10
September , 2010
Freitag

"Quid leges sine moribus? Quis custodiet ipsos custodes?"

Kirche und der Glaube an Auferstehung und unbefruchtete Empfängnis, sie war schon immer das Gegenteil ...
Es scheint unmöglich zu sein das heutzutage noch so etwas passiert und dennoch ist es ...
Vielleicht hat die Agrarkommissarin der Europäischen Union ja einen Internetforenzugang. Denn dort postete ein ...
Beobachtet von Dieter Carstensen Die Linke Oberberg glänzt in den hiesigen Medien des Oberbergischen Kreises / ...

Archiv für die ‘Wissenschaft’ Kategorie

Welteligionen und Migration/Integration

Posted by thunderhand On September - 2 - 2010 1 COMMENT

Wer sich heute mit Migration und auch Integration befasst, der kommt an den Weltreligionen nicht vorbei, denn Migrationsprobleme oder besser Integrationsprobleme sind immer auch Probleme der Modernität der Kirchen. Selbst die katholische Kirche hat noch heute massive Probleme mit sich und ihren Gläubigen, wenn es zum Beispiel um Mißbrauch und um Frauenrechte geht, aber sie befindet sich auf Trippelschrittchen auf dem Weg in das 2. Jahrtausend. Wie aber ist das mit anderen Religionen, mit dem Islam, dem Buddismus etwa, dem Hinduismus oder wie gehen streng gläubige Israelis mit dem Judentum um? Es bräuchte einen Glaubensgipfel, einen Abgleich zur Modernisierung der Religionen und kulturellen Gebräuche, so, wie man sich ja wirtschaftlich auch den Weltgegebenheiten und Märkten anpassen muss, will man als Unternehmen überleben. Es ist Aufgabe auch, und vorrangig der Politik, diesen Modernisierungsprozess in Gang zu stzen, statt auf Kapital, Wirtschaft oder gar Kirchen zu vertrauen, das Problem ist wesentlich umfassender, denn es hängt mehr von Integration ab, als nur Märkte, nämlich der Mensch, Frieden und Sozialstandards, das Überleben auch, der sogenannten Dritten Welt!

Religionen waren das erste Handelsgut, der erste Zweig der Wirtschaft überhaupt, Glaube an etwas, der lies sich immer gut verkaufen, schon in der Steinzeit, denn schon dort wollte man, dass es Verstorbenen im Jenseits gut gehe, also erfand man die Bestechung, denn zugleich sollten die Verstorbenen über einen wachen. Das also war der Sinn der Urreligion, verstorbene, das Wetter, die physikalischen Gegebenheiten gnädig zu stimmen, sich etwas zu erkaufen, hier schon nahmen Korruption und Bestechlichkeit ihren Ursprung, und “weise” alte Menschen bemerkten schnell, daran kann man verdienen, sich andere gefügig machen, sie sich unterwerfen, und so war der eigentliche Sinn des Glaubens, der Religion erfunden, der, sich etwas erkaufen zu wollen, Menschen zu beeinflussen, zu programmieren, sie für sich zu gewinnen, sie zu manipulieren, ohne das hätte es keine Völker, Reiche, Staaten, Herrscher und Götter gegeben…

Es ist einfach so, dass man wenn man Religion ernst nimmt an Weltreligionen nicht vorbei kommt, und nicht um ein Problem herum, nämlich um die Frage, wie passe ich Religion an reale Lebensumstände einer anderen Kultur an. Man bräuchte einen Religionspopguru, einen, der aus allen Religionen das modernste zieht und ein neues Kapitel dazu schreibt, einen wie eben Hawking, einen, der in der Lage ist, den Menschen zu erklären, dass eben nicht jemand sie aus Lehm,Matsch,Ton,Steinen und Scherben zusammengefügt hat.

Es ist die Angst des Menschen vor dem Tod, der einfach nicht begreifen will, dass sein Leben endet.Basta. Der Körper selbst war nur zur Reproduktion gut. Das Universum hat diesen merkwürdigen Planeten geschaffen und er war ein Fehler, und dasselbe universum wird ihn irgendwann in der Sonne verglühen lassen, so einfach ist das. Und die wenigen, die eventuell,sollte es je möglich sein,diesen Planeten verlassen werden, das werden die Nachfahren derer sein, die sich heute bereits Plätze in Raumschiffen leisten können. Nur wir normalen Sterblichen, wir haben von all dem Wissen nichts. Uns wird man nämlich hierlassen. Auch basta, und kein Gott wird sie, sollten sie hier abheben, daran hindern, so einfach ist das, denn das einzige, was göttlich ist, das ist das Kapital, das sie besitzen.

Jene, die aber an Götter glauben, sollten sich lieber bei den wenigen selbstauserwählten Reichen versklaven, aber auch dann wird man sie vermutlich zurücklassen, im Höllenfeuer der explodierenden Sonne, und wie weit die anderen kommen ist fraglich. Und deshalb: “Nach uns die Sintflut” aber auch die wird das, was den Untergang dieses Planeten physikalisch bedingen wird, nicht aufhalten können. Bis dahin aber, sollte man versuchen, sich nicht vorher auszurotten und rechtzeitig darauf verzichten, Kinder in die Welt zu setzen, die anschließend mit ihr verbrennen, im “Höllenfeuer des Universum”…

©denise-a. langner-urso

Vorlage Spiegelartikel, -Forum und Sarrazin Diskussionen über Migration und Welt online Artikel: Stephen Hawking stellt sich gegen Gott und Newton

Foto-Pixelio: Paul Marx

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“Politkatastrophen”…und dann war da noch das Klima!

Posted by thunderhand On Juni - 2 - 2010 Kommentare hinzufügen

Wollen Sie zuerst die schlechte Nachricht hören, oder zuerst die gute?

OK, beginnen wir mit der schlechten: Nur 96 Sonnenstunden habe es gegeben in der Region Berlin/Brandenburg, ein Negativrekord im Monat Mai. Dabei hätte man doch schon 236 Sonnenstunden als Rekord messen können, und das bisher schlechteste Sonnenergebnis seien schlappe 126 Stunden gewesen. Nun also das, nur 96 Sonnenstunden.

Ganz dumm und verwundert schaut man nun aus der Wäsche, wenn die nette Dame vom Wetterdienst fortfährt, mit der guten Nachricht, im Durchschnitt sei es für einen Mai doch wesentlich zu warm gewesen.

Man fragt sich, in welcher Sauna die Dame dauerhockt, und doch gibt es eine gute Erklärung, das Volk braucht Aufmunterung, speziell in Berlin.

Hat doch Berlin die meisten Hartz IV Empfänger, ist überschuldet und muss zudem einen völlig unfähigen Flughafenplanungsstabsaufsichtsratsvorsitzenden namens Wowereit ertragen,, dem es ein völliges Rätsel ist, weshalb sich der Bau Schönefelds ganz plötzlich um mehrere Monate bis zu einem oder zwei Jahren verzögern wird, und das, obwohl Herr Rainer Schwarz, Sprecher der Geschäftsführung und kaufmännischer Geschäftsführer doch explizit insistiert, der Aufsichtsrat sei bereits seit der Insolvenz eines der beteiligten Unternehmen im Februar per Brief informiert gewesen. Und Herr Wowereit ist Mitglied dieses Aufsichtsrates.

Insistieren kann Wowereit auch, und in Westerwelle-Manier proklamiert er konstant man sei im Zeit- und Kapitalplan. Nichts werde sich verschieben, nichts sich verteuern, ganz politisch korrekt eben, wie sich das für einen Regierenden gehört, denn, wer die Wahrheit sagt, der muss gehen, das weiss auch Wowereit spätestens seit der Fahnenflucht Köhlers.

Aber warum sollen irgendwelche Regierenden, hier und da oder irgendwo, berechenbarer sein als das Klima? Sie sind alle nur eines für ihre Wähler, unberechenbare Naturkatastrophen.

Wowereit behauptet nun einmal das Gegenteil, und eines ist bekannt, der Bürgermeister hat immer Recht, wie im übrigen Mächtige immer Recht haben, solange sie an der Macht sind und dafür zahlen oder bezahlt werden, oder so. …

Er behauptet, selbst zum Richtfest habe er davon nichts gewusst, sein Name ist, wie üblich bei Politikern und Bankern, Hase. Aber das tut eigentlich wenig zur Sache, sicherlich wird irgendwo ein Gutachten auftauchen, das in der Lage ist zu bescheinigen, die Verzögerungen beim Flughafenbau lägen natürlich an der Aschewolke, die einfach den Himmel nicht verlassen will.

Niemand bemerkt derweil mehr, dass alle Gesetze der Physik durch diese Wolke ausgehebelt werden, denn nichts hat sich bis heute je so sehr am Himmel festklammern können, ausser der Kirche, versteht sich, wie diese Asche, die einfach nicht mehr herunterkommen will und die zudem nur stört, wenn es, wem eigentlich (?) gerade passt. Die Wolke zum An- und Anschalten eben.

Herr Wowereit sollte auch über die klammen Kassen seiner Stadt informiert sein, und doch entwickelt er sich zu “Klein Westerwelle” und schreit beständig: “Das Schloss wird gebaut…”, obwohl 80 Prozent der Bürger gegen den Bau in der derzeitigen desolaten Wirtschaftslage der Stadt sind, und als Steuerzahler denkt man nur noch, da ist ja Asche über ihren Häuptern, und sie bemerken sie noch nicht einmal, denn sie ist ja unsichtbar.

Wird sie sichtbar, so flüchtet man, am liebsten ganz aus dem Amt, wie anno dazumal Köhler, die Wahrheit, sie ist unbequem und nicht vertretbar. Und Studien zur Wahrheit und ihrer Schädlichkeit in Politik, Krieg und Wirtschaft lagen zum Zeitpunkt des Events leider auch noch nicht vor, vielleicht wäre uns dann die leydige von der Leyen, Zensursula-Kaninchen-Präsidentschaftsdebatte erspart geblieben.

Aber zurück zum Wetter, zum Klima. Seien wir doch froh, dass das Meer, oder besser die Ozeane, vom Klimawandel eigentlich nichts wissen wollen, jedenfalls behaupten das amerikanische Forscher. Viel Wasser kann also nicht verdampfen, und somit kann es in Brandenburg und östlich davon auch nicht noch viel mehr regnen als bis dato, sprich, die Oderfluten werden vermutlich nicht schlimmer als jetzt, denn zuzüglich müssen wir BP ein dickes Lob aussprechen, weil diese Firma vorsorglich einen dicken Teppich über das Meer legt, nur, um weitere schwere Regenfälle zu verhindern, das werden demnächst auch amerikanische Wissenschaftler feststellen, garantiert, es dient nur zu unserem Schutz, das ist gemeinsamer Kampf mit Europa gegen die Klimakatastrophe.

Wie genial weitsichtig unsere Regierung derzeit handelt, wenn sie Amerika in diesem Kampf unterstützt, das beweist die weise Voraussicht des Naturtalents Brüderle, der schon heute Spritpanzer mit Neuberechnung und Ökosiegel zu Sparmäuschen deklariereren lässt.

Und noch eines verdanken wir, laut einer noch zu nicht erfolgten Studie vermutlich BP, der Überfischung der Meere wird endlich durch Amerika radikal ein Ende gesetzt.

Dass sich allerdings momentan Grönland aus dem Eis erhebt, das wird bis dato weiterhin hartnäckig auf die Erderwärmung geschoben. Und doch, es kommt zur rechten Zeit, denn unser Weizenbedarf muss auch in Zukunft gedeckt werden und der ist momentan durch einen Pilz in Gefahr. Es ist also kein Wunder, dass man sich um die Arktis als zukünftige Kornkammer der Welt schlägt, denn nichts wäre für ein Produkt mehr von Vorteil, als ein eigener, quasi neuer, unbelasteter Kontinent.

Also, machen wir es doch wie unsere Erde, lassen alle Studien Studien sein, lehnen uns zurück, und geniessen am Vorbild unserer Mächtigen in Politik und Wirtschaft, (mehr oder weniger), was wir eh an Dummheit trotz aller (bezahlter) guter und schlechter Studien nicht ändern können.

©denise-a. langner-urso

Foto-Pixelio: Thorben Wengert

Facebookgruppe-Zensursula – Not My President!

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Top-Kill gescheitert, live aus 1,5km Tiefe

Posted by KarlaKolumna On Mai - 31 - 2010 1 COMMENT

Fast schon pervers klingt alleine die Vorstellung, dass live im Internet gezeigt wird, wie die Umwelt mit hoch giftigem Öl verpestet wird. Doch es ist traurige Realität! Das Risiko war bekannt, die Techniken unerprobt und Experten aus den eigenen Reihen rieten sogar von den Bohrungen ab, da in dieser extremen Tiefe selbst das Metall unter solch einem Druck bersten kann.

Das Schlimmste ist jedoch, dass niemand etwas dagegen unternehmen kann. Die Hoffnung stirbt zuletzt, in diesem Fall ist Sie aber schon gestorben.

BP- Boykott:

Foto-Greenpeace

Greenpeace-Wanted: Neues Logo für BP

Stinkendes Siechtum im Nigerdelta

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Atomkraft und Zerbrechlichkeit

Posted by thunderhand On April - 25 - 2010 1 COMMENT

Die Atomkraftgegner formieren sich wieder. Es wird Zeit, denn es gibt andere Möglichkeiten, sich mit Energie zu versorgen, wenn man es nur will. Es gibt andere Möglichkeiten, aber diese entsprechen eben nicht der Politik einer schwarz-gelben Klientel.

Atomkraft ist gefährlich, sie hat uns bereits ihre geballte Kraft gezeigt. Man denke an Tschernobyl und die andauernden Folgeschäden.

Diese Schäden sind es, die vernünftig denkende Menschen, denen der Planet etwas bedeutet, denen Zukunft auf diesem Planeten etwas bedeutet, die nicht eine Sinnflut nach sich wünschen, Atomkraft ablehnen lassen.

Menschen sind zerbrrechlich, das Leben, es ist zerbrechlich und schützenswert, Profite weniger sind es nicht. Zukunft ist schützenswert, schwarz-gelbe Politik, sie ist vergänglich.

Weil das so ist, weil selbst brutale schwarz-gelbe Politik, gelber Raubbau an Mensch und Natur vergänglich sind, deshalb darf es nicht zur Verlängerung von Laufzeiten kommen, der uns solange bedrohen wird, wie die FDP hoffentlich in der Versenkung verschwinden wird, auf ewig.

Deshalb sind zerbrechliche Menschenketten wichtig. Es wird sich aber zeigen, ob sie nicht dauerhafter sind als Raffgier und kurzfristige Gewinne, dann nämlich, wenn sie Politik zum Aufgeben zwingen, Politiker abwählen, Projekte massiv verteuern, hinauszögern, bis sich ihre Verfechter selbst überlebt haben, ihre Profiteure und Befürworter aus der Wirtschaft notfalls vor dem Ruin stehen.

Auch, wenn Menschen zerbrechlich sind, Menschenketten gar, die Natur wird der Politik zeigen, wo ihr Platz ist, das Atom, seine Kraft, wird der Wirtschaft zeigen, wo ihr Platz ist, dann nämlich, wenn sie es nicht mehr zu bändigen vermag, wie so oft in ihrer Gier, die Menschen, sie werden dafür vielleicht einen hohen politisch und wirtschaftlich gewollten Preis zahlen, einen,der wesentlich höher ist als jedweder Profit, ja der jeden Profit völlig ins Absurde und zu Nichts machen wird.

Die Gier weniger hat immer schon das Wohl vieler gefährdet und tut es ständig, hier und anderswo, mal mehr, mal weniger, selten aber gleichzeit so vieler, der gesamten Menschheit, des Planeten.

Hoffen wir also, dass die Vernunft stärker ist als Macht und Gier, dass die Menschenkette wächst, der Widerstand, denn die Natur braucht uns nicht.

©denise-a. langner-urso

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