Berlin, wo Kleinkinder den Wahlzettel tanzen mussten

Naja, tanzen vielleicht nicht, Mampi oder Pampi mussten nur kurz nochmal aufs Lastenrad um sich von klein Erna den Wahlzettel auf Asphalt malen zu lassen, um ihn im Wahlbüro ausdrucken lassen zu können, derweil klein Egon daheim Oma möglichst lange, nach ein paar Jahren heimsuchte, um zu garantieren, dass Oma das Wahllokal vor 18 Uhr nicht erreichen konnte. Ging leider meist schief, Oma schaffte es noch nach 18 Uhr in die ewig lange Warteschlange.

Berlin mag, das ist heute klar, vom Misthaufen aus regiert werden, vollkommen geschichtsvergessen, wer die Stadt wovor einst gerettet hat und auf welchem Weg.

Im Bund drohte lange eine echte Pattsituation und beide Kanzlerkandidaten erheben derzeit den Anspruch auf die Regierungsbildung. Macht auch nichts, die Bürger sind massiv verunsichert, nur eins wurde klar, die Mehrheit der Deutschen ist nicht derart plemplem wie das ungebildete Berliner Bullerbü, das am liebsten Hinz und Kunz enteignen würde, weil man hier meint, man muss nur SPD wählen, möglichst ebenfalls früh in diese Partei eintreten, dann erreicht man auch als Hartzvierler irgendwann den Bundestag wie Kevin und sichert sich eben auf diesem Weg seine spätere Rente. Man darf gespannt sein, wie lange das der Steuerzahler so mitmacht.

Es sind spannende Zeiten, die jetzt anbrechen werden, Berlin wird demnächst wohl alle Straßen zu Radschnellwegen umfunktionieren und die Regierende wird irgendwie versuchen müssen, noch mehr Länderfinanzausgleich aus Bayern und von anderswo zu leiern um Berlin nicht im Wohnungsankaufwahn vollends gegen jede Wand zu fahren. Eins jedoch braucht es in dieser Stadt wohl nach wie vor nicht, beste Bildung …

Heute fragt man sich als Berliner, der noch nicht Schulen nur mit Seiteneinsteigern besuchen durfte, wie marode das Land wohl demnächst im Raum steht, welche massive Staatsverschuldung die SPD anhäufen wird. Wohl dem, der es stemmt, dieses Land zu verlassen, bevor er es auf Lastenrädern tun muss.

denise-a. langner-urso

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