CDU-Nur ein starker Wirtschaftsstandort kann Sozialleistungen garantieren

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Das ist es, worum es in Deutschland gehen muss, denn ohne Wirtschaft ist alles nichts. Viel zu viel wurde in den letzten 20 Jahren versäumt, Deutschland hat nicht nur den Anschluss verloren, wenn es um Bildung in Verbindung mit neuen Märkten in einer sich radikal ändernden Arbeitswelt geht, es hat von Substanz gezehrt, nicht mehr. Und das muss sich ändern.

Deutschland hat es in den Anfängen der Solartechnik bereits versäumt zu erkennen, wie wichtig die Grundlagen und der komplette Bereich sind, Deutschland hat verkannt, wie wichtig E-Mobilität sein wird und in beidem ist uns China um Längen voraus. Von dem Deutschland in dem einst ein unbändiger Erfindergeist frei walten konnte, hat sich Deutschland weit entfernt, heute werden solche Menschen belächelt, ignoriert, durch Bürokratie gefesselt, freie Entfaltung ist zu wenig. Hier gilt, zweckentfremde deine Garage und du hast die Nachbarschaft samt des Ordnungsamtes an der backe. Innovationsfreude geht anders.

Deutschland ist ein innovationsfeindliches Land geworden, das ist fatal. In dieser Zeit aber hat sich viel getan, wenn es um Soziales geht, das ist gut, es hat sich auch viel getan beim Schuldenabbau, was noch besser ist, doch so kann und darf es nicht weitergehen, wenn Deutschland nicht zum Importland alleine werden und alles, was zukunftsfähig ist, anderweitig einkaufen will. Deutschland war ein unfassbar starkes Exportland, doch das ist derweil massiv gefährdet, wenn sich hier die Vorgaben für Innovationen und auch etwas am Steuersystem ändert, sowie am Investitionsverhalten. Innovation richtig gemacht, bringt demnächst vielfaches Wachstum, doch heute wird nur noch von Wahl zu Wahl gedacht, nur noch kurzfristig gehandelt, aus Angst vor Wählerverlusten. Angst aber war noch nie ein guter Ratgeber, denn Angst bindet Kraft. Übrigens gehört dazu auch,dass tatsächlich nicht jeder studiert haben muss, und dass nicht alles zum Studiengang werden muss. Auch dadurch wird viel zu viel Zeit verloren. Gute Ausbildung ja, alles verkopfen nein.

Made in Germany und zwar mit höchster Qualität, das muss endlich wieder Ziel werden, Qualität bedeutet aber auch, dass man nicht billige Wegwerfprodukte möglichst günstig produziert, sondern mit wesentlich verlängerter Haltbarkeit, bei gleichzeitig langer Garantiezeit. Das schont Ressourcen, umso besser, wenn dabei das Produkt auch noch recyclebar wäre. Das hat das Land stark gemacht, dahin muss es zurück. Und wer dadurch Wachstum generiert, der sichert dauerhaft auch den Sozialstaat, die Renten.

Es braucht dafür allerdings eine harte Hand, die nicht nur gegenüber der Wirtschaft durchgreifen kann, gleichzeitig muss auch viel geändert werden, wenn es um Blockadehaltungen viel zu vieler Kleinstgrüppchen geht, die umgehend aufmarschieren, wenn etwas den eigenen Gartenzaun bedroht. Verfahren sind massiv zu beschleunigen, und ja, es wird darum Auseinandersetzungen geben, andererseits wird sich das aber dauerhaft positiv auf den Standort auswirken.

Qualität muss wieder vor Quantität gehen, auch in vielen sozialen Bereichen, denn Qualität garantiert auch da mehr Zustimmung als schieres schnelles Durchwinken. Das gilt übrigens besonders im Gesundheitsbereich, je mehr Personal, desto besser die Patientenversorgung, umso besser die Gesundheit. Und ja das kostet, nur dauerhaft zahlen sich im Gesundheitsbereich höhere Kosten aus, denn je gesünder die Menschen sind, umso besser für die Arbeitgeber, die Wirtschaft. Je mehr Kräfte vorhanden sind, je weniger Überstunden anfallen bei Polizei, Feuerwehr oder im Gesundheitsdienst, umso niedriger der Krankenstand, das sollte derweil begriffen sein, desto höher das Ansehen des Berufes, umso weniger Abwanderung.

Der Kandidat, der auch das im Blick hat, der wäre der perfekte, wenn es um die Neuaufstellung der CDU Spitze geht. Und wenn man gewisse Dinge verbessern will, dann nicht ununterbrochen das Rad neu erfinden, der BER könnte längst eröffnet sein, hätte man einfach die Chinesen gefragt, um nur ein Beispiel zu nennen, will man guten Wohnungsbau, bietet sich ein Blick nach Wien an, denkt man an Klimawandel, holt man Architekten, die vertical forests bauen und reagiert nicht mit billigen Mooswänden, und es muss auch keine Stadt mehr mit anderen Bäumen experimentieren, es liegen längst Erfahrungen dazu vor, was bei uns anpflanzbar wäre. Alleine in Deutschland arbeitet gerne jeder für sich, auch das kostet viel zu viel Geld und Zeit- wesentlich mehr innerdeutsche aber auch europäische Zusammenarbeit wäre längst angebracht, auch wenn es um gute Gesundheitsvorsorge oder Rentensicherung geht.

Was Deutschland fehlt ist eine Partei, die sich stark aufstellt, die zukunftsfähige Politik für die Wirtschaft garantiert, die aber endlich auch kurz und knapp und nicht verklausuliert den Menschen erklären kann, was eine starke Wirtschaft für sie selber tut, wie sehr diese nötig ist, um Sozialleistungen finanzieren zu können.

Und ja, die gewisse Null, sie war gut, doch derzeit wird einfach viel zu viel Geld in Kleinklein satt in richtig groß investiert, auch im sozialen Bereich, den man sich eigentlich nur leisten kann, wenn die Wirtschaft dauerhaft brummt, und das wird sie nicht, nicht unter den derzeitigen Voraussetzungen, wo bereits Stromleitungen quer durch die Republik boykottiert werden von den Bundesländern, oft im Bundesrat.

Hier muss endlich Vernunft einkehren, müssen Aufgaben ab und an auf den Bund übertragbar sein, sonst lähmt dieses Land sich ununterbrochen selbst. Deutschland muss einfach viel flexibler werden, rasant schneller, unbürokratischer, und es kann nicht sein, dass gewisse Dinge über Jahre hinweg vor Gerichten ausgefochten werden, die dann Innovationen verschleppen. In einem Staat muss ab und an auch gelten, das Allgemeinwohl geht über Einzelinteressen, wenn jemand versteht, was ich damit sagen will.

Die CDU braucht einen Macher, der den Blick nach außen nicht verloren hat, der die Realitäten noch sieht, die hier Erneuerung verhindern und blockieren, in so gut wie allen Bereichen, einen, der nicht vergessen hat, dass ohne ungebändigte, qualitativ hochwertige Innovationskraft die Wirtschaft nicht dauerhaft funktionieren und somit auch dauerhaft keine Einnahmen generieren kann, der Sozialstaat dadurch nicht einmal kurzfristig garantiert werden kann.

Und wenn es irgendwo wirklich heißen sollte,-wegduck- Germany First – dann wenn es darum geht, diesen Staat endlich wieder zu einem entbürokratisierten, starken, innovationsfreudigen, steuerlich attraktiven Standort zu machen samt aller dafür notwendigen Investitionen seitens des Staates, denn das wird sich dauerhaft auszahlen, sonst gar nichts, und das muss nicht einen Abbau im sozialen Bereich bedeuten, im Gegenteil.

Man muss es nur erkennen, angehen, richtig verkaufen, erklären und endlich kraftvoll statt zögerlich und ängstlich handeln. Der nächste Wahltag ist nicht alles, die Zukunft unserer Kinder und Enkel schon. Und ja, Kandidaten mit Weitblick und Außensicht hat sie, die CDU, sie muss sich nur genau umschauen, weise abwägen und entscheiden, ob sie wie die SPD enden oder vielleicht doch etwas kraftvoller als mit Merkel die Zukunft des Landes bestimmen will. …

©denise-a. langner-urso

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