ZDF Dokumentation zur Gier der Banken – Wie verrückt ist die Politik?

Es ist nicht weit her mit der Demokratie für den Bürger, das spüren wir immer stärker. Das ZDF hat am 11.07.2011 einen brisanten Beitrag unter dem Titel „Die Bank gewinnt immer veröffentlicht, dem jetzt 3 entscheidende Minuten fehlen, wozu wir in einem weiteren Artikel gesondert Stellung nehmen werden, denn es geht, ob es gewissen Individuen nun passen mag oder nicht um „Zensur“ des ZDF-Beitrages.

Da dieser Beitrag über die Macht der Banken aber möglichst hohe Verbreitung finden sollte, da der Beitrag in erschreckender Form zeigt, welchen Stellenwert der Normalkunde einer Bank hat, nämlich den unerwünschten Abfalls, allenfalls gilt er als lästig und auszunehmendes Individuum, veröffentlichen wir den Link zu der Sendung hier, auf das ihn viele andere Blogs ebenfalls bei sich veröffentlichen.

Der inzwischen nicht mehr bei youtube verfügbare ZDF-Beitrag zeigte, wie Banken ältere Menschen über das Ohr hauen, wie hilflos Kunden sind, selbst wenn sie im Recht sind. Erschütternd ist jedoch, dass die Politik angeblich ach so „systemrelevante“ Banken immer wieder durch den Steuerzahler finanzieren lässt, obwohl die Geldhäuser ihren Kunden bereits Wucherzinsen abpressen und sich selbst durch ihr Handeln später in Finanznot wirtschaften. Man darf getrost die Frage stellen, warum die Politik solche Zuwendungen und Fürsorge nicht jedem deutschen Unternehmen zukommen lässt, denn nur eines ist doch eigentlich relevant, das wirtschaftliche Wachstum der am deutschen Markt tätigen Unternehmen, deren Anteil am Binnenmarkt, deren Exportstärke …

Banken derweil benehmen sich wie die Mafia, drücken selbst Rentnern noch Verträge aufs Auge, die bis weit über den hundertsten Geburtstag hinaus laufen und kassieren Provisionen, die an die 14% betragen!

Selbst Menschen, die bei bestimmten Banken keine Konten haben, werden aber im Zuge eines drohenden Bankrotts von Banken zwangsweise in Mithaftung genommen, wenn ein marodes Institut gerettet werden muss. Versagen normale Unternehmer, gehen sie pleite, versagen Banken, werden sie von jenen mitgepäppelt, die durch jene Banken oft als Kunden vor Gerichte gezerrt wurden, bei deren Prozessen immer nur einer verliert, der Kunde.

Speziell Menschen, die von Banken betrogen wurden, haften quasi mehrfach für Institute, die sie vorher bestohlen, ruiniert und ausgenommen haben. Das ist ein Schlag ins Gesicht ehrlicher Bürger, die dafür nicht selten mit ihrer Gesundheit und sogar mit ihrem Leben bezahlen, wenn sie unter ihrer Scham zusammenbrechen, einen Herzinfarkt erleiden, oder sich das Leben aus Verzweiflung nehmen. Bürger, die ungestraft von den Ackermännern Deutschlands ausgequetscht werden können, die dafür als beste Freunde der Politiker gelten, die ihnen stets die hilfreichen Hände reicht und sie nicht zu zügeln wagt, denn dann entfielen ja nicht unbeachtliche Parteispenden.

Und Schuld an der Hilflosigkeit einer ganzen Bevölkerung gegenüber den wahren regierenden Strippenziehern hinter der Politik ist nicht zuletzt die Klientelpolitik der im Bundestag vertretenden Parteien aus Regierung und Opposition, außer der Partei Die Linke.

Banken sollten überhaupt Steuergelder nur zu dem Kredit gegeben werden, den das zu rettende Bankhaus ansonsten seinen eigenen Kunden abpresst. Oft erhalten Kunden ja angeblich kostenlose Konten, die aber nur dann kostenfrei sind, wenn ein bestimmter Betrag monatlich dort eingeht. Kunden, die sparen erhalten zudem Niedrigstzinsen von 2%, derweil niedrig gerechnet ein Dispositionskredit den Kunden 16% und mehr kostet. Das macht eine Zinsdifferenz von sage und schreibe 18%! Wucher nennt sich solches Geschäftsgebahren im Volksmund. Und als Wucher sind die unverschämten Dispozinsen der Banken von der Politik anzugehen, denn Banken leihen sich selbst Kapital zum Lachtarif.

Generell sollte gelten, der Zinsatz, den man dem Kunden abverlangt sollte nicht mehr als doppelt so hoch ausfallen dürfen, wie die Bank selbst Zinsen ihren Sparern auszahlt. Im Falle des 2%igen Zinssatzes also höchstens vier Prozent, dann wäre der Kunde nämlich endlich wieder echter Kunde. Die Wähler dürfen von der Politik erwarten, dass diese endlich zu ihrem Wohl und nicht zum Vorteil ihrer Parteikasse agiert. Und wie bereits vorab gesagt, Banken sollten beim Steuerzahler mit genau dem Zinssatz in der Schuld stehen, den das jeweilige Haus dem Kunden auch abverlangt, wenn es einen Dispositionskredit zulässt. Dann würden Banken auch Kunden pfleglicher behandeln und sie nicht wie störende Fliegen totschlagen, wann immer es ihnen möglich ist.

Es kann dauerhaft nicht angehen, dass ein Kunde der Bank mehr mitbringen muss, als er selbst von ihr im Zweifelsfalle zurückerhält, wenn er selbst sich eines Kredites bedienen möchte. Würde man von Banken solche Kreditsicherheiten verlangen, wenn es um ihre eigenen Rücklagen geht, der Aufschrei wäre unüberhörbar, und die Mittelseiten sämtlicher Tageszeitungen wären voll von Banken, die ihre wütenden Anleger dort zu hunderten samt Unterschriften aus der Wirtschaft würden dagegen protestieren lassen.

Die Macht der Banken gehört endlich beschnitten, auch wenn das unseren Parteien nicht in den Kram passt!

©denise-a. langner-urso

 

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