Familienclans im Wirtschaftssumpf – Maschmeyer,Schröder,Rösler,Wulff …

Zwei Frauen streben derzeit in die Politik, Frau Doris Schröder-Köpf, die Ehefrau des ehemaligen Bundeskanzlers Gerd Schröder und Michelle Müntefering. Frau Schröder-Köpf und Michelle Müntefering, zwei Frauen, die bis dato eher unbeobachtet ihren Tätigkeiten nachgingen. Und,wie sollte es anders sein eine der beiden Damen kommt aus Hannover, wo ja bekanntlich die Vetternwirtschaft mit Maschmeyer nicht ganz unbekannt ist.

Michelle Müntefering kommt aus aus Nordrhein Westfalen.

Nun also hält das in Deutschland Einzug, was wir aus anderen Staaten, speziell aus Amerika hinreichend kennen, die Clanpolitik ala Kennedy, Clinton und Bush.

Wie aber sollen Journalisten damit umgehen, wenn es bereits einen Bundespräsidenten gibt, der Wirtschaft und Politik nicht wirklich zu trennen vermag, wenn eine der beiden Damen, Frau Schröder-Köpf nämlich, abends quasi direkt neben der Wirtschaft einschläft?

Die Ehemänner beider Politikerinnen waren maßgeblich verantwortlich an der Umsetzung der Agenda 2010 und beide Politiker stehen für die Liberalisierung entfesselter Finanzmärkte, die man ja nicht unbedingt der derzeitigen Bundesregierung zuschreiben darf, die das Problem gerade mehr oder weniger in den Griff zu bekommen sucht.

Nein, Sozialabbau, Entsozialisierung des gesellschaftlichen Systems und radikale entfesselte Marktwirtschaft, in der die Wirtschaft die Politik vor sich hertreibt und massiv dominiert und beeinflusst, sie sind das Machwerk der beiden Ehemänner jener SPD Ehefrauen, die jetzt in politische Ämter streben, die man besonders im Blick haben sollte.

Gerd Schröder zum Beispiel wurde, wie der heutige Bundespräsident auch, von einem derzeit wieder fast täglich in den Medien erwähnten gewissen Herrn Maschmeyer massiv unterstützt, und man muss fragen, wie Frau Schröder-Köpf damit umzugehen gedenkt, welche Verbindungen dort bestanden haben und vielleicht noch bestehen. Auch die Verbindung zu Gazprom muss dabei kritisch erneut betrachtet werden, denn die damalige Vorgehensweise um eine Bürgschaft mit sogenanntem „ungebundenen Kredit“ in Höhe von einer Milliarde DM für Gazprom in Verbindung mit der KfW Bank und der Deutsche Bank Ag hätte im Zweifelsfalle den Steuerzahler die Gesamtsumme kosten können, aber auch unter Schröder galt das, wie er es nannte nationale Interessen. Er formulierte es eben etwas anders, als Frau Merkel das tun würde, und vermied die Worte von alternativlosem Wirtschaftswachstum.

Und bemerkenswert sind die Parallelen, die sich im Verhalten Herrn Schröders und des Bundespräsidenten ergeben, ganz zu schweigen, von den wirtschaftlichen Verknüpfungen und Freundschaften zu ähnlichen und gleichen „Amigos“.

Schröder wechselte bekanntlich nach seinem politischen Ausscheiden zur Nordstream Ag, einem Tochterkonzern der Gazprom und behauptete stets, von der Bürgschaft nichts gewusst zu haben …

auch wahr aber ist, dass2009 die neue Bundesregierung aus CDU/CSU und der FDP der Nord Stream AG Bürgschaften für Kredite über 2,77 Milliarden Euro gewährte.

Und auch Schröder wurde vom Deutschen Journalistenverband wegen seines Umgangs mit der Presse kritisiert.

Wie tief also sind die Verwicklungen zwischen den Parteien von Regierung und Opposition und ehemaligen und aktiven Politikern und der Wirtschaft, wie weit reicht der Arm der Niedersachsenconnection, wer regiert hier eigentlich mit wem und setzt mit wem wessen Interessen um? Wie tief ist er wirklich, der Amigosumpf, wie groß der Einfluss der Wirtschaft bis in die Regierungsebene hinein, und welche Rolle spielt dabei eventuell Herr Rösler, der vielleicht nicht umsonst Bundesminister für Wirtschaft und Technologie wurde. Wie groß ist der Filz, der zwischen Politik und Wirtschaft herrscht?

Und zuletzt, wie also soll man umgehen, wenn jetzt Frau Schröder politische Ämter anvisiert mit dieser engen familiär-wirtschaftlichen Verbundenheit? Es wird ein schwieriges Unterfangen werden, soviel ist sicher.

Und der Niedersachsensumpf ist tief … den trocknet niemand so schnell aus, und Namen wie von der Leyen und Gabriel sind ja noch nicht einmal im Visier, in Deutschland und bei den weisungsgebundenen Staatsanwaltschaften schon gleich gar nicht …

Nun denn, die Niedersachsen mögen Schlammbäder ja mögen, und so nichts wie ab in die Politik, Frau Schröder-Köpf, man liebt dort Politiker wie sie. Aber bitte nur dort und keinen Schritt weiter, sonst wird mit der Feder gefochten, denn in der Bundespolitik sollten demnächst Namen wie Schröder, Rösler, Wulff,Gabriel, von der Leyen und wie sie alle heißen aus diesem Bundesland der blühenden Wirtschaftslande besser nicht auftauchen, die Bürger, Wähler und auch die Presse schauen ab jetzt genau hin, wer der Politik Schlammpackungen verpassen will, darauf muss man gefasst sein.

In diesem Sinne, frohes Wahlkämpfen, liebe Parteien!

La red,ebn24 – Die Niedersachsenconnection der Politik

Frankfurter Allgemeine – Netzwerke in Hannover / Ein Nachmittag im Steintorviertel

Lobby Control – “Finanzoptimierer” Maschmeyer (AWD) im TV entblößt

ARD –Sendung vom 12. Januar 2011 – Der Drückerkönig und die Politik

Cicero – Der Fall Gerhard Schröder

Spiegel – Der Gasprom-Kanzler

Manager Magazin – Schröder wird Rothschild-Berater

Spiegel- Maschmeyer hat Schröder Million für Buchrechte gezahlt

Spiegel-Video – Ex-AWD-Chef: Maschmeyer soll Schröder Million gezahlt haben

ARD/Panorama – Maschmeyer-Einladung als Dankeschön für Wahlkampf-Spende

Spiegel – „Eine Schande für die Demokratie“

Frankfurter Allgemeine – Ostseepipeline Milliardenbürgschaften für Projekt von Gasprom

ARD/Panorama – Maschmeyer: Liebling der Politik

Focus – Wulffs Hannover-ConnectionMaschmeyer kennt sie alle

Wie tief steckt Philipp Rösler im Niedersachsen Sumpf ?

SAT und KABEL –THEMA: AWD-Maschmeyer verpasst der ARD einen Maulkorb ! ABER : Nicht mit uns !

Manager Magazin – MASCHMEYER RÜRUP AG Die Weltverrenter

die Liste könnte man ewig fortsetzten, aber was solls, es macht einfach irgendwann keinen Spass mehr, diesen Sumpf durchwühlen zu müssen, armes Deutschland!

 

©denise-a. langner-urso