Trump – Glücksspiele gefährden Ihre Gesundheit

Und die anderer Menschen, wie man derzeit sieht, und viel zu oft fallen Menschen auf Versprechen von Anbietern und Kandidaten herein, weshalb Anbieter von Glücksspielen auch verpflichtet sind auf Sucht und Gefahren hinzuweisen. Und was für den Glücksspielmarkt gilt, sollte auch für Parteien gelten, sollte es für diese auch geben, so eine Art  Siegel. Naja, geht leider nicht, aber in funktionierender, gut organisierter Umgebung funktioniert das auch ohne: Da sieglt die Gesellschaft quasi durch Wahlvermeidung und Demonstrationen und nur im Schlimmsten Fall greifen Gerichte ein, dann nämlich, wenn staatsgefährdende Parteien in ausreichender Zahl in Machtnähe kommen..

Staatliche Lottogesellschaften hingegen warnen in ihrer Werbung vor Suchtgefahren, und das geschieht nicht umsonst, denn solche Menschen gefährden ja nicht nur sich sondern meist auch ihre Familie, indem sie sich und diese ruinieren oder sich gefährdend verhalten, wenn sie nicht an das Spielmittel gelangen, wie Menschen, denen man Drogen, die abhängig machen, verweigert. Womit ich nicht sage, dass gewisse Parteien, deren Kandidaten und Mitglieder nicht auch Menschen gefährden, und das sehr viel massiver, als ein Glücksspiel es je könnte. Beispiele sehen wir derzeit täglich genug. Viel davon endet in Kriegen …

Spielcasinos führen Listen und tauschen sie aus, von Menschen, die gesperrt wurden oder die sich haben freiwillig sperren lassen, der Zutritt ist altersbeschränkt. Mir fehlt so etwas bei Onlinecasinos, obwohl ehrliche Betreiben bereits offen vor Verlusten warnen und auch Gewinn- oder Verlustwarnungen bei bestimmtem Spielverhalten und Spielen angeben. Ein Beispiel habe ich beim Casinoratgeber.de beim Angebot Roulette gefunden. Wünschenswert wäre hier zuzüglich das Postidentverfahren freiwillig einzuführen, um tatsächlich den Zugang von eben nicht doch Volljährigen zu regulieren und zu verweigern, was übrigens auch schon einmal für so manchen Shooter mit Altersbeschränkung, für manches MMO oder MMORPG gar nicht schlecht wäre. Ja, ich ducke mich weg, denn populär ist das gewiss nicht, wäre aber vernünftig.

In Demokratien warnt aber leider nichts vor Gefahren von Wahlentscheidungen, außer der gesunde Menschenverstand und die Geschichte, gesellschaftliche Gruppierungen, das, was im Umfeld von Parteien, deren Anhängern und Kandidaten tatsächlich passiert, was gesagt wird. Und obwohl es sowohl Offline wie Online Warnungen von Gefahren im Glücksspielmilieu oder vor falschen Wahlentscheidungen zur Genüge gibt, fallen auf beiden „Spielportalen“ Menschen herein und verspielen entweder ihr Vermögen oder ihre und die Gesundheit anderer, wie eben im Falle Trump. Und ja, es gibt Anzeichen, bei Sucht von Familienmitgliedern wie bei Kandidaten oder Parteien.

Einmal hereingefallen ist es schwer erneut zu seinem Recht zu kommen und zwar sowohl bei Glücksspielen wie im wahren Leben, denn dann müssen Gerichte klären, ob man dem Verlierer helfen kann. Und das funktioniert hin und wieder bei beiden Varianten, der spielerischen und der politischen, solange es dort Richter gibt, die streng nach Recht und nicht nach Parteibuch urteilen, weil gewisse Zeitgenossen meinen, samt Regierungsgewalt könnten sie gleich das gesamte System auswechseln, ob es einem Wahlgewinner wie Trump nun passt oder nicht. In diesem Fall liegt nämlich ein Fall von Machtmissbrauch vor.

So ähnlich wie im Falle Erdogan, der Menschen auswechselt, die nicht so ticken, wie es ihm passt, und Hinweise darauf gibt es auch bei Trump. Entweder passiert das wie im Falle A durch pure Unterstellung und Entfernung aus dem Amt durch Verhaftung oder eben durch psychologischen Druck, wie bei Trump. Beides ist gleichermaßen bösartig und ekelhaft. Und beide Akteure haben vor sich offiziell gewarnt.

Ein Blick in das was vor der Wahl mehr als deutlich gesagt wurde, vorausgegangenes Berufsverbot oder auch eine Pleite hätten Warnung genug sein müssen, und doch ist man hin und wieder einfach zu viel Mensch um sich vorstellen zu können, wie bösartig andere Zeitgenossen tatsächlich sein können. Man will es und Zeichen auf Drohendes einfach nicht wahrhaben, speziell wenn man in einer, wie man meint, halbwegs gefestigten Gesellschaftsordnung und Demokratie lebt.

Und das ist vermutlich das einzige, was man Wählern, die sich leider erst nachträglich angeekelt vom Kandidaten abwenden, vorwerfen kann, dass sie daran glaubten, es könne so wie gepöbelt gar nicht werden, so bösartig könne ein Mitmensch gar nicht sein, dies alles sei Wahlkampftaktik. Solche Mitmenschen sind wenigstens lernfähig, bereuen Fehler und meist ist es ihnen gemein, ihn nicht ein zweites Mal zu machen, derweil das erste Mal schon fatal sein kann, wie wir aus der Geschichte wissen. Aber, dass man jemanden mit gewissen Charaktereigenschaften eben wörtlich nehmen muss, das sollte jetzt spätestens jetzt jeder begriffen haben, der halbwegs bei Verstand ist und Herz hat, und der in Geschichte nicht so gut aufgepasst hat, in ihr bewandert ist, wie andere Menschen.

Was hingegen definitiv fehlt, sind psychiatrische, unabhängige Gutachten für Spitzenkandidaten, jedenfalls denke ich das.

©denise-a. langner-urso

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