EU, Euro, EFSF, ESM – vom Öffa-Wechsel zur Mefa-GmbH

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Da behaupte noch einmal jemand, die Europäer seien dumm. Wenn man ihnen erst einmal auf die Schliche gekommen ist, dann weiß man, da sitzen äußerst schlaue Köpfe, die tief in die Trickkiste greifen und sich ähnlicher Mittel bedienen, die einst der Kriegsfinanzierung Deutschlands dienten.

Der EFSM, der ja so freudig von unseren Parlamentariern abgenickt wurde, ohne, dass sie im geringsten Ahnung davon hatten, worüber sie beschlossen, soll am Montag bereits neu verhandelt und auf die Möglichkeit seiner Hebelwirkung hin untersucht werden. Schäuble wusste genau, warum er dem Parlament keine Fragen betreffs jener beantworten sollte, er hätte nämlich dem Parlament eine kurze Einführung in die Deutsche Geschichte geben müssen.

Die Frage, die dann zu Recht gestellt worden wäre, wäre nämlich gewesen, wieso man sich solch skurriler Methoden zur Finanzierung bedienen müsse, wie sie das Reich einst zur Finanzierung des Weltkrieges benutzte, die Bauchschmerzen der Parlamentarier hätten sich nämlich dann nicht als eingebildete Krankheit sondern als diagnostizierte Magen- Darmgrippe bewahrheitet, und vermutlich wäre die Abstimmung, hätte man dem Parlament und ganz speziell den jüngeren Abgeordneten die Wahrheit gesagt, geplatzt, zumindest verschoben worden.

Womit haben wir es also zu tun? Nun, offen über Kriegsvorbereitungen zu sprechen, das hätte das reich nie gewagt, offen Rüstungsmittel in irgendeinem Rechenschaftsbericht offenlegen zu müssen auch nicht, Deutschlands Gegner und auch die noch kriegsmüde Gesellschaft wäre entsetzt gewesen, wäre doch zu offensichtlich gewesen, was so im Verborgenen blieb, die massive Aufrüstung, und wie man an das Kapital kam, warum man den Arbeitsmarkt leerputzen konnte.

Hatte man sich zuerst so genannter Öffa-Wechsel zur Finanzierung von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen bedient, so wandelte man diese kurz darauf in Mefo-Wechsel um, um die Staatsverschuldung, die ja mit dem massiven Ausbau der deutschen Kriegsmaschinerie einhergehen musste, hinter diesen verstecken zu können, und weil man dort auch noch die wirklichen Empfänger der Gelder, nämlich die Rüstungsindustrie verstecken konnte.

Wer also einmal hinschaut, zu welchem Mittel die EU jetzt greift, und vergleicht man das mit Öffa und Mefo- Wechseln, so wird aus dem Rettungsschirm, genannt EFSM wenn man den Europäern den Hebel hier nicht verkaufen kann mit dem Instrument ESM dieser im Paket untergejubelt.

Was einst Öffa und Mefo für die Kriegsfinanzierung des Deutschen Reiches waren, sind heute ganz offensichtlich EFSM und bald der ESM. Der Rettungsschirmhebel soll ja, und das ist glasklar, marode Banken retten, schon heute kommen die Tranchen-Gelder der EU nicht der Wirtschaft Griechenlands zu, sondern fließen umgehend zurück in die Kassen jener Banken, bei denen die Griechen verschuldet sind, hier also hauptsächlich französischen Banken, die dort weit mehr involviert sind, als die diverser anderer Staaten. Was als Rettungsschirm für Griechenland den Parlamentariern und dem Volk verkauft wird, ist versteckt eine EU-Mefo-GmbH zur Rettung sogenannter systemrelevanter Banken.

Und die EZB wir missbraucht wie seinerzeit die Reichsbank die eben die jetzigen Anleihen, Eurobonds oder wie auch immer sie heißen diskontieren soll.

Letztendlich ist die derzeitige Situation ja nichts anderes, als ein Wirtschaftskrieg gegen andere Währungen, gegen die USA und China, und eben deshalb so vergleichbar mit den Kriegsvorbereitungen im letzten Jahrhundert. Es geht einfach nur um einen Banken- und Währungs- und Wirtschaftskrieg zwischen Europa, China und den USA. …

Jetzt ist auch klar, warum ein Banker wie Stark hinwirft, sieht er doch, dass die EZB wie im Dritten Reich zur Reichsbank verkommt, und welcher Mensch mit Rückgrat, der die Bankengeschichte kennen dürfte, will schon so ein Institut leiten, zu dem es jetzt wird, und wer will schon irgendwann seinen Namen im Zusammenhang mit der Kriegsfinanzierung des Dritten Reiches lesen, denn irgendwann steht es doch geschrieben in irgendeinem Presseblatt. Und jetzt steht es hier, wenn andere Medien diesen Schluss nicht ziehen wollen oder bis dato ihn aus Unwissenheit nicht zogen. So einfach ist das.

©denise-a. langner-urso

 

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