Luxusgut Strom Abhilfe schaffen durch Energieeinsparungen

 

Die Strompreise steigen unaufhörlich weiter. Auch dieses Jahr wird der Verbraucher in Sachen Strom vermehrt zur Kasse gebeten. Privat kann der Einzelne nur mit effizienter Energieeinsparung und Anbieterwechsel reagieren.

Weiterhin steigende Strompreise Deutschlands Strom am zweitteuersten

Die EEG-Umlage und die allgemeinen wirtschaftlichen Veränderungen haben die Kosten für Energien wie Strom und Gas in den letzten Jahren stark vorangetrieben. Schon 2012 warnte die Verbraucherzentrale NRW vor der wachsenden Energiearmut in Deutschland. Immer weniger geringverdienende Verbraucher könnten die teuren Energiekosten noch tragen die Folge seien oft Stromschulden, die bis zu Stromsperren führten. Die Ökostromreform von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) tritt im August in Kraft. Bis 2017 sollen dann, laut seinen Angaben, die Strompreise stabil bleiben. Es bleibt allerdings abzusehen, inwieweit die Energiekonzerne die Endverbraucher-Preise bis dahin anpassen.

Energiesparpotenzial vollständig ausnutzen

Um nicht im Schuldensumpf zu versinken, ist ein landesweites Umdenken in Sachen Energieeffizienz gefragt. Laut einer aktuellen Studie ist in Deutschland noch ein großes Einsparpotenzial beim Energieverbrauch vorhanden wirtschaftlich wie privat. Langfristig könnten dadurch auch die Energiepreise wieder auf ein erträgliches Maß gesenkt werden.

Privat kann man als Verbraucher in seinem eigenen Haushalt natürlich schon einmal mit Einsparen beginnen und wenn nur, um den privaten Geldsäckel zu schonen. Das bedeutet: richtig heizen und lüften, energieeffiziente Geräte und Beleuchtung anschaffen und eventuell das Eigenheim energiesparend sanieren. Auch ein Wechsel des Anbieters kann schon viel Entlastung bringen auf dem Vergleichsportal Tarife.de kann man Anbieter für Strom, Gas, DSL und Finanzen vergleichen und sich die günstigsten heraussuchen.

Noch ein paar Stromspartipps für zu Hause

    • Die Haushaltsgroßgeräte wie Kühl- und Gefriergeräte, Trockner und Backöfen zu Hause gegen solche mit höherer Energieeffizienzklasse austauschen. Am besten sind die Energieeffizienzklassen A+++ bis A+, denn schon bei Label B ist das Gerät ein Energiefresser.
    • Bei der Innen- und Außenbeleuchtung auf moderne energiesparende Lampen umsatteln. Die neuen LED-Leuchten sind sehr sparfreudig und bieten gleichzeitig eine hervorragende Lichtqualität. Sie kosten zwar in der Anschaffung mehr, allerdings haben sie eine viel längere Lebensdauer und verbrauchen bis zu 80% weniger Strom als eine herkömmliche Glühbirne. Mit großen Fenstern, hellen Lampenschirmen und Wänden wird mehr Tageslicht reflektiert, sodass man weniger auf künstliches Licht zurückgreifen muss. Licht auch mal ausschalten, wenn es nicht gebraucht wird.
    • Der Standby-Modus von Fernsehern und Anlagen ist ein heimlicher Energiefresser. Die Geräte lieber ganz vom Netz nehmen das geht zum Beispiel durch Schaltleisten. Gleiches gilt für Netzteile und Akku-Ladegeräte von Handys, Laptops oder elektrischen Zahnbürsten. Ganz aus dem Stromkreis entfernen, wenn die Geräte geladen sind, schont auch die Geräte selber.
    • Ebenfalls stromsparend ist es, auf unnötige elektrische Zusatzgeräte zu verzichten. Vor der Anschaffung von Brotbackautomaten, Küchenmaschinen, Kaffeevollautomaten und dergleichen sollte man sich ernsthaft fragen: Braucht man das wirklich alles zum leben?

©demi

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