Finanztest hinterfragt Verkauf von Lebensversicherungen

©GG-Berlin / pixelio.de

Vorsorge ist gut, doch das Leben ändert sich rasant und viele Menschen können das nicht mehr bedienen, was ihnen noch vor kurzer Zeit so wichtig war, nämlich die Lebensversicherung. Finanztest, angesiedelt bei der Stiftung Warentest, hat inzwischen Aufkäufer solcher Versicherungen getestet, und das wollen wir wie Stern und n-tv, die wie viele Blogs darüber berichteten, unseren Lesern auch nicht vorenthalten, denn im Bereich derer, die sich Experten nennen und Versicherungen aufkaufen, machen sich immer mehr schwarze Schafe breit.

Oft aber ist man bei solchen Anbietern auch besser beraten, als wenn man selbst die Versicherung kündigt, die inzwischen zur Belastung der Familienkasse geworden ist, sei es, weil man arbeitslos wurde, oder aus anderen Gründen.

Einst war die Lebensversicherung ein Grundbaustein der Vorsorge, inzwischen aber gibt es wesentliche Gründe die gegen den Abschluss einer solchen Anlage sprechen, und sei es auch nur der, dass oft ein Tageskonto mehr an Zinsen einbringt, als diese Art der Geldanlage.

Auch ist das Kapital somit ständig verfügbar und man kann als Kunde darauf zugreifen, wann immer man kurzfristigen Bedarf hat. Auch dass man hohe Provisionen für den Abschluss von Versicherungen dieser Art zu zahlen hat, schreckt immer mehr Menschen ab, sehen sie doch und lesen immer öfter, welchen Wasserkopf sie dadurch mitfinanzieren und wie mit dem hart ersparten Geld dann unsinnige Reisen in gewisse Etablissements finanziert wurden.

Hinzu kommt dann bei Lebensversicherungen ja auch die oftmals die für den Kunden nicht nachvollziehbaren geringeren Rückkaufwerte.

Verkauft man hingegen seine Versicherung an einen Investor auf dem Zweitmarkt für Lebensversicherungen, so muss man einerseits sofort die Beiträge nicht mehr bedienen und erhält sehr häufig wesentlich mehr als dass, was der eigentliche Versicherer zurückzahlen würde. Eine erste gute Informationsquelle für diesen Fall ist Wikipedia, worüber auch wir überhaupt erst einmal nach den Medienberichten stießen, als wir selbst zu googlen begannen.

Weil aber das Thema für immer mehr Menschen in den Fokus rückt und sie sich eben die oft teuren Prämien nicht mehr leisten können oder wollen, haben wir uns entschlossen, diesen Artikel zur Information zu schreiben, damit man mehr von dem erhält, was einem von Versicherern geboten wird. Hier lohnt es sich also wirklich zu vergleichen, denn geschröpft wird man ohnehin genug, von Versicherungen sowieso!

 

©denise-a. langner-urso

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