AfD als Protestpartei bei Wahlen ungeeignet!

 

Das sollte spätestens jetzt jedem klar sein, der die Entwicklung der AfD verfolgt, vielleicht sogar mit dieser Partei geliebäugelt hat. Wo Vorsitzende auf  flüchtende Menschen schießen lassen wollen, da kann man nicht mehr von Verfassungstreue reden, da will man den Rechtsstaat aushebeln. Dafür gibt es keine Entschuldigung, das war auch kein Aussetzer, wie es gewisse Anhänger gerne entschuldigen wollen, denn dafür sind Frau Petry und auch Frau Storch viel zu sehr politisch erfahren. Und wenn so eine Partei im Bundestag landet, dann will es irgendwann später wieder niemand gewusst haben-das kennen wir ja bereits.

Wer Protest wählen will, der wähle Gegengewicht, der wende sich der FDP zu, die steht wenigstens zum Grundgesetz, zu anderen Gesetzen, auch wenn jetzt die Partei mit den Wölfen gemeinsam heult, denen der Arsch auf Grundeis geht. Und ja, natürlich muss Politik jetzt schnell handeln, sie darf dabei aber auch nicht vergessen, dass es eben dauern wird, bis tatsächlich da, woher derzeit die Flüchtlinge kommen, wieder halbwegs Zustände geben wird, die so sein werden, dass Menschen dort ohne um ihr Leben fürchten zu müssen, werden zurückkehren können.

Und ja, dabei darf auch eins nicht vergessen werden, der Aktionismus, mit dem Menschen abgeschoben werden, aus Angst vor sinkenden Wählerzahlen, die hier längst integriert leben, die für sich und ihre Kinder eventuell hier Jobs und Zukunft gefunden haben. Denn genau solche Menschen braucht das Land, Menschen, die Teil dieser Gesellschaft wurden, sein wollen, sind. Man trifft die Falschen, wenn man Menschen abschiebt, die massiv zum Wohlstand dieses Landes beitragen.

Und ja, wenn man die FDP nicht wählen will, dann gibt es auch immer noch die Möglichkeit, seinen Wahlzettel deutlich so zu kennzeichnen, dass man zwar seinen Wahlwunsch ausgedrückt hat, aber eben auch zeigt, dass keine geeignete Partei, die man hätte wählen können, für einen auf dem Wahlzettel stand.

Und ja, es wird immer wichtiger, die Mitglieder der AfD in Talkrunden zu bitten, sie müssen sich dort outen, So weh es auch tun mag, Demokraten müssen sich dem stellen, und die Demokratie und der Rechtsstaat haben auch genug Werkzeuge, solche Parteien tatsächlich genauer anschauen zu können.

Seit heute muss diese Partei für jeden Wähler tabu sein, der auf dem Boden der Rechtsstaatlichkeit steht, denn was aus sowas werden kann, das haben wir ja wohl schmerzhaft in unseren Geschichtsbüchern gelesen, wurde in Schulen gelehrt. Der Widerstand muss über den Wahlzettel erfolgen, bevor so eine Partei eventuell mit hoher Prozentzahl in ein Parlament einziehen kann, denn dann hätten wir aus unserer Geschichte tatsächlich nichts gelernt. Und wenn gewisse Dinge auf Lehrplänen in Schulen eventuell in den Hintergrund gerückt sein sollten, so gehören sie umgehend und massiv intensiviert genau dort wieder hin, wo sie noch in den 70er Jahren standen, ganz oben in jedes Fach, übergreifend!

©denise-a. langner-urso

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