Niebel: Wenn Entwicklungsminister zum Teppichhändler gehen

 

©Barney O´Fair / pixelio.de

Dann enstehen dem Steuerzahler keine Kosten, selbst dann nicht, wenn anschließend jenes erworbene Goldstück per BND-Jet am Zoll vorbei in die Wohnung des Herrn Niebel transportiert wird, so sagt jedenfalls unser Herr Entwicklungsminister.

Das einzige übrigens, was man durch solches Fehlverhalten im Amt fördert, und sich entwickeln lässt, dürften im Übrigen kinderarbeit_in_asien2 (NXPowerLite), hier Afghanistan, Verdruß beim Steuerzahler und sinkende Wählerzahlen sein.

Für wie dämlich hält der Minister eigentlich den Steuerzahler? Selbstverständlich entstehen uns dadurch Kosten, guter Mann! Wir finanzieren mit unseren Steuern schließlich nicht nur den Jet, unterhalten diesen und das Bedienungspersonal, nein, wir dummen Schafe kommen auch für das Flugbenzin auf, oder bezahlt all das der jeweilige Minister aus dem häuslichen Sparstrumpf?

Etwas am Zoll vorbei zu transportieren, das nennt sich ansonsten Schmuggel, lieber Herr Niebel! Smugglers House, so sollte Niebel sein Ministerium nennen, schließlich laufen mit dessen Hilfe ja auch Waffendeals mit Diktatoren, denn das versteht man seit Merkel das Ruder führt unter Entwicklungspolitik in Deutschland!

Übrigens, jedes Gramm mehr an Belastung und Zuladung kostet auch zuzüglich Benzin, das weiß und bekommt jeder Autofahrer täglich an der Tankstelle zu spüren, und selbst, wenn es nur ein paar Kilo sind, die mehr zugeladen werden, steigt dadurch der Spritverbrauch.

Und wenn dann unser Herr Niebel auch noch meint, man könne so einfach den Zoll umgehen, dann gibt das ein tolles Vorbild, guter Mann! Mal erkundigt, was einem stinknormalen Bundesbürger passiert, wenn er entweder zuviel an Gewicht transportiert oder gar den Zoll umgeht? Der Bundesbürger zahlt bei den Fluggesellschaften massive Aufschläge, die bei solcher Größe mal eben den Flugpreis um ein Vielfaches überschreiten dürften, vom Zoll ganz zu schweigen, da gehen ganze Monatsgehälter flöten, wenn man nicht sogar hinter schwedischen Gardienen landet.

Ein Ermittlungsverfahren kostet Geld, und wenn so ein Verfahren eingestellt wird, dann geht das zu Lasten der Steuerzahler, lieber Herr Niebel, aber wenn Sie alles rückerstatten, und wir das nachprüfen können, im Internet, samt Belegen, dann sind wir dummen Meckerer zufrieden, erst dann. Na, Herr Niebel, wie transparent ist denn unser Minister? Entwicklungsminister, das sollte man selbst entwicklungsfähig sein, und jetzt beweisen, dass das auch die Transparenz aller Vorgänge umfasst … Veröffentlichen Sie also alle  Abrechnungen, Kosten und den Beleg der Rückerstattung. Werden Sie nicht, schließlich sind sie FDPler, und Wirtschaftsnähe ist mit Transparenz nicht vereinbar, das wissen die dummen Wähler längst!

Das beste Beispiel ist in diesem Zusammenhang das Zollvergehen des Oliver Kahn, der in 2011 eine saftige Nachzahlung erhielt.

Aber ist es nicht beruhigend, dass der Herr FDP-Entwicklungsminister jetzt, wo die Sache auffliegt, die Nachverzollung in die Wege leitet? Mal sehen, ob er so zur Rechenschaft gezogen wird, wie jeder ganz normale reisende Steuerzahler auch, vermutlich nicht …, speziell Politiker geniessen ja in unseren Landen Narrenfreiheit, und spätestens in einem halben Jahr wird die Staatsanwaltschaft wohl ihr Verfahren, so man es überhaupt eröffnet, wie im Falle Wulff, einstellen, schließlich waschen Politik und Gesetzesverbieger sich ständig gegenseitig die Hände, und wer Karriere machen will, beißt bestimmt nicht die Hand, die ihn füttert.

 

©denise-a. langner-urso

 

 

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  3 comments for “Niebel: Wenn Entwicklungsminister zum Teppichhändler gehen

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  2. The Punisher
    8. Juni 2012 at 19:20

    I hoffe nur der Teppich kann fliegen,so lässt Dirk weg fliegen
    (und nie wieder zurück kommen)

  3. egon knoll
    8. Juni 2012 at 16:18

    Dierser Niebel ist ein ganz ábgebrühter Bazi! Wenn ich den seh, denk ich sofort an einen aufdringlichen Versicherungsvertreter!
    Schmeisst den Schmuggler raus!

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