coltorti)

Nr.21: “Die Teams, welche immer gewinnen, können halt nicht verlieren” (José Mourinho)

Fußball in den Medien

Fußballspiele schaut man sich im Fernsehen an. Hierzu entkleidet man sich bis auf Unterhose und Unterhemd, schickt die Partnerin oder ein Kind zum Kiosk, um eine ausreichende Menge Hansa- oder Oettinger-Bieres zu holen, und setzt sich möglichst dicht vor das Fernsehgerät.

Während das Spiel übertragen wird, muss man seiner Mannschaft lautstark Befehle erteilen und hin und wieder auch den Schiedsrichter korrigieren. Wütende Drohgebärden vor dem Fernseher sowie beharrlich vorgebrachte

“Abseits!”-

“TOOOOOR”-,

“Ole, ole ole oleee …”-,

“Lauf doch, Du faule Sau”- und “Schieß doch, du Idiot!”- Rufe haben schon oft zum spielentscheidenden 1:0 geführt.

Frauenfußball

Frauenfußball ist eine Sportart für sich. Aufgrund der Emanzipation darf auch das ehemalige Weib an das Leder gehen. Frauenfußball ist sehr beliebt für Gaffer und solche, die es noch werden wollen und ist neben Schlammcatchen und Boxluding eine der beliebtesten Frauensportarten in Deutschland sowie vor allem in den USA. Die meisten Frauenvereine haben Namen wie TUS Si oder FC Venus.

Die größten Hindernisse für den Erfolg des Frauenfußballs sind:

Mannschaften können oft keine 11 Spielerinnen bringen. Diese plagen sich nämlich allzu oft mit dem Auftragen der Schminke oder meinen “das Trikot ist zu Weit”, “..zu eng”, “Farbe passt nicht” etc. Erschwerend kommt hinzu, dass sich efrauzipierte potentielle Spielerinnen weigern in einer MANNschaft zu spielen.

Frau will nicht mit anderen spielen, die die gleichen Sachen anhaben

Das Verbot, das Trikot nach einem Tor auszuziehen, hat sich negativ auf die Zuschauerzahlen ausgewirkt.

Die Schuhe der Frau werden schmutzig oder gehen sogar kaputt.

Siehe auch

Universumsfußballmeisterschaft 2008

Fußball-Europameisterschaft 2008

Fußball-Weltmeisterschaft 2006

Nullsummenspiel

Kaiser Franz

Fußballspieler

übernommen für MenschenZeitung von denise-a. langner-urso: von Stupidedia

Bild-Pixelio:Stefan Bayer

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Ein Leben für den Sieg-Welcome back Schumi

Posted by thunderhand On Dezember - 23 - 2009 Kommentare hinzufügen

Nun also doch, er kann es nicht lassen, Schumacher ist zurück in der Formel 1 als Teamkollege von Nico Rosberg bei Mercedes.

Es ist nicht Ferrari, es ist Mercedes, aber etwas bleibt gleich, der Teamchef,  Ross Brawn. Ein Erfolgsteam mit fünf Titeln in Serie, siebenmaliger Weltmeister insgesamt, vereint bei einer anderen Marke, ein Back-to-the-Roots auch, weil Mercedes ihm beim Einstieg in die Formel 1 geholfen hat. Es ist nicht der 1. April, es ist der 23. Dezember 2009, ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk für F1 Fans, kein Aprilscherz. Ein Drei-Jahres-Vertrag vorerst nur, aber wenn alles läuft wie geplant, vielleicht sehen wir ja dann den fitten Rennrentner, der im nächsten Jahr stolze 41 Jahre alt wird und quasi gegen eine Konkurrenz seiner Kinder antritt, noch länger, wer weiss.

Man wünscht dem Bolidensenior mit seinem unerschütterlichen Willen und Ehrgeiz schon einmal viel Erfolg und freut sich, Senioren an die Macht, möchte man fast sagen, denn wer, wenn nicht Schumacher kann soviel mentale Power aufbringen, um ein Team quasi zum Sieg zu denken, alleine schon durch seine übermachtige Präsenz.

Die Formel 1 sie wird wieder spannend, denn man darf den Altmeister wohl kaum unterschätzen, ein Michael steigt nicht in ein Auto und fährt ein aussichtsloses Rennen, ein Michael steigt in einen Wagen, von dem er weiss, er kann damit mit Leichtigkeit gewinnen. Nun denn, lasset die Motoren aufheulen, noch ist es Zeit genug ein paar Runden auf der Heimatbahn in Kerpen zu drehen…

©denise-a. langner-urso
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Siege im Kart
Faz
Foto:Pixelio-Dieter Schütz

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