10
September , 2010
Freitag

"Quid leges sine moribus? Quis custodiet ipsos custodes?"

vorsicht Satire Westerwelle nimmt jeden demnächt mit auf Reisen, der an die FDP spendet oder gespendet ...
Fast jedes sechste Kind in Deutschland lebt inzwischen in relativer Armut (d.h. mit weniger als ...
Gesundheit ist teuer, längst existiert in Deutschland eine Zwei - Klassenmedizin, besser eine Drei - ...
Eine WWF-Studie zeigt: Die Vollständige Zerstörung der Orang-Utan-Lebensräume bis 2025 Die letzten Rückzugsgebiete der Orang-Utans ...

Archiv für September, 2009

Auf dem Weg in die Demokratur?

Posted by thunderhand On September - 24 - 2009 2 COMMENTS

ein Kommentar zur anstehenden Bundestagswahl in Absurdistan von Dieter Carstensen.

Liebe Leserinnen und Leser,

ABSURDISTAN, die vormalige Bundesrepublik Deutschland, heute auch gerne BANANENREPUBLIK Deutschland genannt, steht vor einer entscheidenden Wahl, ohne daß es der Mehrheit der Bevölkerung tatsächlich bewusst ist.

Es geht um EINE simple Frage:

Ein Kommentar zur anstehenden Bundestagswahl in Absurdistan von Dieter Carstensen:

Wollen wir weiter, daß die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden?

Wenn wir das wollen, können wir aufgeben! Dann ist die Demokratie kaputt und am Ende. Kein demokratischer Staat kann dauerhaft überleben, wenn, wie in Deutschland, 10% der Bevölkerung 60% des Volksvermögens be-sitzen, 66% der Bevölkerung aber nur 5% des Volksvermögens! An dieser ausbeuterischen Ausgeburt des durch die neoliberale Politik der Regierungen der letzten 20 Jahre völlig enthemmten und entfesselten Raubtierkapi-talismus wird jede Demokratie zerbrechen.

“Seit 2005 hat sich in Deutschland die Armut, die Kinderarmut und die Anzahl der Tafeln verdoppelt. Der Niedriglohnsektor hat sich innerhalb der letzten zwanzig Jahre gleichfalls dupliziert. Während Einkommen aus Gewinnen und Vermögen um 36 Prozent zugenommen haben, bleibt die Lohnquote mit 66,2 Prozent auf einem historischen Tiefstand: Neun Prozentpunkte unter dem Spitzenniveau von 1974.”

Quelle: Zitat Telepolis, “Aushungern und Fordern” 22.9.09, http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31162/1.html

25 % der Bevölkerung, jedes sechste KIND leben nach eindeutigen Erkenntnissen der Wohlfahrtsverbände und sozialwissenschatlicher Forscher, wie z.B. Prof. Butterwegge, Uni Köln, in richtiger Armut, mit weniger Einkom-men, als 50% des gesellschatlichen Durchschnittseinkommens.

Nachweisbar wurde der massivste Sozialabbau in der Geschichte der BRD durch die aberwitzige Gesetzgebung der SPD/Grünen Bundesregierung verursacht. CDU/CSU und FDP fangen den freiwillig zugeworfenen Ball gerne auf und machen da weiter, wo Schröder und sein vorbestrafter krimineller Ratgeber Peter Hartz angefangen haben.

Von allen 4 vorgenannten Parteien, können die Entrechteten und Ausgebeuteten keinerlei Hilfe erwarten, die Grundrichtung ihrer Politik in Wirtschafts-, aber auch Kriegsbeteiligungsfragen ist nahezu identisch und klar GEGEN die Interessen der Mehrheit der Bevölkerung ausgerichtet.

Längst hat es auch die Mittelschicht getroffen, so Dr. Markus Grabka, vom Deutschen Institut für Wirtschafts-forschung, laut Sendung Frontal 21, ZDF am 22.9.09, da ihr Anteil an der Bevölkerung von 62% im Jahr 2000 auf 54% im Jahr 2007 sank und nach Ansicht aller Fachleute weiter sinken wird.

Quelle: Frontal 21, Sendung 22.9.09, http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/16/0,1872,7894000,00.html?dr=1

85 % der Bevölkerung sind, (sicher auch wg. der vorgenannten Fakten), für den gesetzlichen Mindestlohn “berichtet die “Neue Osnabrücker Zeitung”, (23.9.09) unter Berufung auf eine repräsentative Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Dies seien fünf Prozentpunkte mehr als noch im vergangenen Jahr.” (Nur: Die Regierenden denken nicht mal daran, diese vernünftige Forderung der Bevölkerungsmehrheit umzusetzen, ebensowenig wie den mehrheitlich gewollten Abzug aus Afghanistan.)

Quelle: http://magazine.web.de/de/themen/beruf/karriere/8965544-85-Prozent-fuer-Mindestloehne.html

Interessant ist: 67 Prozent aller Direktkandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien haben sich mit einer persönlichen Stellungnahme auf “volksentscheid.de” für bundesweite Volksabstimmungen ausgesprochen.

Quelle: http://www.mehr-demokratie.de/752.html?&tx_ttnews[tt_news]=5555&tx_ttnews[backPid]=276&cHash=f160721cf5

Wenn seit Jahren gegen die Interessen der Bevölkerungsmehrheit regiert wird, muß etwas faul sein im Staate ABSURDISTAN. Abgeordnete im Bundestag stimmen grundgesetzwidrig nach Fraktionszwang ab, Gesetze werden von Lobbyisten des Kapitals entworfen, die Regierung wird ständig vom Bundesverfassungsgericht abgestraft usw., aber sie machen weiter wie bisher.

Mit Demokratie hat all dies nur noch wenig zu tun. Es ist der konsequente Weg in die DEMOKRATUR, auch staats-monopolistischer Kapitalismus genannt, in dem die Interessen des Kapitals mit der Regierung(spolitik) zu einer Einheit verschmolzen sind, in der eine Minderheit gegen die Mehrheit herrscht.

Vorbild ist die Athener “Demokratie”, wo nur die obersten 10.000 das Wahlrecht und Stimmrecht hatten und ebenfalls als absolute Minderheit die Politik über die absolute Mehrheit bestimmten.

Da passt folgende Meldung, die bei den Regierenden längst im Hinterkopf sitzt, nur sagen sie es noch nicht öffentlich. Da werden dann niederrangige Testballonversender vorgeschickt, um die öffentliche Meinung auszutesten, ein uraltes politisches Ränkespiel:

“Der Vorsitzende des CDU-nahen Studentenverbands RCDS will die Stimmrechte von Rentnern und Arbeitslosen einschränken. Die Leistungsträger müssten gegenüber Hartz-IV-Beziehern und Rentnern gestärkt werden, meint Gottfried Ludewig – und erntet scharfe Kritik”

Quelle: http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/RCDS-Wahlrecht-CDU;art122,2536469

Es geht langsam an’s Eingemachte in diesem Staat, die Demokratie ist in ernsthaftester Gefahr!

Es ist alles andere als abwegig, wenn Oskar Lafontaine da z.B. über einen GENERALSTREIK öffentlich nachdenkt!

Quelle: http://www.abendblatt.de/politik/article1190952/Lafontaine-ruft-zum-politischen-Streik-auf.htmlverdi

Wenn systematisch das Grundgesetz durch die Regierungen ausgehebelt wird, z.B. bei HartzIV, wo es die freie Wahl des Wohnortes faktisch nicht mehr gibt, usw., ist das Nachdenken über einen Generalstreik, der nur, als “politischer” Generalstreik, in DIESEM EU Staat verboten ist, in demokratischen Nachbarstaaten wie Frankreich, Italien, Griechenland jedoch zur politischen Alltagskultur gehört, mehr als angesagt.

Ich möchte hier ausdrücklich einmal an das Grundgesetz, Artikel 20, Abs. 4, “Widerstandsrecht” erinnern. Ein Generalstreik ist in diesem Sinne durchaus ein adäquates Mittel, wenn die Demokratie in eine Demokratur-herrschaft umgewandelt werden soll, wie es zur Zeit offenkundig geschieht.

Quelle: Widerstandsrecht nach § 20 Abs. 4 GG

Um diese Fakten und Fragen geht es bei der Wahl am 27.9.2009 tatsächlich.

Freundliche Grüsse,

Dieter C.

Popularity: 30% [?]

Cobocards gewinnt bundesweiten Wettbewerb

Posted by Coco Maniki On September - 24 - 2009 Kommentare hinzufügen

Vor einigen Wochen hatten wir über den Online-Karteikartentrainer Cobocards berichtet.

An diesem Montag hat dieses Projekt in Dortmund den bundesweit ausgerichteten Ideenwettbewerb start2grow in Dortmund gewonnen.

Der von der Stadt Dortmund veranstalteter Wettbewerb ging über zwei Phasen. In der ersten Phase mussten die teilnehmenden Teams einen Teil des Businessplans vorlegen. Dieser wurde von kompetenten Gutachtern bewertet. Cobocards konnte in der Phase 1 bereits unter den TOP 10 landen und einen Preis von 2.500 Euro mit nach Hause nehmen.

In der zweiten Phase wurden dann Details zur Finanzierung, zum 5-Jahres-Plan und zur Realisierung des Vorhabens erwartet. Auch dieser Plan wurde – diesmal von anderen Gutachtern – bewertet. In einer der Gutachten war zu lesen: „Dies ist einer der besten Businesspläne, die ich gelesen habe und ich habe weit über 1.000 gelesen“. Diese Beurteilung machte den jungen Gründern Mut.

In der Jurysitzung mussten alle TOP 20 platzierten Teams ihre Idee der Jury in fünf Minuten präsentieren. Die Jury hielt diese Zeit rigoros ein, so dass die Teams genau wissen mussten, was sie erzählen und womit sie die Jury beeindrucken. „Unsere Präsentation beantwortete alle wichtigen Fragen zum Vorhaben“, sagt Ali Yildirim, der für die Businessplanerstellung im Team zuständig war. Im direkten Anschluss an die Sitzung wurden auch die Gewinner bekannt gegeben.

Die Plätze 4 – 10 erhielten jeweils 5.000 Euro, Platz 3 10.000 und Platz 2 15.000 Euro. Die Hälfte des Gewinns wird dabei sofort ausgezahlt, die zweite Hälfte bei einer Gründung des Unternehmens in Dortmund. Als Gewinner des Wettbewerbs erhielt das Cobocards-Team ein Preisgeld von 25.000 Euro. „Wir werden das Geld in die Entwicklung und ins Marketing stecken“, sagte Tamim Swaid, der Erfinder des kollaborativ nutzbaren Karteikartentrainers Cobocards. „Wir haben am Ende nicht mehr mit dem Sieg gerechnet“, fügt er hinzu. „Es gab wirklich sehr gute Teams. Um so mehr freut es uns, dass wir gewonnen haben“.

Popularity: 5% [?]

Terre Des Hommes : Schutzschirm auch für Arme !

Posted by thunderhand On September - 22 - 2009 1 COMMENT

terre des hommes zum G20-Gipfel:

Schutzschirm auch für Arme aufspannen! Internationale Finanztransaktionssteuer jetzt international einführen, weil bereits
„Eine geringfügige Steuer von 0,05 Prozent auf alle grenzüberschreitenden Finanztransaktionen reicht,” um zu helfen.

Osnabrück, 22.09.2009 – Das Kinderhilfswerk terre des hommes begrüßt nachdrücklich die Initiative von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier zur Einführung einer „Finanzmarktsteuer“. Die Bundeskanzlerin solle nicht einknicken und die G20-Länder nachdrücklich zur Einführung dieser Steuer auffordern. Dies erklärte Danuta Sacher, Geschäftsführerin von terre des hommes, im Vorfeld des G20-Gipfels in Pittsburgh.

„Durch die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise werden Millionen von Menschen vor allem in den Entwicklungsländern zusätzlich in Armut gestürzt. Bis zu 44 Millionen Kinder könnten krisenbedingt zusätzlich an Unterernährung leiden und dauerhafte Gesundheitsschäden davontragen, die ihre Entwicklungschancen zerstören“, erklärte Danuta Sacher. „Es ist deshalb höchste Zeit, nicht nur für Banken, sondern auch für die Armen und ihre Kinder einen Schutzschirm aufzuspannen.“. Die G20 müssten das Kasinospiel mit spekulativen Finanzprodukten endlich stoppen. Nötig seien sofortige überzeugende Maßnahmen zur stärkeren Regulierung und Entschleunigung der internationalen Finanzmärkte. „Eine geringfügige Steuer von 0,05 Prozent auf alle grenzüberschreitenden Finanztransaktionen würde kurzfristige Spekulationsgeschäfte teurer und riskanter machen und jährlich Milliarden Euro zusätzlicher Einnahmen schaffen, mit denen die Zukunft von Kindern weltweit geschützt werden kann“, so Danuta Sacher.

Arme, Landlose und Migranten seien die Hauptverlierer der Krise im Süden und müssten daher schnell und umfassend unterstützt werden, so Danuta Sacher. „Was für Banken möglich war, muss auch für Kinder möglich sein. Ihnen Zugang zu Gesundheit und Bildung zu sichern ist eine vorrangige ‚systemrelevante’ Aufgabe. Statt kurzfristiger Reparaturmaßnahmen und ‚business-as-usual’ müssten Bundesregierung und G20 die Finanzmärkte endlich in den Dienst nachhaltiger Entwicklung stellen.“

Rückfragen: Klaus Schilder, Tel.: 05 41 / 71 01-106, Mobil: 01 77 / 4 34 16 42,

Mail: k.schilder@tdh.de

Weitere Informationen: www.tdh.de

übernommen: denise-a. langner-urso
Foto: Pixelio-Judith Lisser-Meister

Popularity: 26% [?]

In 15 Jahren obdachlos! – die „Waldmenschen“

Posted by thunderhand On September - 22 - 2009 1 COMMENT

Eine WWF-Studie zeigt: Die Vollständige Zerstörung der Orang-Utan-Lebensräume bis 2025

Die letzten Rückzugsgebiete der Orang-Utans auf Borneo werden bis 2025 zerstört sein, sollte die Entwaldung der Insel ungebremst fortschreiten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des WWF. Seit 1989 habe sich der Lebensraum auf Borneo mehr als halbiert. Hauptgründe seien vor allem die Umwandlung von Regenwald in Plantagen, intensive kommerzielle Rodungen und Waldbrände. Nennenswerte Populationen, befürchtet die Studie, werde es 2025 auf Borneo dann nur noch im malaysischen Teil der Insel und einigen Schutzgebieten geben. Das Überleben des Orang-Utans in freier Wildbahn steht nach Auffassung des WWF mehr denn je auf der Kippe. Derzeit wird der Gesamtbestand der Orang-Utans auf etwa 50.000 Tiere auf Borneo und 6.000 auf Sumatra geschätzt. Neben der Lebensraumzerstörung sieht die Studie Wilderei und Handel mit lebenden Tieren als Hauptbedrohungsfaktoren. Etwa 500 Tiere werden pro Jahr getötet oder als Haustiere verkauft.

„Wenn sich Palmöl- und Holzindustrie weiter so ausbreiten und nicht nachhaltig ausrichten, ist das Schicksal der roten Menschenaffen besiegelt“, so WWF-Artenschutzexperte Stefan Ziegler. „Orang-Utans können in umgewandelten Wäldern nicht langfristig überleben, weil sie dort nicht ausreichend Nahrung finden. Zudem werden sie zur leichten Beute von Wilderern, da die Plantagen – anders als unberührter Regenwald – leicht zugänglich sind“.

Ein Großteil der Produkte, für die auf Borneo Regenwald zerstört wird, landet auf den Märkten der Industrieländer und auch in Deutschland. Indonesien und Malaysia sind die weltweit größten Produzenten von Palmöl mit einem Weltmarktanteil von über 80 Prozent. Palmöl findet sich mittlerweile in jedem zehnten Supermarktprodukt, wie beispielsweise Margarine, Backwaren, Süßigkeiten und Waschmittel. Bis 2020 wird in Indonesien und Malaysia mit der Verdopplung der Anbaufläche für Ölpalmen gerechnet, wodurch insgesamt 1,15 Millionen Hektar Orang-Utan Lebensraum gefährdet sind. Durch die Umwandlung von Regenwald werden die Verbreitungsgebiete der Orang-Utans darüber hinaus immer mehr zerstückelt. „Auf Borneo existieren bereits über 300 versprengte Orang-Utan Bestände, die mindestens durch ein Kilometer breite, waldfreie Flächen getrennt sind“ so Stefan Ziegler. „ Bei diesen Tieren nimmt die Inzucht zu und die Individuen werden dadurch anfälliger für Krankheiten“, so Stefan Ziegler.

http://www.wwf.de/themen/

http://www.wwf.de/themen/

Damit Orang-Utans auf Borneo langfristig eine Chance haben, sind Aufforstungs- und Renaturierungsmaßnahmen nötig.

Der WWF arbeitet beispielsweise im Sebangau Nationalpark an der Wiederaufforstung, damit die Menschenaffen hier wieder heimisch werden können. Überdies fordert der WWF eine Umstellung auf die nachhaltige Produktion von Palmöl sowie eine nachhaltige Waldbewirtschaftung.

Pressemitteilung übernommen: denise-a. langner-urso
Foto:© Alain Compost / WWF unter download Pressefotos

Popularity: 21% [?]

   Anmelden     Registrieren     Gäste



Die KiK Story Vergiftete Geschenke Die Biospritlüge We feed the world Der Geist des Geldes-Jean Ziegler Lets make money Eine Welt aus Plastik Sparpaket Wilfried Schmickler über neoliberale (Sozial-)Rassisten und Leistungseliten (31.05.2008!) Die Merkelhymne Auf Wiedersehen Herr Westerwelle Künstler meinen: