Die Bundeswehr – eine Parallelgesellschaft und Staat im Staate?
Ein Kommentar

Sonntagabend-Polizeiruf 110, vor einiger Zeit Kunduz: Klick gemacht, aktueller konnte er nicht sein, und wer ihn sah und das Tagesgeschehen beobachtet, dem wird Angst und Bange. Ist die Bundeswehr ein Staat im Staate- völlig entfesselt und kaum kontrollierbar? Da wie hier die Frage, wer wusste was worüber, wann. Kunduz- wer mauerte da, wer indormiert wen, und wer macht sich nicht die Arbeit was wissen zu wollen. Was wollte Merkel wissen, wer informierte sie wann, was wusste zu Guttenberg, was wollte Jung nicht wissen. Wofür verdiente er unser Geld.
Wie lange schon bestimmen einzig Generäle, wie oft entscheiden sie ohne Wissen der Minister, der Regierung, und darf man diesen Kampftiger so kontrolllos agieren lassen? Endlich Krieg, endlich einmal den Befehl zum Ballern geben. Wo ist denn so ein General, direkt am Geschehen? Was für Ballermänner werden da auf die Menschheit los gelassen?
Im Film wie im wahren Leben-mauern, mauern ,mauern. So fern und doch so nah, so aktuell? Welcher Politiker würde schon zugeben, seine Truppe mache an sich was sie wolle- als Zivilist sei man machtlos- und wenn dem so ist, welche Gefahr stellt dieser bombenwütige Verein dann für unser Land dar, was, wenn sich die Truppe eben einmal gegen die eigene Regierung richtet und putscht?
Und wie weit her ist es denn mit den Menschenrechten oder toben sich da unbemerkt Neonazis aus? Wie weit rechts steht der Verein, und im Übrigen auch die deutsche Polizei? Wie loyal sind diese Menschen?
Erneut kam es zu einem Vorfall, der nachdenklich macht, wie zynisch muss man sein, wenn da, wo deutsche Soldaten agieren T-Shirts gedruckt und verkauft, ja getragen werden können, die den Bombenterror der Bundeswehr von Kunduz verherrlichen? Wie dämlich sind Menschen, denen man das Tragen dieser Shirts erst verbieten muss- man verbietet etwas, was geschah, damit es unterbleibt, was für ein desolater Haufen also kämpft da angeblich für unsere Demokratie am Hindukusch? Und welches grandios unfähige und desolate Bild liefert das von der Truppe, von unserer Demokratie? Mich hat niemand gefragt, auch meine Mitbürger wurden nie befragt, ob sie am Ende der Welt verteidigt werden wollen oder müssen. In meinem Garten verstecken sich nicht im Gebüsch Taliban. Meine Regierung würde das nie zulassen, deshalb schickt sie vorsorglich auch Truppen auf den Mond, wenn es sein muss, könnte ja sein, da will jemand das Licht oben ausschalten..- Ich habe niemanden dorthin entsendet und frage mich, wann Politiker wie die machtgierige Merkel endlich den Willen des Volkes, meinen Willen vertreten, so handeln wie es Volkswille ist, als Diener hat man zu dienen und nicht seinem Herren- dem Volke – zu widersprechen und sich gegen ihn zu richten.Man beißt nicht die Hand, die einen füttert…
Nie vermutlich, wird man uns zu Afghanistan befragen, denn davor hat man zuviel Angst, dazu gehörten Volksentscheide, auch mit dem Risiko, man habe im Interesse der Menschen zu handeln, denn dafür wurden sie gewählt, die volksvertreter, auch, wenn sie eben nach einem solchen Entscheid im Sinne der Menschen agieren müssen, wie nun in der Schweiz- ansonsten gehören unsere Volksvertreter demnächst abgewählt, und ohnehin, wenn sie verflucht nochmal ihren schießwütigen unnützen Haufen in Afghanistan einer Kontrolle von Waffenlobbyisten und Waffennarren überlassen und sich nicht darum scheren, wer hier wem zu befehlen hat…
Was also wusste wer wann, und wer hat gemauert? Lasst Köpfe rollen, bis die letzten tollwütigen Amoksoldaten und Generäle begreifen, dass die Menschen in Deutschland Afghanistan nicht wollen! Schafft die Wehrpflicht ab und wenn es sein muss, die Truppe gleich mit, denn da wedelt der Schwanz mit dem Hund.
Unsinniger als dieser desolate Haufen sind wohl nur Pickel und gewählte Volksvertreter.
©denise-a. langner-urso
Spiegel
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Filmlexikon-Polizeiruf 110
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Es gibt nicht mehr viele Urwälder auf unserem einst so schönen Planeten, und wir in Europa können uns einen solchen ohnehin kaum vorstellen. Warum also soll man über seine Zerstörung anderswo berichten. Berichtet werden muss, weil es Deutschland ist, das mit seinem Kapital Menschen und Tiere vertreibt und ihnen die Lebensgrundlage nimmt – oder anders und auch für Politiker verständlich formuliert, was Steinbach für die Vertriebenen fordert und was Polen erregt, etwas, das die sogenannten Vertriebenen für sich stets monieren, das sollten sie auch für andere fordern, das sollten unsere Politiker auch für andere Menschen in anderen Nationen fordern, eine geschützte Heimat, die CDU,die FDP, alle die da im warmen auf ihren Stühlen hocken und selbst Produkte konsumieren, für die die Vertreibung geschieht, für die die sinnlose Abholzung weiter geht, für die sich einsetzen, die jeden Tag ein Stück Heimat verlieren, eben weil es dem Profit weniger Lobbyisten dient. Steinbachs Vertriebenenverbände sind überall, sie sehen nur anders aus, aber diese haben wenigstens das Recht etwas zu fordern, sie waren und sind nicht selbst Täter oder dienten ihnen oder schweigen und schwiegen zu ihren Taten, deckten sie…
