Berlin, Lindenhof-Grundschule : Wenn der Schuldirektor prügelt

Was die Berliner Woche berichtet stellt der Bildungspolitik Deutschlands erneut ein Armutszeugnis aus.

Berlin ist arm aber sexy, dass wissen wir, neu hingegen ist, ein Tempelhofer Schuldirektor hat eigenmächtig die Prügelstrafe wieder eingeführt, das berichten Lehrer und Eltern, der Schulrat Rambausek hingegen agiert nicht. Die Eltern der Grundschüler beklagen schon länger das immer aggressiver werdende Verhalten ihrer Kinder, das vermutlich auf den Umgang mit den Schülern an der Lindenhof-Grundschule zurückzuführen ist.

An der Tempelhofer Lindenhof-Schule bitten reihenweise, Lehrer um ihre Versetzung, Kinder werden geprügelt. Der eigentliche Skandal aber besteht darin, dass niemand einschreitet und der Schuldirektor nicht bis zur endgültigen Klärung beurlaubt und von der Schule entfernt wird, denn es geht nicht um irgendein Kavaliersdelikt.

Direktor Strempel und seine Sekretärin sind zu Gesprächen mit Eltern generell seit Monaten nicht bereit, was ein Skandal ist und normalerweise bei Problemen üblich wäre. Dem inzwischen informierten Schulrat gegenüber stellt Schrempel zynisch die an Kinder ausgeteilten Kopfnüsse verharmlosend als leichtes freundschaftliches Schulterklopfen dar.

Diese Schulleitung ist seit Herbst im Amt und seit dieser Zeit beklagen auch Lehrer massives Mobbing im Kollegium.

Immer mehr Eltern versuchen inzwischen verzweifelt ihre Kinder auf anderen Schulen die freie Plätze haben unterzubringen, aber das ist ja verboten, die anderen Schulen dürfen, wie Eltern berichten von der Lindenhof und seit Jahren ein Problem, denn so kann man nicht einmal mit den Füßen über Qualität abstimmen.

Eines ist sicher, beim geringsten Verdacht gehört eigentlich die Polizei ins Haus, aber Kinder haben bekanntlich keine Lobby…

©denise-a. langner-urso