Deutsche werden immer dicker – Ernährung und Sport!

Frühzeitig gegensteuern ist gefragt

 

Angeblich sind 80 Prozent der Deutschen mit ihrer Figur unzufrieden. Und das nicht selten zurecht, denn aus medizinischer Sicht wird die zunehmende Zahl übergewichtiger Menschen schlimme Folgen haben. Glücklicherweise scheint sich der Wille zur Veränderung immer mehr durchzusetzen, wie die Fitness-Szene zeigt.

Ohne das eine funktioniert das andere nicht

Gleich zu Anfang einige weitere nackte Zahlen: Zwei Drittel aller deutschen Männer sind übergewichtig, bei den Frauen sind es mehr als 50 Prozent. Ganze 20 Prozent sind gar adipös, also fettleibig. Grund genug, etwas dagegen zu tun. Wie die Erfahrung gezeigt hat, sind Power-Diäten alleine ebenso wenig nachhaltig wie viel Sport mit schlechter Ernährung.
Der Weg zur gesunden Figur führt nur über ganzheitliche Konzepte. Die Tipps auf muskelaufbau.de bestätigen das: Ernährung, Muskeltraining und Fettverbrennung liegen enger zusammen als manch einer denkt. Um den Schalter umzulegen, sollte man den Körper also als Produkt dieser verschiedenen Bereiche wahrnehmen – und dementsprechend handeln.

Gute Ernährung im kurzen Überblick

Aber wie fängt man richtig an? Zunächst ganz einfach: Den Speiseplan radikal ändern. Süßigkeiten und andere Kalorienbomben wie Chips sollten komplett gestrichen werden, andere fettige Zutaten wie Schlagsahne oder Kokosmilch am besten ebenfalls. Stattdessen stehen Rohkost, Vitamine und Energielieferanten auf dem Plan. Wer dazu noch Sport treibt, was eigentlich selbstverständlich beim Abnehmen ist, für den gelten folgende Grundregeln:

  • Kohlenhydrate etwa drei Stunden vor dem Sport essen, etwa Nudeln mit Lachs oder Reis mit Putenfleisch und Gemüse. Dabei auf niedrigen Fettgehalt achten. So sind Pommes Frites auch Kohlenhydrate, allerdings extrem fettig und deswegen nicht ratsam.
  • Nach dem Sport gibt es Eiweiß, zum Beispiel hart gekochte Eier oder Milch. Gerade abends sollte man Kohlenhydrate meiden, da man vor dem Schlafengehen keine Energie mehr benötigt und dadurch nur zunimmt.
  • Über den ganzen Tag verteilt sollte man Obst und Gemüse am besten in mehreren kleinen Einheiten essen.

Bewegung ist alles

Nach (und vor) dem Essen kommt der Sport. Hier die oberste Grundregel: Es ist nicht so wichtig, was man macht, so lange man es regelmäßig macht. Ob Joggen, Fußball, Schwimmen oder Cardio-Laufband – jede intensive Bewegung regt die Fettverbrennung an. Außerdem werden Kreislauf und Muskulatur gestärkt – der Körper wird belastungsfähiger, man fühlt sich fitter und vitaler.
Die Effekte eines konsequenten Lebenswandels zeigen sich schon nach einigen Wochen. Dabei ist zu beachten: Abnehmen verläuft nicht konstant, besonders am Anfang nicht. Zu früh aufgeben ist deswegen der größte Fehler, den man machen kann. Wer sich bewegt und gesund ernährt, verliert zwangsläufig viele Pfunde und bekommt eine ansehnliche Figur.

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