ADHS – die Stärken der Betroffenen erkennen!

©Lilo Kapp  / pixelio.de

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Menschen, die unter dieser Erkrankung leiden, haben in unserer Gesellschaft ein riesiges Problem, denn man spricht alleine über ihre Schwächen, was nicht gerade ermutigt. Wird dazu noch die Krankheit in der Schulzeit diagnostiziert, so spricht man gerne vom Zappelphilipp und Störenfried. Das aber führt unweigerlich dazu, dass solche Menschen zu Eigenbrötlern gemacht werden, oft gemobbt von Altersgenossen, dass sie von Lehrern verkannt werden. Das sollte sich ändern. Wer einmal schaut, dass es Unternehmen gibt, die ganz gezielt auf eine spezielle Gruppe von Menschen mit einer ganz anderen Erkrankung setzt, die IT Branche, nämlich auf Autisten, dem wird klar, wie wichtig es wäre, ganz im Gegenteil zu schauen, wo die an ADSH Erkrankten ihre ganz speziellen Stärken haben!

 

Wer an ADHS erkrankt, den stellt man heute gerne und bequem mit Medikamenten ruhig, und das, obwohl niemand besser als ein Mediziner wissen sollte, dass Medikamente, die dauerhaft eingenommen werden, immer auch Nebenwirkungen haben. Magen, Darm, Leber und Nieren, das sind die Organe, die der Mensch dringend braucht, und die man schädigt.

 

Es darf aber nicht hingenommen werden, dass das Wohl und die Gesundheit des Menschen weniger zählen, als der Profit. Die Pharmaindustrie verdient, die Ärzte, die Apotheken. Das sollte den Angehörigen dabei klar sein, und wenn man nicht versucht, andere Behandlungsmethoden zu suchen, dann lebenslang. Der Mensch wird durch die Medikamente nämlich zwar ruhiger, nicht eben aber gesünder. Ein Dauereinkommen ist garantiert. Ich beschreibe das jetzt nicht, weil ich nicht meine, dass auf medikamentöse Behandlung komplett verzichtet werden kann, ich möchte einfach, dass Medikamente eben zur Unterstützung anderer Therapieformen gegeben werden, in Maßen.

 

Jede Dauerbehandlung mit chemischen Stoffen macht nämlich kränker, mit jeder Tablette ein Stück, und erhöht so auf Dauer die Kosten. Und zwar für uns alle, was sich dann an steigenden Krankenkassenbeiträgen auswirkt. Und genau das muss nicht sein, jeder von uns sollte darauf drängen, dass so sanft wie möglich behandelt wird, die Ärzteschaft auf chemische Keulen und Operationen, bei denen Deutschland ja auch Weltmeister ist, weitestgehend verzichtet.

 

ADHS kann man, was viele Patienten und deren Angehörige nicht wissen nämlich auch auf die zarte Art behandeln, nämlich indem man mit Neurofeedback gegen AD(H)S arbeitet, und das nicht irgendwo auf der Welt, nein, hier bei uns, mitten in Deutschland! Kein Kind aber sollte weiter als Zappelphilipp bezeichnet werden dürfen, alleine das finde ich diskriminierend. Nein, jedes Kind hat das Recht auf ein so gut wie normales Leben verdient, darf abgestempelt werden. Wie bei Autisten auch, muss es möglich sein, auch wenn es mehr Arbeit macht, als ihm ein Medikament zu verpassen, es ruhig zu stellen, herauszufinden, wo seine Stärken liegen, denn dann verliert die Krankheit ganz plötzlich ihren Schrecken und stempelt die Menschen nicht mehr lebenslang ab.

 

Und wie erfolgreich Menschen mit ADHS im Berufsleben sind, in wie vielfältiger Weise sie arbeiten und in welchen Branchen, das zeigt die Webseite der ADHS-Chaoten.

 

©denise-a. langner-urso

 

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