CDU/FDP – Schreckschüsse vor und beim Arbeitgebertag

 

Wer sich anschaut, welche Art von Reden auf dem Arbeitgebertag gehalten werden, der versteht, woher schlechte Politik kommt, und wie wenig ein Politiker wie Laschet Wirtschaft versteht. Von Glykosat redet Herr Laschet, das Gift nennt sich Glyphosat. Ein Versprecher, ok, wenn das gleiche Wort aber 10Mal nacheinander falsch vom Zettel abgelesen wird, dann handelt es sich eben nicht mehr um einen solchen, dann ist das Unwissenheit, dann beweist das auch, wie egal einem Politiker wie Laschet dieses Thema ist, es interessiert ihn schlichtweg nicht, aber Hauptsache, er kann irgendwie eine Regierung zusammenschustern, egal mit wem sich selber einen guten Sessel verschaffen.. Und im Zusammenhang mit dem, was er mit dem Sozialticket in NRW vor ein paar Tagen an Shitstorm ausgelöst hat, beweist es auch im Zusammenhang mit dem Vorgang um die Glyphosatabstimmung, und was im Bund passierte, wie wenig ihn die Gesundheit der Bevölkerung, wie wenig ihn Insektensterben interessiert und wie wenig er sich damit befasst, was es bedeutet wenn man die Umwelt vergiftet, was es bedeutet, wenn nur eine einzige Art stirbt, von der andere abhängen. Und es zeigt auch, wie viel mehr man um Spendenwegfall sich sorgt, wie starken Einfluss Lobbyisten derweil haben. Hauptsache scheint auch für die kanzlerin zu schein, es auf Biegen und Brechen und wie auch immer und mit welchen Verlusten für das Ansehen der eigenen Partei und des Landes, sich über weitere 4 Jahre zu schleppen. Unsäglich ist das, und zumindest ich habe dafür absolut kein Verständnis und es beweist auch, notfalls werden andere Staatschefs zu Lobbyisten, indem sie sich einmischen und hinterhältig ansagen, jemand anders ginge ja mal gar nicht, wenn es um eine deutsche Regierung geht!

Gut, das „Glokosat“ hätte man Laschet als ein Versprecher durchgehen lassen können, wäre es einmal passiert, so war es aber nicht, er las ja ab, und wenn Herr Laschet von der FDP schwärmt und erzählt, wie gerne er diese an seiner Seite und an einer neuen Regierung beteiligt sehen würde, dann wird es einem schlecht, wenn man auf die so gut wie erste Handlung einer solchen Koalition in NRW schaut und sieht, was dann umgehend passiert, Kürzungen bei den Schwächsten der Gesellschaft.

Zuvor jedoch sprach der Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer und man bekam live mit, dass Arbeitgeber alles wollen, nur keine weitere Spaltung der Gesellschaft, doch genau die erreicht man und verschärft sie, wenn man Regierungen bildet, die umgehend den Ärmsten das Sozialticket streichen. Arbeitgeber und Politiker wie Latschet sprechen aneinander vorbei, mehr vorbei geht nicht.

Ohne Fachwissen wird es immer teurer!

Mich als Arbeitgebertag würde so eine Rede von so jemandem erschrecken, aber die Damen und Herren sind ja fair und klatschen, wohl mehr aus Höflichkeit als aus Überzeugung. Auf der anderen Seite wissen in dem Augenblick aber sowohl Arbeitgeber wie auch ganz normale Menschen, dass man Politikern niemals hätte die Verantwortung und Aufsicht über einen Flughafenbau wie in Berlin am BER überlassen dürfte, weil ihnen dafür einfach das notwendige Fachwissen fehlt, und wenn Arbeitgeber von Bürokratieabbau reden, dann meinen sie damit auch etwas komplett anderes als jemand wie Laschet und wissen, dass zu viel an Bürokratie an Großprojekten auch unendliche Arbeitsstunden kostet und Arbeit verteuert, wie dadurch auch ein Flughafenbau sich verteuert. Da sind derweil wohl Hopfen und Malz verloren.

Dann ist da noch das Kooperationsverbot

Und wenn Arbeitgeber über Schule und Bildung und Kooperationsverbot reden, so wird klar, Arbeitgeber wünschen sich dass bundesweit gleiche Bildung gegeben sein muss, damit bundesweit auch Schulabgänger gleich gute Chancen am Arbeitsmarkt haben müssen, alleine schon, weil wir in Deutschland eben noch immer nicht derart flexibel sind, dass hier die Menschen für neue Arbeitsplätze eben mal von München nach Köln oder nach anderswo umziehen würden, wie es Amerikaner ganz selbstverständlich machen.

Und wenn Arbeitgeber von guter Bildung reden, dann haben sie eben im Hinterkopf, dass man an Schulen in Bundesland A eben nicht einmal über mehrere Jahre mit Schreiben nach Gehör experimentieren kann, derweil anderswo die Schüler nach dem alten System lernen, das sich über Dekaden bewährt hat. Dann werden eben unter Umständen im ersten Bundesland ganze Jahrgänge von den Schulen entlassen, denen es an dem mangelt, was eben auch Voraussetzung für gute Arbeitsverhältnisse gesehen wird, nämlich gute Rechtschreibung.

Krankenkassen und Rente. Was für ein Drama!

Und wenn Politiker wie Herr Laschet von Rente reden, dann wird auch aneinander vorbei geredet, denn die Arbeitgeber wollen das was vernünftig erscheint, nämlich beide Systeme nebeneinander und sind da auch zu Kompromissen bereit, denn ihnen schwebt eben vor, dass Wechsel möglich sein müssen, während derzeit ja eben Wechsel aus vielen Gründen unmöglich sind.

Wenn es läuft, dann die Wahl sich privat versichern zu können, wird dies zu teuer, endet das Arbeitsleben, sinken die Einkünfte, dann muss gewechselt werden können, speziell bei Rentnern, denn dann sind die Kosten für die derzeit gezahlten Renten wesentlich zu teuer, dann kommt es dazu, dass die Rente nicht reicht, obwohl sie eigentlich reichen müsste, dann frisst die private Krankenversicherung die Altersvorsorge, statt dass sich der Bezieher davon ernähren und seine Wohnung bezahlen kann. Nichts spricht gegen zwei Systeme, es spricht nur etwas dagegen, dass sie eben für die Arbeitnehmer und auch für viele Arbeitgeber zum einzig erlaubten werden. Und das darf es nicht geben, denn das hat mit Freiheit nichts zu tun. Dann nämlich werden die Systeme in sich zu Monopolen. Und ich sage es erneut, ich kann zu jeder Zeit von der Voll- in eine Teilkasko wechseln, so gehört es bei der Krankenversicherung umgebaut!

Wenn Bürokratie plötzlich Menschen unbrauchbar macht

Es ist interessant diesem Arbeitgebertag zu folgen, weil man eben niemals zuvor deutlicher sehen kann, was passiert, wenn Politiker in Blasen leben und kaum noch Bezug zur Arbeitswirklichkeit und zum Rest des Landes haben. Und wenn dann über die Pflege geredet wird, da fehlen eben auch wegen unermesslicher Bürokratie massive Arbeitstunden, die besser am Patienten statt am Schreibtisch erbracht werden könnten, da fällt pro Woche schon am Schreibtisch eine komplette Arbeitskraft für die Patienten weg, wenn man die Zeit am PC oder am Papier einmal hochrechnet. Arbeitgeber wissen das, Politiker können das offensichtlich nicht nachvollziehen. Und wenn dann jemand wie Herr Schulz davon redet, man wolle mitgestalten, dann gruselt es einen, denn man fragt sich, weshalb überlässt man das nicht denen, die sich damit auskennen. Es ist zum Haare raufen!

Besonders dann, wenn man auf die Mitgliedsstaaten der EU schaut, und wenn man sieht, wie bürokratische Hürden im Bereich Arbeitskräfte sind, denn nirgendwo kann man die Ausbildung miteinander vergleichen, die hätte längst über alle Staaten hinweg angeglichen werden müssen, zumindest im Bereich der Pflege, der Erzieher, der Lehrkräfte. Und weshalb heute ältere Abschlüsse kaum noch Gültigkeit besitzen, warum Arbeit in diesem Beruf plötzlich nicht anerkannt wird, obwohl die Aufgaben sich im Bereich der Altenpflege sich in der Praxis nicht geändert haben, weil die Pflegekräfte ja an den Aufgaben mitgewachsen sind, das weiß auch der Geier. Allenfalls wäre es angemessen, dann seitens der Arbeitgeber Nachschulungen anzubieten, aber nein, da müssen solche älteren Arbeitnehmer plötzlich den Job verlassen obwohl ihnen eventuell nur nicht gängig ist, wie man das, was zuletzt auf Papieren dokumentiert wurde, jetzt am PC umzusetzen ist, sie nur das nicht können oder weil die Haare vorsichtiger und von links nach rechts statt umgekehrt gekämmt werden dürfen, derweil die eigentlichen Aufgaben gleich geblieben sind, aber die Bürokratie entwertet gleich das ganze Arbeitsleben, die komplette vorherige Erfahrung. Geht es eigentlich noch dümmer? Und das Resultat ist dann irgendwann dies: Nach Anschlägen von RechtsextremenLinker Stadtrat verlässt Freital oder das: Nach dem Messerangriff: Interview mit Andreas Hollstein.

Irgendwann muss man doch einmal beginnen sich zu fragen, wo die Fehler waren, dass es soweit kommen konnte, das ist ja kein einzelnes Ereignis, das ist über Dekaden völlig falsch gesetzte, kurfristig denkende und handelnde Politik ohne Nachbesserungen.

Teure Zuwanderung statt günstiger Nachbildung

Und dann wird plötzlich davon geredet, man brauche in so einem Bereich Zuwanderung- ja mein Gott, es gibt Dokumentationen, welche Kosten es erzeugt, wenn von anderswo Kräfte geholt, erst Deutschkurse und ganze Jahre an Schulungen fällig werden, derweil sich hier ältere Fachkräfte die Schulungen, die es benötigen würde, finanziell nicht leisten können, weil diese plötzlich selber übernommen werden müssen, weil eine Kinderpflegerin oder Erzieherin plötzlich nur noch etwas Wert ist, wenn sie das Abitur mitbringt und die Schulung statt 3 plötzlich 5 Jahre braucht, jetzt die erfahrene Kraft als Hilfskraft, wenn überhaupt, verbleiben darf, zu weniger Lohn …

Und man wundert sich in der Politik wirklich darüber, dass die Wähler plötzlich weit nach rechts oder links wählen? Die fühlen sich doch glatt überflüssig und nicht mehr gewollt. Nachdenken, liebe Politiker, es wäre so einfach, wenn man es richtig angehen würde. Eine Schwester aus dem Ausland nach hier holen kostet definitiv mehr als hier die Menschen mitzunehmen und ihnen das, was sie immer getan haben unfinanzierbar und ihr Arbeitsleben und ihre Erfahrung als unnütz zu erklären. Nein, es ist nicht mehr zu begreifen, was da verwurstet wurde und es ist den Menschen einfach nicht zu erklären.

Problem EU Aufnahmen

Und es ist ihnen auch nicht zu erklären, warum urplötzlich massenweise Staaten zur EU gehören sollen, obwohl diese so gut wie keine Angleichung erbringen müssen, weshalb deren Standard nicht vorher an Altmitglieder angeglichen sein muss, wodurch ja genau auch eine Verdrängung in vielen Bereichen und an diversen Arbeitsplätzen erzielt wird, was da eben erlernte plötzlich nicht erfordert, wo plötzlich für Übergangszeiten, die oft Dekaden betreffen, weniger teuer hier finanziert wird, derweil gleichzeitig Fachwissen und Qualität sinken darf, derweil diese für den Rest der Verbliebenen so zu gelten hat, wie zuvor, weil man diese für die Nachbildung und Ausbildung der Neuen vorerst behalten muss. Ich hoffe, es wird verstanden, was gemeint ist.

Den Aufbau anderswo mit Arbeitsplatzverlusten zahlen und Undank ernten?

Derweil jedenfalls fließt dann hier Geld unter Wegfall erfahrener Kräfte ab, das anderswo ganze Familien ernährt, derweil hier die Löhne sinken oder nicht steigen, und wenn der Ausgleich erfolgt oder halbwegs angeglichen ist, dann fallen diese Staaten den Altmitgliedern der EU in den Rücken schotten sich selber gegen Zuwanderung ab, weil sie sehen, was das anderweitig anrichtet, wie Ungarn oder Polen, haben gut ausgebildetes Personal und eine funktionierende Wirtschaft auf gutem Niveau, stehen auf eigenen Füßen, sind fit für die Zukunft, derweil im Rest Europas ein Rechtsruck geschieht, denn die Menschen verstehen nicht, weshalb sie selber die Dummen waren, die sich zurücknahmen und Verständnis hatten, weil ihnen dadurch bessere Zeiten angesagt worden waren, die nie kamen, auf deren Rücken all das geschah, wollen jetzt auch, dass mit einem weiter so Schluß gemacht wird bei ihnen.

Das Sytem EU gehört massiv umgebaut

Nur so kann man dauerhaft das Vertrauen in diese sichern. Glaube doch nur niemand, die Menschen würden nicht sehen, dass viel jener EU Gelder, die für Aufbau gedacht sind, an korrupte Politiker gehen, die alleine und nur an sich denken. Und bevor dort nicht sicher ist, dass Gelder gezielt eingesetzt werden, sollten Aufbaugelder und Subventionen nicht fließen, und doch ist es genau das, was passiert. Und wenden sich Staaten ab, wie Ungarn und Polen, bleibt es bei Drohungen und richtig verfolgt und sanktioniert, dass es an den richtigen Stellen wirkt, auch das geschieht nicht, und dass alles einstimmig, oder viel, passieren muss, das ist wenig hilfreich, im Gegenteil, es ist brüskierend für die älteren Mitglieder der EU, eine unglaubliche Frechheit!Und wenn in der Mehrzahl der EU Gescheindigkeistbegrenzungen auf Autobahnen gelten, dann führen wir hier gefälligst auch endlich Tempo 130 ein. Ob das nun allen gefällt oder nicht! Und dann wird eben der Diesel als Antrieb von Autos ab Zeitpunkt abc verboten, und irgendwann sind die Altfahrzeuge ja auch auf dem Schrottplatz. Ist ja nicht jeder Autofahrer Oldtimer-Fan.

Es reicht! Politiker müssen auch einmal ihren Sessel wechseln! Politiker zu sein, darf nicht zum unkündbaren Job werden

Und bei Autos kann man ganz einfach vorgehen, es wird einfach nichts mehr zugelassen, was mehr als xyz Kw, also Motorstärke hat.Der Klimawandel ist Tatsache, ob das einigen Zeitgenossen gefällt oder nicht. Aus Angst vor dem Wähler aber wird hier nicht reguliert, und da wäre ein Anfang um zu wirken. Ging bei der Glühbirne doch auch. Dass die Politik auf den Wähler starrt, wie die Maus auf eine Schlange, ist weder Arbeitgebern verständlich, noch halbwegs gebildeten Menschen. Es geht um das Land, um die Zukunft, um das Ökosystem und alles damit Verbundene, und nicht um die Posten von Politikern! Und wenn unser Handeln anderswo Fluchtursachen schafft, dann hat das hier verzögerte Auswirkungen, dann kracht es irgendwann bei uns, spaltet das die Gesellschaft. So, wie es niemand versteht, wenn sich Neumitglieder der EU dann Ausnahmen genehmigen und unsolidarisch zeigen. Vielleicht geht das endlich mal in die Köpfe von Politikern Köpfe, und wenn nicht, dann haben sie zu gehen, weshalb auch dringend über Begrenzung von Amtszeiten zu reden wäre, alleine schon um Betriebsblindheit vorzubeugen und zu verhindern, was dadurch passiert …

Es ist hanebüchen, was Bürokratie an Kosten und Lebenszeit verschlingt, in der EU, in jeder Familie, bei jedem Einzelnen!

Und das gehört geändert. notfalls schafft man das über einen Zweitverbund und wer dort tätig sein will, dem gelten andere Regeln, den schafften die Altstaaten nebenbei und irgendwann läuft die Alt-EU aus, nach einer gewissen Übergangszeit. Hier wird ja gerade so getan, als sei alles alternativlos, als sei alles für die Ewigkeit gedacht und unabänderbar. Und im neuen Sytem muss es sofort die gemeinsame Steuerpolitik, gleiche Bildung, Schulabschlüsse, gleiche Renten, Löhne, gleiche Gesundheitsversorgung, gemeinsame Verteidigungspolitik, nicht zu vergessen, gleiche Besteuerung an jedem Ort, ohne Ausnahmen, es reicht, geben, einschließlich tatsächlich eines gemeinsamen Finazministers und Co, geben! . Das alte Flickwerk gehört umgehend geändert und verbessert! So wie übrigens auch hier endlich entrümplet werden muss. Es ist unerheblich, wann welches gesetz geändert wurde, Bücher gehören so umgeschrieben, dass dort nur derzeit Gültiges steht! Und auch hier gehört ein völlig vereinfachtes Steuerrecht her, es blickt derweil ja kein Schwein mehr durch. Einfach kostet weniger Zeit, weniger Geld! Es ist ja hanebüchen, was Bürokratie an Kosten verschlingt! Und es hat verständlich zu sein, damit nicht jder Bürger einen Steuerberater benötigt. Am besten, Steuern gleich vom Gehalt einbehalten, alle Ausnahmen abschaffen, für jeden!

Wie wäre es denn mal mit Nachdenken?

Zu verstehen ist das nicht. Zu verstehen ist aber auch nicht, weshalb die Politik ihre eigenen Bürger nicht mehr versteht und was die Wähler umtreibt, Und warum die Bürger dann eben irgendwann die abwählen, die ihnen all das eingebrockt haben, und wenn diese Politiker dann immer größere Koalitionen bilden, damit all das und sie noch etwas länger so handeln kann wie bisher, dann wird es irgendwann gewaltig krachen, denn dann heißt das für die Bürger auch, abwählen lässt sich niemand mehr …

Nie war ein Arbeitgebertag aufschlussreicher als heute!

©denise-a. langner-urso

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