Geschenke: Den Liebsten eine Freude bereiten

 

Wertschätzung hat viele Gesichter. Im Alltag geht die Anerkennung für den anderen aber häufig verloren. Leistungen und Gefallen werden als selbstverständlich genommen, das Wort Danke wird zur Mangelware. Höchste Zeit, den lieben Menschen im Freundes- und Familienkreis mit einem Geschenk eine Freude zu bereiten.

Vorab: Geschenke sind kein Ersatz für mangelnde Wertschätzung. Aber sie sind deutlich mehr als ein Gegenstand, der den Besitzer wechselt. Stattdessen sind Geschenke in der Kultur verankert und ein Teil der alltäglichen Kommunikation.

Schenken öffnet die Herzen

Es tut schließlich gut, etwas geschenkt zu bekommen. Nicht umsonst greifen auch Anbieter auf Messen zum Beispiel immer wieder gern zu sogenannten Give-aways in der Unternehmenskommunikation. Sie gehen davon aus, dass sie mit ihrer Werbebotschaft Zugang zu den Kunden finden und sich Gehör verschaffen. Und damit liegen sie gar nicht so falsch.

Studien haben ergeben, dass Beschenkte häufig das Gefühl haben, nun auch etwas für den Schenker tun zu müssen. Und das unabhängig davon, ob sie ihn kennen oder nicht. Zweifelsohne verstärkt sich diese Wirkung, je näher sich die beiden stehen. Ein Geschenk sollte daher immer dem Anlass entsprechend gewählt werden. Schließlich möchte man niemanden in Verlegenheit bringen.

Soziale Regeln

Wie und was man schenken sollte, folgt nämlich strengen sozialen Regeln. Der Franzose Marcel Mauss untersuchte dieses Phänomen bereits in den 1920er-Jahren. Der Ethnologe und Begründer der empirischen Soziologie beobachtete über einen längeren Zeitraum die Schenkrituale von Indianern in Nordamerika. Dabei stellte er fest, dass Geschenke eine bindende und beziehungsstiftende Funktion erfüllen.

Auf der anderen Seite wurden Geschenke bei den Indianerstämmen auch genutzt, um die Hierarchie auszudrücken. In der westeuropäischen Welt hat sich aus den Schenkritualen vergangener Jahrhunderte eine regelrechte Geschenkindustrie entwickelt. Mehrere hundert Euro gibt der Deutsche im Schnitt pro Jahr für Geschenke aus.

Geschenke als Beziehungskitt

Was manch ein Kritiker bemängelt, kann durchaus als positives Zeichen gewertet werden. Nach wie vor dient Schenken dem Zusammenhalt in der Gemeinschaft. Wenn das Geschenk darüber hinaus noch einen persönlichen Bezug hat oder besonders originell ist, bleibt es als Beziehungskitt nachhaltig im Gedächtnis.

Neben traditionellen Feiern wie Geburtstagen und Weihnachten empfiehlt es sich, seine Liebsten durchaus auch mal ohne erkennbaren Anlass zu überraschen. Wer originelle Anregungen sucht, kann bei geschenkidee.de/originelle-geschenke fündig werden. Nicht immer muss ein Geschenk teuer sein, um gut anzukommen. Ein anderer Aspekt ist hier entscheidend.

Wer sich Gedanken macht, punktet

Wie ebenfalls Studien ergaben, kommt ein Geschenk dann besonders gut an, wenn erkennbar ist, dass sich der Schenker darüber Gedanken gemacht hat, was den Beschenkten freuen könnte. Studienteilnehmer gaben an, dass sie dies in jedem Fall einen positiven Effekt auf die Beziehung haben würde. Kein Grund also, noch länger zu warten.

©duma

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