Wie Banken Kunden zu Self-Made-Bankern erziehen

Heute sind Anleger nicht mehr auf die Öffnungszeiten ihrer Banken angewiesen, in Zeiten des Internet wird der Bankkunde immer öfter zum Do-It-Yourself-Banker , und oft lässt er sich dazu hinreißen, dann mit seinem Geld regelrecht zu spielen, denn auf den jeweiligen Webseiten sehen manche Angebote weitaus verlockender aus, als sie es in Wirklichkeit sind. Da wird dann mit Wechselgeldern und insen geworben, die sehr viel höher sein können, als wenn der Kunde sein Geld auf ein Sparkonto legt, wo es gar keine Zinsen gibt, und wo sein Geld immer weniger wert wird, wenn dazu noch eine Inflation kommt, die den Zinssatz übersteigt. Das ist inzwischen hinreichend bekannt. Internet-Banking ist bequem, besser beraten aber wäre der Kunde, der einen Berater an der Hand hätte, der tatsächlich auch dazu bereit ist, Stopschilder zu setzen. Nur online gibt es diesen eben nicht, und auch bei Bankberatern weiß man nie so genau, ob sie nicht doch eher ihrer Bank, der eigenen Börse oder tatsächlich dem Kunden dienen.

Für Spieler gemacht, der Auftritt der Banken

Was auffällt, die meisten Banken werben mit hohen Zinsen, mit Geldgeschenken, wenn ein Kunde von A nach B wechselt, und je höher die übertragene Summe, desto höher das Geldgeschenk. Aber Vorsicht, denn oft haben diese Wechsel-Geschenke einen Rattenschwanz, und der nennt sich Gebühren, wobei es keine Rolle spielt, ob man das Provision oder Kaufgebühren für bestimmte Produkte nennt. Wichtig ist es immer das Kleingedruckte sehr genau zu lesen. Und oft auch zu beobachten, ist es neuerdings, dass immer mehr Auftritte der Banken so wunderschön nach Sorglosigkeit auf grüner Wiese aussehen, wie eine Art Jogaclub zum Entspannen. Das beruhigt, wir auch die grüne Farbgebung beruhigt und entspannend wirkt. Wem das nicht gelingt, das sind bisher noch Webauftritte auf denen der Kunde komplett selber agieren kann, wenn er denn sein Geld lieber selber vermehren will, als es in Zusammenarbeit mit Beratern zu tun, die Forex-Portale. Dort hat man immer den Eindruck, man sei in einem Casino, es blinkt und glitzert und zu Beginn sind die vielen Fachausdrücke in diesem Bereich tatsächlich wie eine Fremdsprache, derweil selbst der normale Kunde Banksprache immer öfter durchschauen kann. Auf diesen Seiten also erkennt der Kunde ungehend, wo er sich befindet, dass er dort selber König und auf sich selber gestellt ist, bei normalen Webseiten der Banken wird das verschleiert, denn auch bei Geschäften mit Banken muss sich der Kunde viel zu sehr auf seinen Verstand und sein Wissen verlassen, kann allenfalls hoffen, dass der Berater ihm ein passendes Produkt anbietet, das tatsächlich für seinen derzeitigen Bedarf geeignet ist, und dass nicht in Zeiten, in denen es eigentlich keine Zinsen mehr für jene gibt, die sie tatsächlich verdient hätten, weil sie ihr Geld schwer erarbeitet haben, sich ihr Geld verflüchtigt.

©denise-a. langner-urso

 

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