Kühnert und Baerbock und die Schuld der Anderen

 

Kühnert und Baerbock rasen gerade durch die Medien und Talkshows und verkünden den Weltuntergang und sehen doch nie den Balken im eigenen Auge, Schuld sind immer irgendwelche bösen Spekulanten, die Wirtschaft, jedoch nie die eigene Partei.

Kühnert zum Beispiel will enteignen und sieht überhaupt nicht auf das, was in der Stadt passiert, in der er selber lebt. In Berlin ist verantwortlich die SPD als größte Partei und dort wird mit Unmengen an Kapital bewohnter Raum gekauft statt zu bauen. Da werden Eigentumswohnungen geplant und gebaut, doch von einem Plan der eigenen Regierungsspitze ein Bauprogramm für Sozialen Wohnungsbau auf den Tisch zu legen, weit und breit keine Spur.

Und damit wären wir bei Frau Baerbock, für die die Welt ja in einer Dekade vor dem kompletten Untergang steht, und den Grünen, die in der Hauptstadt mitregieren. Das Gutachten zur Artenvielfalt sollten die Grünen derweil hoffentlich gelesen haben. In Berlin also will die Grünen-Politikerin Maren Schellenberg partout den Radlern der Stadt einen Radweg bauen und dafür geschützte Wildbienen betonieren. Wem als soll man da noch etwas glauben, wen ernst nehmen? Die Grünen? Ganz sicher nicht.

Ähnlich geht es zu, wenn wir zum CO2 kommen, da sind in Berlin diverse Hochhäuser geplant, doch von Vertical Forests, die ja solche Stoffe filtern, keine Spur, dazu wie man zukünftig in Städten die Luft verbessern kann, fällt den Grünen ununterbrochen die Schallplatte mit Sprung vom bösartigen Autofahrer ein.

Man baut stur weiter Glas mit etwas Beton und Metall dazwischen, und für Radwege müssen in Berlin ununterbrochen Bäume fallen, derweil ab und an ein paar Grüne sich über zu wenig Nachpflanzungen echauffieren. Gleiches gilt auch, wenn es um Kunstwerke geht, seit wann hat hier ein einzelner Künstler das Sagen, wenn es um die Fällung von Platanen geht?

Entweder setzt man das Kunstwerk an eine andere Stelle, man kann dem Künstler auch versuchen zu vermitteln, wie Bauwerke, sofern sie verpackt/verdeckt sind, wirken, wenn die Blätter fallen, oder, wenn er meint, über ein Geschenk könne ewig der Schenkende weiterhin bestimmen, dann soll er es gefälligst wieder einpacken und mitnehmen.

Und dann war da, um wieder auf Herrn Kühnert zu sprechen zu kommen, auch noch die Abräumaktion zweier Minihäuser , die sich im Besitz zweier Obdachloser befanden, weil linke Aktivisten genau an dieser Stelle feiern wollten. Wie gut da die Kommunikation gelaufen ist, will ich lieber nicht wissen, was mir aber sauer aufstößt, wenn Herr Kühnert doch angeblich so sozial denkt, dass man dazu von ihm in keinem Berliner Medium bisher seine Meinung hat lesen können. Obdachlose sind dann wohl doch nicht so die Klientel, die von Kühnerts Enteignungsplänen profitieren können würden.

Ja, es geht radikal und ziemlich laut zu, doch wenn es um die Energiewende geht, stört es die Grünen auch nicht, wenn die Windräder, die Strom nach Bayern liefern, dafür die Landschaft in Norwegen zerstören, oder wenn es um diese Ideologie geht, ist plötzlich auch egal, dass man dafür Schneisen in unsere Wälder nagelt, Scheiß doch auf die Arten, die da leben.

Immer öfter wird sich aus SPD und von den Grünen auch über Lebensmittelverschwendung beschwert, dann bekommt der Bürger Anweisungen, wie er was zu entsorgen oder bis wann er etwas zu essen hat. Entsorgt aber ein Spargelhof tonnenweise sein angeblich unverkäufliches Gemüse, das ja so schief und krumm ist, dass es angeblich niemand haben wollen würde, auf einem Acker, dann hört man auch dazu von SPD und den Grünen nicht einen einzigen Piep, dann bleibt es mucksmäuschen still, obwohl sich sicher reihenweise Supermärkte, Suppenküchen oder andere soziale Einrichtungen gefreut hätten, wenn man ihnen das Lebensmittel umsonst zur Verfügung gestellt hätte.

Und ja, ich habe Panik, allerdings nicht die, die eine gewisse Greta sich wünscht, ich habe Panik, weil ich mir ernsthaft Sorgen mache, um ein Land, in dem jetzt wieder jedes Medium und die Politik von Dürre faselt, aber niemand auf die Idee kommt, dass man Wasser von A nach B transportieren und übrigens sogar entsalzen kann, wenn man nur will. Ich habe Panik vor Politikern, die viel reden, der Bevölkerung Schuldgefühle einreden, sie anschließend für ihr angebliches Fehlverhalten abkassieren wollen, statt selber endlich das zu tun, was es braucht zu bauen, Lösungen für Wassertransporte zu finden und so weiter und so fort. Es geht mir einfach nur noch massiv auf den Senkel, dass an allen Problemen die Bevölkerung schuld sein soll und niemand sonst.

Und dann legen sie die Seedbombs ans Herz und werden damit Baumscheiben bepflanzt, dann ist die Pflanzung für irgendwen immer gefählich und wird entfernt, und sie sagen auch, man könne Häuser begrünen, doch wehe, es tut jemand, dann wird auch dies entfernt. Und dann, ja die Grünen wollen mehr Geld für Baumwasser-wie wäre es denn, wenn man statt alter Sorten neue pflanzt, die tiefere Wurzeln haben, gibt längst solche Sorten, aber sie reden und werden in hundert Jahren noch fordern und schwafeln, statt sich da umzutun, wo Dinge bereits passieren und Bürokratie zu entsorgen und die Bürger sich beteiligen zu lassen.

Gut ist nur, was von oben angesagt wird, alles andere ist Mist, wird ignoriert oder eben entfernt. Ich denke da nur an die vielen Gastronomen, die mit Pflanzen arbeiten, doch wehe, dafür liegt kein Antrag vor und es wird nur 1cm zu viel genutzt. Dafür bekommt der Bürger dann Sonnenliegen mitten zwischen U-Bahnen und Autos und bunte Punkte auf die Straße gepinselt, wo andere mit Schwellenpollern arbeiten, Hauptsache, die Radfahrer werden nicht im Tempo gestört, weil die haben ja Wählerstimmen, und um nichts anderes geht es mehr. Und den Rest der Bürgerschaft behandelt man derweil wie unerzogene Kleinkinder und sperrt sie quasi weg, weil man sie lieber ignoriert, weil man deren Stimme ohnehin nicht bekommt, und so bestimmt nie. Ach vergesst es …Ich glaub, mein Schwein pfeift.

Man hat Gelder, man kann planen und bauen, auch anders bauen, und es passiert nichts außer Panikmache, Steuerdiskussionen, Enteignungsphantasien leben, auf einzelne Kunstschaffende hören und aussitzen, Es reicht. Und ach, wer ununterbrochen zulässt, dass Schüler an Freitagen vielleicht lieber demonstrieren statt in der Doppelstunde Mathe zu sitzen, der muss sich nicht wundern, wenn genau diese angeblich so intelligenten Schüler dann über zu schwere Abiaufgaben sich beschweren.

Und wer dann die Noten senkt, der hat nicht verstanden, dass hier nicht nur Greta ununterbrochen ihren Willen zu bekommen scheint, weil ihre Eltern die Schreierei nach der Schokolade an der Supermarktkasse nicht ertragen konnten, sondern dass Eltern offenbar sich recht allgemein von ihren Kindern erziehen lassen, statt umgekehrt ihrer Aufgabe nachzukommen, dies zu tun und auch für Bildung selber zu sorgen, anstatt ihre verzogenen Kinder offenbar immer öfter hilflosen Lehrern zu überlassen, die ihre Ruhe nur noch dann zu haben scheinen, wenn sie die Noten ununterbrochen senken und über alles hinweg schauen.

Ich glaube es reicht, es wird Zeit, dass hier mal wieder gerade gerückt wird, wer das Sagen hat und wo der Hammer hängt.

©denise-a. langner-urso

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