10
September , 2010
Freitag

"Quid leges sine moribus? Quis custodiet ipsos custodes?"

Was Bankenpinkel über Steuerzahler denken, ein Bericht im Focus über A. Dibelius nettes Raubinstitut Goldman ...
Mit Promille im Blut schafft man sich keine Freunde, und nur sind Kubickis Aussetzer zu ...
Die griechische Krise ist in Wahrheit die deutsche Krise von Dieter Carstensen Die kurzatmige Politik dieser Albtraumkanzlerin ...
Ein Insider verrät, was nur wenige wissen, ab morgen sind Anteile der FDP an der ...

Archiv für die ‘Umwelt’ Kategorie

“Politkatastrophen”…und dann war da noch das Klima!

Posted by thunderhand On Juni - 2 - 2010 Kommentare hinzufügen

Wollen Sie zuerst die schlechte Nachricht hören, oder zuerst die gute?

OK, beginnen wir mit der schlechten: Nur 96 Sonnenstunden habe es gegeben in der Region Berlin/Brandenburg, ein Negativrekord im Monat Mai. Dabei hätte man doch schon 236 Sonnenstunden als Rekord messen können, und das bisher schlechteste Sonnenergebnis seien schlappe 126 Stunden gewesen. Nun also das, nur 96 Sonnenstunden.

Ganz dumm und verwundert schaut man nun aus der Wäsche, wenn die nette Dame vom Wetterdienst fortfährt, mit der guten Nachricht, im Durchschnitt sei es für einen Mai doch wesentlich zu warm gewesen.

Man fragt sich, in welcher Sauna die Dame dauerhockt, und doch gibt es eine gute Erklärung, das Volk braucht Aufmunterung, speziell in Berlin.

Hat doch Berlin die meisten Hartz IV Empfänger, ist überschuldet und muss zudem einen völlig unfähigen Flughafenplanungsstabsaufsichtsratsvorsitzenden namens Wowereit ertragen,, dem es ein völliges Rätsel ist, weshalb sich der Bau Schönefelds ganz plötzlich um mehrere Monate bis zu einem oder zwei Jahren verzögern wird, und das, obwohl Herr Rainer Schwarz, Sprecher der Geschäftsführung und kaufmännischer Geschäftsführer doch explizit insistiert, der Aufsichtsrat sei bereits seit der Insolvenz eines der beteiligten Unternehmen im Februar per Brief informiert gewesen. Und Herr Wowereit ist Mitglied dieses Aufsichtsrates.

Insistieren kann Wowereit auch, und in Westerwelle-Manier proklamiert er konstant man sei im Zeit- und Kapitalplan. Nichts werde sich verschieben, nichts sich verteuern, ganz politisch korrekt eben, wie sich das für einen Regierenden gehört, denn, wer die Wahrheit sagt, der muss gehen, das weiss auch Wowereit spätestens seit der Fahnenflucht Köhlers.

Aber warum sollen irgendwelche Regierenden, hier und da oder irgendwo, berechenbarer sein als das Klima? Sie sind alle nur eines für ihre Wähler, unberechenbare Naturkatastrophen.

Wowereit behauptet nun einmal das Gegenteil, und eines ist bekannt, der Bürgermeister hat immer Recht, wie im übrigen Mächtige immer Recht haben, solange sie an der Macht sind und dafür zahlen oder bezahlt werden, oder so. …

Er behauptet, selbst zum Richtfest habe er davon nichts gewusst, sein Name ist, wie üblich bei Politikern und Bankern, Hase. Aber das tut eigentlich wenig zur Sache, sicherlich wird irgendwo ein Gutachten auftauchen, das in der Lage ist zu bescheinigen, die Verzögerungen beim Flughafenbau lägen natürlich an der Aschewolke, die einfach den Himmel nicht verlassen will.

Niemand bemerkt derweil mehr, dass alle Gesetze der Physik durch diese Wolke ausgehebelt werden, denn nichts hat sich bis heute je so sehr am Himmel festklammern können, ausser der Kirche, versteht sich, wie diese Asche, die einfach nicht mehr herunterkommen will und die zudem nur stört, wenn es, wem eigentlich (?) gerade passt. Die Wolke zum An- und Anschalten eben.

Herr Wowereit sollte auch über die klammen Kassen seiner Stadt informiert sein, und doch entwickelt er sich zu “Klein Westerwelle” und schreit beständig: “Das Schloss wird gebaut…”, obwohl 80 Prozent der Bürger gegen den Bau in der derzeitigen desolaten Wirtschaftslage der Stadt sind, und als Steuerzahler denkt man nur noch, da ist ja Asche über ihren Häuptern, und sie bemerken sie noch nicht einmal, denn sie ist ja unsichtbar.

Wird sie sichtbar, so flüchtet man, am liebsten ganz aus dem Amt, wie anno dazumal Köhler, die Wahrheit, sie ist unbequem und nicht vertretbar. Und Studien zur Wahrheit und ihrer Schädlichkeit in Politik, Krieg und Wirtschaft lagen zum Zeitpunkt des Events leider auch noch nicht vor, vielleicht wäre uns dann die leydige von der Leyen, Zensursula-Kaninchen-Präsidentschaftsdebatte erspart geblieben.

Aber zurück zum Wetter, zum Klima. Seien wir doch froh, dass das Meer, oder besser die Ozeane, vom Klimawandel eigentlich nichts wissen wollen, jedenfalls behaupten das amerikanische Forscher. Viel Wasser kann also nicht verdampfen, und somit kann es in Brandenburg und östlich davon auch nicht noch viel mehr regnen als bis dato, sprich, die Oderfluten werden vermutlich nicht schlimmer als jetzt, denn zuzüglich müssen wir BP ein dickes Lob aussprechen, weil diese Firma vorsorglich einen dicken Teppich über das Meer legt, nur, um weitere schwere Regenfälle zu verhindern, das werden demnächst auch amerikanische Wissenschaftler feststellen, garantiert, es dient nur zu unserem Schutz, das ist gemeinsamer Kampf mit Europa gegen die Klimakatastrophe.

Wie genial weitsichtig unsere Regierung derzeit handelt, wenn sie Amerika in diesem Kampf unterstützt, das beweist die weise Voraussicht des Naturtalents Brüderle, der schon heute Spritpanzer mit Neuberechnung und Ökosiegel zu Sparmäuschen deklariereren lässt.

Und noch eines verdanken wir, laut einer noch zu nicht erfolgten Studie vermutlich BP, der Überfischung der Meere wird endlich durch Amerika radikal ein Ende gesetzt.

Dass sich allerdings momentan Grönland aus dem Eis erhebt, das wird bis dato weiterhin hartnäckig auf die Erderwärmung geschoben. Und doch, es kommt zur rechten Zeit, denn unser Weizenbedarf muss auch in Zukunft gedeckt werden und der ist momentan durch einen Pilz in Gefahr. Es ist also kein Wunder, dass man sich um die Arktis als zukünftige Kornkammer der Welt schlägt, denn nichts wäre für ein Produkt mehr von Vorteil, als ein eigener, quasi neuer, unbelasteter Kontinent.

Also, machen wir es doch wie unsere Erde, lassen alle Studien Studien sein, lehnen uns zurück, und geniessen am Vorbild unserer Mächtigen in Politik und Wirtschaft, (mehr oder weniger), was wir eh an Dummheit trotz aller (bezahlter) guter und schlechter Studien nicht ändern können.

©denise-a. langner-urso

Foto-Pixelio: Thorben Wengert

Facebookgruppe-Zensursula – Not My President!

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Top-Kill gescheitert, live aus 1,5km Tiefe

Posted by KarlaKolumna On Mai - 31 - 2010 1 COMMENT

Fast schon pervers klingt alleine die Vorstellung, dass live im Internet gezeigt wird, wie die Umwelt mit hoch giftigem Öl verpestet wird. Doch es ist traurige Realität! Das Risiko war bekannt, die Techniken unerprobt und Experten aus den eigenen Reihen rieten sogar von den Bohrungen ab, da in dieser extremen Tiefe selbst das Metall unter solch einem Druck bersten kann.

Das Schlimmste ist jedoch, dass niemand etwas dagegen unternehmen kann. Die Hoffnung stirbt zuletzt, in diesem Fall ist Sie aber schon gestorben.

BP- Boykott:

Foto-Greenpeace

Greenpeace-Wanted: Neues Logo für BP

Stinkendes Siechtum im Nigerdelta

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Atomkraft und Zerbrechlichkeit

Posted by thunderhand On April - 25 - 2010 1 COMMENT

Die Atomkraftgegner formieren sich wieder. Es wird Zeit, denn es gibt andere Möglichkeiten, sich mit Energie zu versorgen, wenn man es nur will. Es gibt andere Möglichkeiten, aber diese entsprechen eben nicht der Politik einer schwarz-gelben Klientel.

Atomkraft ist gefährlich, sie hat uns bereits ihre geballte Kraft gezeigt. Man denke an Tschernobyl und die andauernden Folgeschäden.

Diese Schäden sind es, die vernünftig denkende Menschen, denen der Planet etwas bedeutet, denen Zukunft auf diesem Planeten etwas bedeutet, die nicht eine Sinnflut nach sich wünschen, Atomkraft ablehnen lassen.

Menschen sind zerbrrechlich, das Leben, es ist zerbrechlich und schützenswert, Profite weniger sind es nicht. Zukunft ist schützenswert, schwarz-gelbe Politik, sie ist vergänglich.

Weil das so ist, weil selbst brutale schwarz-gelbe Politik, gelber Raubbau an Mensch und Natur vergänglich sind, deshalb darf es nicht zur Verlängerung von Laufzeiten kommen, der uns solange bedrohen wird, wie die FDP hoffentlich in der Versenkung verschwinden wird, auf ewig.

Deshalb sind zerbrechliche Menschenketten wichtig. Es wird sich aber zeigen, ob sie nicht dauerhafter sind als Raffgier und kurzfristige Gewinne, dann nämlich, wenn sie Politik zum Aufgeben zwingen, Politiker abwählen, Projekte massiv verteuern, hinauszögern, bis sich ihre Verfechter selbst überlebt haben, ihre Profiteure und Befürworter aus der Wirtschaft notfalls vor dem Ruin stehen.

Auch, wenn Menschen zerbrechlich sind, Menschenketten gar, die Natur wird der Politik zeigen, wo ihr Platz ist, das Atom, seine Kraft, wird der Wirtschaft zeigen, wo ihr Platz ist, dann nämlich, wenn sie es nicht mehr zu bändigen vermag, wie so oft in ihrer Gier, die Menschen, sie werden dafür vielleicht einen hohen politisch und wirtschaftlich gewollten Preis zahlen, einen,der wesentlich höher ist als jedweder Profit, ja der jeden Profit völlig ins Absurde und zu Nichts machen wird.

Die Gier weniger hat immer schon das Wohl vieler gefährdet und tut es ständig, hier und anderswo, mal mehr, mal weniger, selten aber gleichzeit so vieler, der gesamten Menschheit, des Planeten.

Hoffen wir also, dass die Vernunft stärker ist als Macht und Gier, dass die Menschenkette wächst, der Widerstand, denn die Natur braucht uns nicht.

©denise-a. langner-urso

Foto-Antiatomkraftbutton

Antiatomkraftbewegung

Greenpeace

enriconet

120 Kilometer Widerstand

Gorlebenakte

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WWF entsetzt:Kommerzieller Walfang soll erlaubt werden!

Posted by thunderhand On April - 23 - 2010 1 COMMENT

Folgende Pressemitteilung geben wir weiter:

WWF lehnt Kompromissvorschlag der Walfangkommission ab. / Sei- und Finnwale auf der Abschussliste.

Die Umweltschutzorganisation WWF lehnt den heute vorgelegten Kompromissvorschlag der Internationalen Walfangkommission IWC ab, da er den kommerziellen Walfang nach fast 25 Jahren (gilt seit 1986) wieder erlauben würde. „Die deutsche Bundesregierung darf sich nicht auf diesen faulen Kompromiss einlassen. De Facto würde das Walfangmoratorium fallen“, sagt Volker Homes, Leiter WWF Artenschutz. Über den heute eingereichten Vorschlag wird auf der IWC-Tagung Ende Juni in Marokko diskutiert und abgestimmt werden. Nicken die Delegierten das Papier ab, dürften innerhalb der nächsten zehn Jahre 65 Finnwale und 500 Seiwale für den kommerziellen Walfang getötet werden. Beide Arten stehen auf der Roten Liste der IUCN und haben sich noch immer nicht von der intensiven Bejagung vergangener Dekaden erholt.

Als Skandal wertete der WWF in einer ersten Stellungnahme, dass die Abschussquoten für die beiden bedrohten Walarten nicht wissenschaftlich sondern nur politisch begründet seien. Außerdem kritisiert die Umweltschutzorganisation, dass kommerzielle Walfänger zukünftig auch legal im Südpolarmeer auf Jagd gehen dürften. „Der südliche Ozean ist so etwas wie ein riesiges Wal-Restaurant. Manche Arten gehen nur dort auf Nahrungssuche und fasten dann während der Wintermonate, wenn sie sich auf die Reise zu tropischen Gewässern machen“, sagt WWF-Experte Volker Homes. Das Südpolarmeer um die Antarktis ist seit 1994 ein Walschutzgebiet und einzigartig auf der Welt. Zwar sinke nach dem Vorschlag die Anzahl der getöteten Wale innerhalb der nächsten 10 Jahre, es fehle aber eine Reduzierung der Quote auf Null.

Das Internationale Moratorium für den kommerziellen Walfang ist seit beinahe 25 Jahren in Kraft, wird aber durch Sonderegelungen für Island und Norwegen, sowie den angeblichen, wissenschaftlich begründeten Walfang Japans bereits seit Jahren immer wieder umgangen. „Wenn die internationale Staatengemeinschaft es zulässt, dass unter diesen Voraussetzungen der kommerzielle Walfang wieder beginnt, wäre das für den Schutz der größten Säugetiere unseres Planeten eine Rückschlag“, sagt Volker Homes.

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veröffentlicht von denise-a. langner-urso

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