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September , 2010
Freitag

"Quid leges sine moribus? Quis custodiet ipsos custodes?"

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Archiv für November, 2009

Die Bundeswehr – eine Parallelgesellschaft und Staat im Staate?

Posted by thunderhand On November - 30 - 2009 2 COMMENTS

Ein Kommentar

Sonntagabend-Polizeiruf 110, vor einiger Zeit Kunduz: Klick gemacht, aktueller konnte er nicht sein, und wer ihn sah und das Tagesgeschehen beobachtet, dem wird Angst und Bange. Ist die Bundeswehr ein Staat im Staate- völlig entfesselt und kaum kontrollierbar? Da wie hier die Frage, wer wusste was worüber, wann. Kunduz- wer mauerte da, wer indormiert wen, und wer macht sich nicht die Arbeit was wissen zu wollen. Was wollte Merkel wissen, wer informierte sie wann, was wusste zu Guttenberg, was wollte Jung nicht wissen. Wofür verdiente er unser Geld.

Wie lange schon bestimmen einzig Generäle, wie oft entscheiden sie ohne Wissen der Minister, der Regierung, und darf man diesen Kampftiger so kontrolllos agieren lassen? Endlich Krieg, endlich einmal den Befehl zum Ballern geben. Wo ist denn so ein General, direkt am Geschehen? Was für Ballermänner werden da auf die Menschheit los gelassen?

Im Film wie im wahren Leben-mauern, mauern ,mauern. So fern und doch so nah, so aktuell? Welcher Politiker würde schon zugeben, seine Truppe mache an sich was sie wolle- als Zivilist sei man machtlos- und wenn dem so ist, welche Gefahr stellt dieser bombenwütige Verein dann für unser Land dar, was, wenn sich die Truppe eben einmal gegen die eigene Regierung richtet und putscht?

Und wie weit her ist es denn mit den Menschenrechten oder toben sich da unbemerkt Neonazis aus? Wie weit rechts steht der Verein, und im Übrigen auch die deutsche Polizei? Wie loyal sind diese Menschen?

Erneut kam es zu einem Vorfall, der nachdenklich macht, wie zynisch muss man sein, wenn da, wo deutsche Soldaten agieren T-Shirts gedruckt und verkauft, ja getragen werden können, die den Bombenterror der Bundeswehr von Kunduz verherrlichen? Wie dämlich sind Menschen, denen man das Tragen dieser Shirts erst verbieten muss- man verbietet etwas, was geschah, damit es unterbleibt, was für ein desolater Haufen also kämpft da angeblich für unsere Demokratie am Hindukusch? Und welches grandios unfähige und desolate Bild liefert das von der Truppe, von unserer Demokratie? Mich hat niemand gefragt, auch meine Mitbürger wurden nie befragt, ob sie am Ende der Welt verteidigt werden wollen oder müssen. In meinem Garten verstecken sich nicht im Gebüsch Taliban. Meine Regierung würde das nie zulassen, deshalb schickt sie vorsorglich auch Truppen auf den Mond, wenn es sein muss, könnte ja sein, da will jemand das Licht oben ausschalten..- Ich habe niemanden dorthin entsendet und frage mich, wann Politiker wie die machtgierige Merkel endlich den Willen des Volkes, meinen Willen vertreten, so handeln wie es Volkswille ist, als Diener hat man zu dienen und nicht seinem Herren- dem Volke – zu widersprechen und sich gegen ihn zu richten.Man beißt nicht die Hand, die einen füttert…

Nie vermutlich, wird man uns zu Afghanistan befragen, denn davor hat man zuviel Angst, dazu gehörten Volksentscheide, auch mit dem Risiko, man habe im Interesse der Menschen zu handeln, denn dafür wurden sie gewählt, die volksvertreter, auch, wenn sie eben nach einem solchen Entscheid im Sinne der Menschen agieren müssen, wie nun in der Schweiz- ansonsten gehören unsere Volksvertreter demnächst abgewählt, und ohnehin, wenn sie verflucht nochmal ihren schießwütigen unnützen Haufen in Afghanistan einer Kontrolle von Waffenlobbyisten und Waffennarren überlassen und sich nicht darum scheren, wer hier wem zu befehlen hat…

Was also wusste wer wann, und wer hat gemauert? Lasst Köpfe rollen, bis die letzten tollwütigen Amoksoldaten und Generäle begreifen, dass die Menschen in Deutschland Afghanistan nicht wollen! Schafft die Wehrpflicht ab und wenn es sein muss, die Truppe gleich mit, denn da wedelt der Schwanz mit dem Hund.

Unsinniger als dieser desolate Haufen sind wohl nur Pickel und gewählte Volksvertreter.

©denise-a. langner-urso
Spiegel
Spiegel
Filmlexikon-Polizeiruf 110

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Die Edekaspitzel-Mitarbeiter erpresst und genötigt

Posted by thunderhand On November - 30 - 2009 1 COMMENT

Edeka der Spitzel. Dieses Mal passierte es in Sachsen und die Gewerkschaft Verdi soll Strafanzeige angekündigt haben; wieder wurden Mitarbeiter ausspioniert, bespitzelt, verfolgt, beobachtet, wie Kriminelle behandelt, genötigt und erpresst. Angestellte des Unternehmens Simmel/Edeka aus Grüna in Sachsen sollen nach einem Bericht des Magazins «Focus» von Privatdetektiven regelrechtgestalkt worden sein. Nicht kurz, über eine lange Zeit-ein Skandal!

In James Bond Manier hätten heimlich Hausbesuche bei krankgemeldeten Mitarbeitern stattgefunden und nach Schichtende seien die Privatautos der Angestellten kontrolliert worden, berichtete der «Focus» unter Berufung auf interne Geschäftspapiere. Die Simmel AG betreibt lt eigener Homepage 32 Supermärkte in Sachsen, Thüringen und Bayern. Firmenchef Peter Simmel habe die Vorwürfe zurückgewiesen. Nur in einem einzigen Fall habe es eine Wagenkontrolle gegeben.

Der Bericht jedoch spricht eine ganz andere Sprache, hier lügt offensichtlich jemand trotz vorliegender anderslautender schriftlicher Unterlagen, nämlich Edeka der Arbeit- und Auftraggeber.

Die beauftragten Detektive hatten die Aufgabe pro Woche 20 Autos zu kontrollieren. Das gehe aus den geschlossenen Verträgen und Arbeitsanweisungen hervor, heißt es . Wenn Mitarbeiter sich weigerten, den Wagen zu öffnen, hätten sie gedroht, die Polizei zu rufen und darauf hingewiesen, dass dieses sicherlich arbeitsrechtliche Konsequenzen haben würde, berichtete ein Detektiv dem Bericht zufolge. Das ist Erpressung und Nötigung und ein schwerer Eingriff, der aufgeklärt gehört.

Quellen:Internetmeldung
Focusbericht

©denise-a. langner-urso
Foto-Pixelio: Arno Bachert

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Die Anstalt-Paraplüsch ein Browsergame

Posted by thunderhand On November - 30 - 2009 Kommentare hinzufügen

parapluesch-german

Vorsicht Computerspiel, nicht, dass Sie süchtig werden…

Sie wollen spielen? Sie wollen Kuscheltieren helfen, ihrem bitteren Alltag in der Anstalt zu entfliehen? Sie wollten schon immer wissen, womit sich unser Regierungspersonal in den Pausen amüsiert?

Ein kleines Browserspiel gibt ihnen die Möglichkeit, den armen Kreaturen zu helfen. Werden Sie zum Psychiater und schicken Sie die Tiere nach Hause.

Die Anstalt – Psychiatrie für misshandelte Kuscheltiere

Link übernommen von: denise-a. langner-urso

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KFW-Bankengruppe fördert Urwaldabholzung: Bilder der Schande

Posted by thunderhand On November - 29 - 2009 Kommentare hinzufügen

Es gibt nicht mehr viele Urwälder auf unserem einst so schönen Planeten, und wir in Europa können uns einen solchen ohnehin kaum vorstellen. Warum also soll man über seine Zerstörung anderswo berichten. Berichtet werden muss, weil es Deutschland ist, das mit seinem Kapital Menschen und Tiere vertreibt und ihnen die Lebensgrundlage nimmt – oder anders und auch für Politiker verständlich formuliert, was Steinbach für die Vertriebenen fordert und was Polen erregt, etwas, das die sogenannten Vertriebenen für sich stets monieren, das sollten sie auch für andere fordern, das sollten unsere Politiker auch für andere Menschen in anderen Nationen fordern, eine geschützte Heimat, die CDU,die FDP, alle die da im warmen auf ihren Stühlen hocken und selbst Produkte konsumieren, für die die Vertreibung geschieht, für die die sinnlose Abholzung weiter geht, für die sich einsetzen, die jeden Tag ein Stück Heimat verlieren, eben weil es dem Profit weniger Lobbyisten dient. Steinbachs Vertriebenenverbände sind überall, sie sehen nur anders aus, aber diese haben wenigstens das Recht etwas zu fordern, sie waren und sind nicht selbst Täter oder dienten ihnen oder schweigen und schwiegen zu ihren Taten, deckten sie…

Denn die Vertriebenen der Verbände waren nicht unschuldig an ihrer “Vertreibung”, viele waren selbst Täter oder billigten was geschah. Nun also wieder etwas das dem ähnelt, nur haben die Menschen in Indonesien keine Frau Steinbach, sie haben nur wenige Menschen, die überhaupt über den Tellerrand blicken. Frau Steinbach speist derweil abends in Ländervertretungen mit Bankern, bei denen ab und an sicher auch einmal ein Kfw Vertreter sein dürfte, jene also die in der Welt andere vertreiben, werden von Steinbach hoffiert.

Deutschland rettet Banken, Deutschland sollte aber auch, was im Sinne der Weltbevölkerung und des Weltklimas wäre seine Banken auffordern sinnlose Kredite zu unterbinden und eine solche Vergabe sogar unter Strafe stellen. Moderne Manager gehören auch daran gemessen, womit sie ihren Gewinn erwirtschaften.  Banken, die Zerstörung und Vertreibung finanzieren und die Manager dieser gehören verurteilt und ihre Managereliten entlassen, wenn sie Menschen schädigen wo auch immer, auch, wenn sie Ackermann oder Deutsche Bank heißen. Solche Banken gehören auf eine schwarze Liste, allen vorran die KFW.

Zu den Bildern des Grauens bei Greenpeace vom 25.11.09 und zu den Artikeln

Infoseite Zerstörung

blutiges Palmöl-Schüler für Tiere

Gegen die Vergabe von staatlichen Krediten an die indonesische Sinar Mas Gruppe demonstrieren Greenpeace-Aktivisten heute in Frankfurt. Der Grund: Sinar Mas vernichtet in Indonesien Urwald, beschleunigt Klimawandel und zerstört die Heimat der vom Aussterben bedrohten Orang Utans. Deshalb haben die Umweltschützer vor dem Sitz der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eine Galerie der Schande aufgebaut und präsentieren Fotos, die das Ausmaß der Urwaldvernichtung in Indonesien zeigen. Ein Tochterunternehmen der KfW, die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG), hat mehrfach Kredite in einer Gesamthöhe von 42 Millionen US-Dollar an ein Unternehmen der Sinar Mas Gruppe vergeben. Die Konzerngruppe unterhält Firmen, die zu den größten Palmöl- und Papierproduzenten Asiens gehören. Für die Plantagen wird der Urwald abgeholzt sowie die lokale Bevölkerung vertrieben. Indonesisches Palmöl landet in Deutschland in Schokoriegeln, Waschmitteln und in Dieselfahrzeugen.

Ein Beispiel für rasende Urwaldzerstörung durch Palmöl ist Indonesien. 4900 Hektar Wald pro Tag für immer zerstört – das ist trauriger Weltrekord. Kein Land der Erde vernichtet den eigenen Urwald so rasant wie Indonesien. Die Zahl erschließt sich aus dem Weltwaldbericht 2007 der FAO. Unter anderem werden diese Wälder niedergebrannt für Palmölplantagen. Das Öl wird nach Europa geliefert als Grundlage für Nahrungsmittel, Kosmetika und – Bio-Sprit. Die europäischen Umweltminister haben Anfang März 2007 beschlossen, den Anteil an Bio-Sprit in der EU auf zehn Prozent zu steigern. Die heimischen Anbauflächen reichen für die dafür benötigte Rapsmenge nicht aus. Die Lösung heißt: Palmöl aus Südostasien. Klimaschutz?

Fünf Millionen Hektar indonesischer Urwald sind den Palmölplantagen bereits zum Opfer gefallen. Der Trend zeigt steil aufwärts. Jedes Jahr setzt Brandrodung gewaltige Kohlendioxidmengen frei. Bilder von Menschen mit Atemmasken unter einem rauchverdunkelten Himmel gehen um die Welt. Brandrodung für Palmöl hat Indonesien mittlerweile zum drittgrößten CO2-Verursacher weltweit gemacht.

Unsere Forderung an Sie: Bleiben sie kritisch, wenn Ihnen Bio-Sprit als Lösung des Klimawandels verkauft werden will. Denn Bio-Sprit ist weder gut für die CO2-Bilanz noch für den Erhalt der Urwälder!

Es ist die KFW, und die Profitgier einiger weniger, auch deutscher Aktionäre, die für Vertreibung von Menschen verantwortlich sind, mit deutschem Geld und deutscher Beteiligung, wieder einmal sind wir wenn auch indirekt Täter…

Aber auch andere, die Regenwald zerstören sind kurz zu nennen, darunter:

BP investiert 4 Milliarden in Regenwaldzerstörung

Der Erdölkonzern BP investiert 4 Milliarden Euro in nachwachsende Rohstoffe.  Hinter dieser scheinbar gutene Nachricht verbirgt sich eine große Gefahr für den brasilianischen Regenwald, der großflächigen Monokulturen von Zuckerrohrpflanzen weichen muss, wenn die Ethanolherstellung wie geplant weitergeht. Eine Ethanolfabrik für sogenannten Biosprit hat BP bereits 2008 in Betrieb genommen, eine zweite ist geplant. Gegen diese Umweltzerstörung im Regenwald und in den Savannen des Cerrado laufen zurzeit mehrere Kampangen, unter anderem eine Unterschritensammlung des World Rainforest Movement gegen industrielle Baumplantagen sowie auf www.regenwald.org

und auch solche Konzerne gehören auf eine überall einsehbare schwarze Liste, die in Tageszeitungen ect. vierteljährlich abgedruckt wreden sollte, damit der Kunde möglichkeiten hat über die Füße-bzw Räder abzustimmen, wo er einkauft, tankt ect.

Speziell der Umgang der Politik mit den Problemen, die die Gier spezieller Banken und Konzerne Gier anderswo auslösen ist auch ein Zeichen für Versagen oder Erfolg einer guten Regierung. Die Bundesregierung hat auch und gerade für Gerechtigkeit im Handel mit Ländern zu sorgen, in denen Frau Merkel und ihre Vasallen nicht mit dem Dienstwagen urlauben. Feigheit vor dem Feind lohnt sich nicht und schädigt Generationen und Merkelwollte ja eigentlich selbst dienen und nicht schädigen, wobei man das bei der Wahl Niebels zum Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung nicht gerade sagen kann, denn das war vermutlich eine Entscheidung nach durchzechter Nacht und im Jum, eine gegen jedwede Vernunft und gegen den Umweltschutz, nicht im Sinne folgender Generationen und dieses Planeten, doch sehr im Sinne wild abholzender und die Umwelt schädigender Konzerne. Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung wie sie sich eben Konzerne wünschen…

Und dennoch, der Bürger hat ein Recht auf Abstimmung mit den Füßen und Information, denn

Transfair-Bio Produkte gibt es genug

Weltläden

©denise-a. langner-urso

Quellen:

Greenpeace,Transfair,Regenwald.org,Faszination Regenwald

Foto: irgendwo aus den Tiefen meiner alten Festplatte

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