EU, ein Ansehen wie FDP und SPD

Vergleicht man die EU mit einer Partei, so stellt man fest, sie hat nach der Wende den Weg genommen, den auch zwei Volksparteien in Deutschland gegangen sind. Die EU hat nämlich massiv an Zustimmung verloren, was man inzwischen sogar belegen kann, denn durch falsche Politik, die die Menschen als Bevormundung empfinden, wenden sich immer mehr Menschen von ihr ab.

Und was für politische Parteien eines Landes gilt, das trifft auch auf die EU zu, man hat nämlich vergessen, wo der eigentliche Sinn dieser Einrichtung war, und man vergaß seitens der Politik den Menschen zu erklären, warum die Einrichtung ihnen nutzt. Die EU wird als Eliteclub weniger Mächtiger empfunden, als Abschiebebahnhof für unbeliebte Mitglieder in den Parteien, als Geldumverteilungsmaschine. Mehr kommt bei den Menschen nicht an, allenfalls das, die EU schreibt Dinge vor, die Freiheit nehmen und Kosten verursachen. Von Vorteilen ist außer der Reiseerleichterungen eigentlich nicht viel zu sehen.

So wie viele Menschen die sie einst wählten die SPD heute fast nur noch mit Hartz IV, wie sie die FDP mit Klientelpolitik verbinden, so wird das, was aus der EU an Gesetzen kommt gesehen, nämlich als Bevormundung und Kostentreiberei.

Hinzu kommen Verträge, die so gemacht wurden und werden, dass sie unauflösbar sind, hinzu kommt jetzt dass die Bürger der EU eben Dingen wie Mosanto negativ gegenüber stehen, was auch gerechtfertigt ist, denn wer akzeptiert schon Unternehmen, die sich ihre Gesetze selbst schreiben und dadurch unangreifbar werden, zumal dann, wenn niemand weiß, wie sich genmanipulierte Lebensmittel in ein paar Generationen vielleicht doch negativ auf Mensch und Natur auswirken, um nur ein Beispiel zu nennen, was die EU international so auszuhandeln gedenkt, ohne, dass die Bürger der EU dabei ein Mitspracherecht hätten.

Was einmal aus Sicht der Menschen mehr Freiheiten versprach, das hat sich zu einer Institution entwickelt, die die Bürger mehr drangsaliert und kostet, als dass sie darin noch einen Nutzen erkennen können, und anders ist es den Parteien SPD und FDP auch bei den letzten Wahlen nicht ergangen, sie finden im Gegenteil immer weniger an Wählern, die Zuwächse sind minimal oder man findet sie gleich gar nicht mehr auf dem politischen Parkett.

Dass die EU immer mehr an Ansehen verliert mag auch daran liegen, dass dort überwiegend Politiker agieren, die die Bürger allenfalls aus der zweiten oder gar dritten Reihe der Parteien kennen, oft aber sind sie ihnen gar nicht bekannt, sprich, sie sind schlicht ohne Profil und nehmen doch Posten ein, die teuer bezahlt werden und anscheinend niemandem nutzen außer den Parteien selbst, da man dorthin scheinbar Störer los wird.

Was die EU aber vergessen hat, das was Politik für die Menschen zu machen, die in ihr leben. Stark und gemeinsam auftreten, in der ganzen Union dafür sorgen, dass es einheitliche Lohnuntergrenzen und gleiche Bedingungen für Unternehmen die Steuern betreffend gegeben hätte, dass es eine Rente gegeben hätte, die in der ganzen EU gilt. Und dabei hat sie sich nicht nach einem einzigen Mitglied und dessen Belangen zu richten. Deutschland weicht ununterbrochen Regeln auf, ist der Egoist unter allen Staaten.

Wer aber Europa meint und damit nur Wirtschaft verbindet und Vorteile aus ihr ziehen will, der hat in diesem Verein eigentlich nichts zu suchen, denn wenn es etwas gibt, worin die Menschen Sinn erkennen, dann darin, dass es ihnen gut geht und nicht Mercedes und Co, und was das betrifft, hat die EU, haben ihre Mitglieder vollends versagt. Die EU ist zu einem Banken- und Wirtschaftsunternehmen auf Kosten der Bürger verkommen, nicht mehr und nicht weniger, die EU ist heute das Mosanto Deutschlands, nicht mehr.

©denise-a. langner-urso

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