Europa, CDU, SPD, Die Grünen – Auf Wahllügen umgeschaltet

© Gerd Altmann  / pixelio.de

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Jetzt geht nichts mehr, halb Europa befindet sich irgendwie im Wahlkampf und da darf man belügen und betrügen, was das Zeug hält. Man hat auf Wahlkampf geschaltet, hier und mit Rücksicht auf Madame Aussitzkünstlerin, denn man braucht sie noch, die deutsche Bundeskanzlerin und ihre Abnicker, kommen sie nun demnächst von den Grünen und der SPD, bewiesen haben sie sich ja schon. Hier im Bundestag und in Europa ohnehin. Draghi und Monti haben das längst erkannt, man muss Madame jetzt in Watte packen, sonst ist der Garant weg, weiter wurschteln zu können im Sinne der Banken und des eigenen Profits.

Nichts mit Politik für die Menschen, dem Volke, den eigenen Bürgern, hat man seit der Krise ohnehin nichts mehr zu sagen, als alternativlos.

Die SPD avanciert derweil zum Dauerblockierer und macht das übliche, das was teuer wird abnicken, blinden Wählern, die nur ihre Ruhe und ab und zu ein paar Brotkrumen brauchen, zu gefallen. Das beste Beispiel ist dafür die Herdprämie, die demnächst in Kraft tritt, rechtzeitig vor der Wahl. Großartige Leistung.

Ob irgendwer erhöhte Steuern zahlen muss, das liegt auf Eis, abgewürgt, wie auch viele europäische Entscheidungen. Vor der Wahl kann man viel versprechen, nachher kommt eh alles anders, und dass bereits jetzt seitens der SPD gelogen wird, zugunsten Schröderscher und der Banken Klientel, dürfte klar sein. Man wird für Reiche eben die Steuer nicht erhöhen, nach der Bundestagswahl, ein Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung Merkel und großer Koalition, bereits jetzt, wer zwischen den Zeilen lesen kann, der weiß dass, sonst hätte man mit der Bundesregierung gestimmt in dieser Woche. Wahlversprechen gebrochen bereits vor der Wahl, dafür die Herdprämie, damit man die Familienkreuzchen absahnt – genialer Schachzug!

Die SPD hat nämlich nur diese Möglichkeit, so sie denn demnächst mitregieren will. Nie und nimmer wird es reichen für rot-grün.

Die CDU? Sie päppelt Merkel, da sie ihr eigenes Personal aufgeraucht hat, und die Europäer, die im Sinne Draghis und somit von Goldman Sachs und der Group of Thirty agieren halten still, was zu erwarten war, denn nie war ein deutscher Kanzler wertvoller als Madame No, die ständig ihr Fähnlein in den günstigsten Wind hält und dabei diverse Schrauben und Salti rückwärts macht.

Das wird die Europäer, die Steuerzahler der gesamten Eurozone noch teuer zu stehen kommen und Deutschland ohnehin, man denke, was gekaufte Zeit an Zins und Zinseszins kostet.

Klasse, liebe SPD, so gewinnt man gewiss keine Wahlen, so nicht. Und von der Koalition ist man ohnehin nichts anderes gewöhnt, und das war schon immer so, als dass sie den Mächtigsten dient und vor ihnen kriecht. Und die Grünen? Keinen Deut besser, nur farblich anders verpackt, weil schwarz eben die Farbe der Trauer ist, und selbst bei Beerdigungen muss man sich heute ja nicht mehr in tief-dunkle einfarbige Lumpen hüllen.

Beste Aussichten also dafür, dass nach dem Wahltag sehr schnell wieder auf weiter wie bisher in anderen Farben zum Unwohl der Menschen geschaltet wird. Hach, ist so ein Politikerleben nicht schön? Alles für den eigenen Arsch, Hauptsache irgendwie an die Macht kommen oder an ihr bleiben. Und die Kosten, die wird der Steuerzahler, zumindest der mit kleinen Einkommen schon schlucken, und den dann zu erwartenden Arbeitsplatzabbau wegen Insolvenzverschleppungen innerhalb der EU wohl auch.

Ist das Leben nicht schön, Frau Merkel, Herr Steinbrück, Herr Trittin, oder wer immer dann mit der Kanzlerin ins Ehebett kriechen kann? – Sie, ja Sie, werte Politiker, Abnicker und Aussitzer, genau Sie dürfen sich angesprochen fühlen, und hoffentlich ein paar mitdenkende Leser und Wähler auch.

In diesem Sinne, frohes Nicht- und Zusammenarbeiten bis zum September kommenden Jahres …

©denise-a. langner-urso