Die Grünen, ISIS, die CDU – Wird Sachsen zur Schlangengrube?

Wer sich die Debatte zu Waffenlieferungen in den Irak angehört hat, der verzweifelt und fragt sich, wie kann die CDU in Sachsen überhaupt auch nur in Erwägung ziehen, sich mit Schlangen ins Bett legen zu wollen. Bei der verlogenen Einstellung der Grünen, müsste nach gesundem Menschenverstand sich ein Andenken einer Zusammenarbeit mit der Partei von alleine verbieten.

Die Grünen wollen sich Recht für Flüchtlinge in Berlin am liebsten so backen, wie es ihnen gerade in den Kram passt, da werden die Sachsen sich anschließend freuen, ihr blaues Wunder erleben, wenn die ersten renitenten Flüchtlinge versuchen werden, die Landesregierung zu erpressen, unterstützt von verlogenen Grünen, die zwar jeden Flüchtling hier aufnehmen wollen, denen das Schicksal der eventuell im Irak oder Syrien verbliebenen Angehörigen von Flüchtlingen aus den Gebieten zum Beispiel aber völlig am Arsch vorbei geht.

Hier predigen die Grünen Gleichberechtigung für Frauen, Homosexuelle und Minderheiten aller Glaubensrichtungen, im Irak ist ihnen das Abschlachten genau solcher Menschen völlig egal. Und ja, derweil vermutet man, die Grünen würden jubelnd ISIS beitreten, Hauptsache, die Terrororganisation gewährleistet grünen Strom, Körnerfutter aus ökologischem Anbau, Freiheitsrechte für gequälte Legehennen und einen Veggieday in der Woche.

Wer jetzt anschaut, wie sehr Die Grünen auf Cem Özdemir einprügeln, der kommt aus dem Kotzen über die Verlogenheit und Doppelzüngigkeit dieser Partei gar nicht mehr heraus. So viel kann man als Mensch gar nicht fressen. Die Grünen sind zu einer menschenverachtenderen Partei geworden. Und die Union will mit so jemandem koalieren? Im Ernst? Sorry, als Bürger kann ich da nur den Kopf gegen die Tastatur schlagen, besser gegen die nächste Wand.

Dass die Union, dass selbst die SPD nicht mit einer Partei koaliert, wie es die Linke ist, wo auch Gewissen nicht sein darf, wo man einen Gysi rund betet, geschenkt, aber die Grünen sind inzwischen ähnlich radikal in ihrem Verhalten, fehlt ja nur noch, dass man im Bundestag den Abgeordneten verbietet, überhaupt ihr Gewissen zu befragen, anders zu voten, ihre Meinung zu sagen.

Wer sich mit den Grünen, so, wie sie sich in Berlin und im Bund derzeit verhalten ins Bett legt, überhaupt darüber noch nachdenkt, der kann nicht ganz dicht sein, der ist mit dem Hammer geprügelt. Ich als Wähler der Union würde das bei der nächsten Wahl abstrafen, soviel ist sicher. Aber macht ja nichts, es interessiert die Union ja ihre eigene Wählerschaft schon lange nicht mehr, noch zieht ja Mutti, wenn es um Stimmen geht, Hauptsache also, man kann regieren, da ist es egal, was für ein Menschenbild der Koalitionspartner hat.

Ganz ehrlich? Wer mit den derzeitigen Grünen ins Bett will, der kann getrost auch mit der AfD Gespräche führen, damit fängt man wenigstens ein paar Altwähler wieder ein und zeigt, dass einem die Wähler eben doch nicht am Allerwertesten vorbei gehen, dass man die Ängste der Menschen, Sicherheit betreffend wahrnimmt, dass man erkannt hat, dass es dem Bürger um Infrastrukturen geht, um Bildung um Durchsetzung von Recht und nicht Hinnahme von Rechtsbruch durch gewisse Parteien. Dass die Bürger sicher sein wollen, dass Rückkehrer hier nicht mit Freudenfeiern von den Grünen begrüßt werden, weil ja jeder eine zweite Chance verdient hat und die doppelte Staatsbürgerschaft sowieso, egal, wie sehr er unsere Werte anderswo mit Füßen tritt, Hauptsache hier tut man das nicht. Pfui!

Und es stellt sich doch eine ganz entscheidende Frage: Wie viele Nichtwähler, ausgeschlossene Wähler von der Linken, die man ignoriert, und der AfD, wo sich ja Abtrünnige aller Parteien sammeln, vorrangig der nicht mehr ansatzweise erkennbaren Linie und Werte der Union verträgt eigentlich eine Demokratie? Wieviel Ignoranz? Was, wenn nur noch 30% der Wahlberechtigten wählen? Ist das dann auch noch demokratisch? Wäre es dann einer Demokratie angemessen, Wahlzwang zu verhängen?

Wer mit den Grünen koaliert, der hat nicht verstanden, dass die Bürger von Bevormundung, steigenden Kosten durch die Energiewende und Besserwisserei die Nase gründlich voll haben. Macht nur so weiter in der CDU …

Zeigen, dass man verstanden hat, kann man nur durch Teilhabe, durch Mitwirken lassen, entzaubern auch. Und doch, jede Partei hat auch Gutes und Wahres in ihrer Liste, nicht nur das, was man als populistisch bezeichnet. Und wurde jemals von Linkspopulismus geredet? Nein?

Also, wieso also stets nur von Rechtspopulismus? Marodierende Linke richten doch auch Schaden an, an Gebäuden, an Autos, an Bahnen. Und das zählt gar nicht? Da sind ein paar pöbelnde Wutbürger, die allenfalls hin und wieder ein paar irre Ansagen in offener Art und Weise machen, mir aber längst nicht so unheimlich wie Wertezerstörer in Großstädten, denn Worte, die gesprochen werden, die können aus Wut passieren, tätliche Angriffe, die sind radikaler.

Und wie, wenn nicht mit, ja, radikaler Wortwahl, wird man denn sonst überhaupt noch wahrgenommen? Die Wut muß doch irgendwo hin, will man sie nicht öffentlich austoben, randalieren, um sich schlagen, zerstören. Und Demonstrationen, die bringen ja offensichtlich heute gar keinen Effekt mehr, zwingen nicht zum Nachdenken, das wissen die Bürger doch längst. Wo also hin mit dem Unmut? Zu einer Alternative, die eben anderes fordert, zurück zu gewissen Werten, Durchsetzung vorhandenen Rechtes. Und die Realität sieht doch eigentlich anders aus, als man sie aus den Altparteien malt.

Die Bürger sind doch offensichtlich an Politik interessiert, gehen zur Wahl. Ist das Nichts? Dass in der Realität gewisse Dinge nicht umsetzbar sind, das wissen auch die Akteure der AfD und ihre Wähler, denke, hoffe ich, so, wie ich auch vermute, das wäre den Wählern und Politikern der Linkspartei auch bewusst, man muss sie nur endlich einmal mitmachen lassen, zumindest versuchen, mit ihnen zu reden, sie ernst zu nehmen und das dadurch ihren Wählern zeigen. Ob es dann zu einer Koalition kommt, das steht doch dennoch in den Sternen. Nur Willen zeigen muss man.

Und wer beständig die Linke, wie jetzt die AfD ausschließt, der muss bei dem, was die Partei Die Grünen an Absurditäten derzeit abliefert, konsequent auch auf diese Option verzichten.

In der Realpolitik braucht es Kompromisse, möglichst umfassende Einbindung aller Beteiligten, so, wie man das jetzt von der Politik im Irak fordert, oder ist das Augenwischerei, gelogen? Ein Ohr für die Sorgen der Wähler, und unberechtigt sind diese ja wohl kaum.

Wo also geht sie hin, die Demokratie? Vor die Hunde? Will man nicht erkennen, oder kann man es wirklich nicht? Dann steht es schlimm um die, die hier politische Verantwortung tragen. Weniger Konsequenz, Diplomatie, Ehrlichkeit, Kompromisssuche, Suche nach möglichst breitem Konsens und Einbindung war wirklich selten!

©denise-a. langner-urso

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