Ökodesign – Lebenslange Haltbarkeit wäre noch ökologischer

 

Wenn ich mit dem Begriff Ökodesign etwas anfangen würde als jemand, der ihn noch nie gehört hätte, dann das: Ökodesign ist das Design der Natur, oder anders gesagt, zum Beispiel eine Gegend in der Welt, die wir Menschen noch nicht verändert haben, eine Umgebung, in der die Natur so ein darf, wie Natur eben ist, nämlich sich selbst überlassen. Aber, ich verlinke hier einmal von Osram, was die Politik möchte, das wir unter dem Begriff verstehen sollen.

Ökodesign wird aber ganz anders genutzt, und soll umweltgerechte Gestaltung beschreiben. Doch eigentlich betrügt sich die Menschheit damit selber, wie sie es auch mit Bioprodukten tut, denn wer sich einmal anschaut, wie biologisch, umweltfreundlich und menschenfreundlich das, was angeblich so vernünftig sein soll, tatsächlich ist, den überkommt dabei das kalte Grauen. Ich würde allenfalls als biologisch bezeichnen, was bei mir an Obst und Gemüse ohne jedwede Beigabe im Garten in meiner Umgebung zur entsprechenden Jahreszeit an essbarem Gemüse und Obst wächst, ansonsten gar nichts, und das auch nur, wenn es sich dabei um ursprüngliche Sorten und keine Neuzüchtungen handelt.

Man schaue sich also einmal an, was ich hier verlinke, vielleicht wird dann klarer, was ich meine. Wir zerstören für Bioprodukte anderswo Natur und Umwelt, transportieren Esswaren hierher, die hier im Winter nicht wachsen und die Menschen, die das dann produzieren, die werden für ihre Arbeit mit Löhnen bezahlt, für die hier niemand aufstehen würde.

Aber gucken wir einmal, wie das eigentlich mit den LED-Glühmitteln so ist. Ja, sie sparen eine Menge an Energie, und derweil lohnt sich tatsächlich die Herstellung. Sie schauen so aus wie ältere Birnen und man kann sie kaum von diesen unterscheiden, außer darin, dass sie eben keine Wärme mehr abstrahlen.

Einen Nachteil haben sie aber, sie benötigen leider seltene Stoffe. Und überhaupt haben alle heutigen Waren einen einzigen Nachteil, sie halten eben nicht allzu lang, und warum das so ist, dafür ist die beste Erklärung noch immer das Schlagwort Phoebuskartell.

Bei der Glühbirne hat es das allerdings schon gegeben, die ewige Haltbarkeit, und wenn wir tatsächlich unseren Planeten besser und dauerhaft entlasten wollen, so wäre es doch eigentlich vernünftig, Dinge mit möglichst langer Haltbarkeit herzustellen, das wäre dann tatsächlich mal ein innovatives Markenzeichen. Und das wäre dann tatsächlich Ökodesign …

Bisher aber geht Herstellung leider noch so:

Ich fände es genial, wenn ein Unternehmen um die Ecke käme, das tatsächlich mindestens Haltbarkeit für ein Menschenleben verspräche, das würde dann tatsächlich nachhaltig und umweltschonender sein, und wer sich dafür ein weltweites patent sichern würde, dem wäre die natur sicher dankbar, und ich denke, jeder vernünftige Mensch auch. Und wenn es auch Deutschland käme, so ein Produkt, dann könnte man tatsächlich mit Made in Germany protzen, und wenn nur einer das weltweite Patent hat, dann kann auch nur er es herstellen und verkaufen. Man wird ja noch träumen dürfen …

Ich würde gerne für eine echte lebenslange LED mehr als derzeit zahlen, bei einer Lebensdauer von etwa 100 Jahren, übrigens würde ich dann sogar ein E-Auto für den derzeitigen Preis von zwei Jahreseinkommen einer Krankenschwester kaufen, wenn es solche Haltbarkeit und natürlich die Reichweite heutiger Fahrzeuge böte. Ansonsten aber bleibe ich vorerst im Sparbereich bei der LED, bringt ja auch schon etwas, und ansonsten warte ich bei allen Produkten, bis sie kaputt sind. So halte ich es mit Bettwaren, Geschirr und allem, was man nicht, nur weil es gerade in ist, neu kaufen muss. Mein Handy hält ja auch schon schlappe 7 Jahre durch …

©denise-a. langner-urso

 

 

Share