Börsen und Großkapital – Billiges Geld, riesige Kapitalvermehrung

Es gibt Akteure in der Welt, die über unendlich großen Einfluss verfügen, denen billiges Geld die Kassen füllt, die Namen sind bekannt, und sicher ist auch der Politik hinreichend bewusst, was einer dieser Akteure auszurichten vermag, er kann nämlich nach Belieben die Börsen beeinflussen, man möchte fast manipulieren sagen, um somit das Handeln der Fed-Chefin Janet Yellen und Draghis zu beeinflussen, dahingehend eben, dass Geld günstig bleibt.

Man muss die Wahrheit einmal deutlich aussprechen. Ihr handeln an den Börsen der Welt beeinflusst durch Verkauf und Ankauf massiv das Börsengeschehen, davon muss ausgegangen werden, und sie sind so mächtig, dass ihnen kaum beizukommen ist.

Den normalen Anlegern hingegen wird ständig vermittelt, irgendwelche Konjunkturdaten könnten einen Einfluss haben, was einmal in normalen Zeiten sehr wohl eine Rolle gespielt haben mag, das aber ist längst vorbei. Zu viel Kapital liegt in den Händen sehr weniger Akteure. Und wer Geld hat, der hat auch die Macht, auch jene, Börsen in aller Welt massiv ins Wanken zu bringen.

Alleine, die Wahrheit zu sehen, das gelingt der Politik nicht. Ein paar wenige Menschen können so ganz gezielt beeinflussen, ob Anleiheankäufe getätigt werden, ob es gewagt wird, die Zinsen zu erhöhen. Je niedriger nämlich der Zins dort, desto höher die Gewinndifferenz für wenige Superreiche und ihre Geschäfte und die Konzerne, an denen sie beteiligt sind.

So können diese Menschen ganze politische Systeme zu Fall bringen, fragt man sich als Beobachter doch schon länger, wie man den eher unbeliebten Erdogan in der Türkei loswerden kann, richtig, man zieht massiv Kapital ab, sofern vorhanden. Politisch also ein Druckmittel, das sollten wir uns einmal vor Augen führen und uns fragen, wenn es um die USA etwa geht, wer hat woran ein Interesse. Und natürlich wird das, was aus dem Handeln dieser skrupellosen Kapitaleigner entsteht, dem jeweiligen Staatsoberhaupt und der damit verbundenen Politik verknüpft.

In den USA stehen Wahlen ins Haus, die Präsidentschaft Obamas neigt sich ihrem Ende zu, die Frage als muss gestellt werden: Cui bono, wenn die Wirtschaft nicht auf einen grünen Zweig kommt, dadurch, dass Menschen noch immer meinen, am Aktienmarkt fände man Absicherung für seine Zukunft, könnte man sein Kapital mehren. Meist geschieht das Gegenteil, speziell und hauptsächlich in den USA. Dann geht Kapital flöten, ruinieren sich normale Bürger und im Wahlkampf kann man sich sicher sein, dass die Partei ihn gewinnt, die diesen Menschen Rettung verspricht.

Anstatt also jetzt überrascht zu tun, sollte man lieber fragen, welche Akteure agieren wie, um eventuell einen politischen Machtwechsel in Richtung der Republikaner herbeizuführen, denn crashen die Börsen, vernichtet das immer auch Arbeitsplätze. Das Kapital weniger ist speziell in Amerika vermehrt als politisches Mittel zu sehen und wird zum Problem auch für den Rest der Welt.

Man muss also nur fragen, cui bono, und dann hat man die Antwort. Und alles Faseln darüber, dass Konjunkturdaten mit dem derzeitigen Geschehen an den Aktienmärkten etwas zu tun hätten, ist eine Farce. Diese haben vermutlich nur marginalen Einfluss. Heute bestimmen ganz andere Faktoren, wohin der Wind weht, nämlich wenige Menschen mit gewissen Interessen, die ihnen alleine nutzen. Und dazu dürften namen wie Slim, Buffet, Icahn,Chen Guangbiao und weitere Superreiche der Welt

Die Börsen sind die Buddelkisten der Superreichen, und schief gehen kann da so gut wie nichts, man muss nur wissen, wie man das Werkzeug nutzt, dann bleiben auch die Zinsen niedrig bis zum Sankt-Nimmerleinstag und billiges Spielgeld fließt in Strömen, egal wofür eingesetzt, ob in Immobilien oder zum Aufkauf der Konkurrenz oder zur Kontrolle von Politik in aller Welt.

©denise-a. Langner-urso

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