Merkels Austricksen der Nato und Bundeswehr

Was die Bundesregierung von Partnerschaft, Bündnistreue und der Nato hält, das beweist sie momentan täglich. Aber, dass die Kanzlerin und schwarz-gelb auch nicht wirklich zu den kämpfenden deutschen Truppen in Afghanistan stehen, das ist niemals so deutlich gewesen, wie seit den jüngsten Tricksereien um Natokampfeinsätze und Awacsbesatzungen in Afghanistan.

Die Bundeskanzlerin, sie bleibt zwei Antworten schuldig, nämlich, wie stehen wir zur Bundnistreue und zu unseren Partnern und zweitens, wie stehen wir zu den eigenen Truppen, die täglich ihr Leben riskieren, weil sie sich in einem unsinnigen Kampf befinden, der nicht hätte sein müssen, in dem wir uns aber nun einmal befinden.

Und natürlich stellt sich auch eine viel wichtigere Frage, nämlich, wofür steht das C im Namen der Union, und wie halten es diese sich selbst so nennenden Christen eigentlich mit den Menschenrechten? Haben Libyer andere Rechte als Menschen in anderen Regionen der Welt, als Deutsche etwa?

Wenn es um Deutsche wo auch immer geht, ist das Geschrei jeweils unüberhörbar, wenn es medienwirksam verkündet werden kann ebenso, aber derweil geht es der Union wohl eher um das Weghalten von Flüchtlingen, als um Rechte, um die diffuse Angst vor Zuwanderern, und wer hielte diese besser fern, als Gaddafi, was kommt danach, was wird aus den Geschäften, dem Öl? Das sind in Wahrheit die Fragen die in der Union eine Rolle spielen, und nicht die, nach Menschenrechten. Zuwanderung und Flüchtlingsaufnahme, sie könnten Wählerstimmen kosten. Also hält man sich raus, wer am Krieg nicht beteiligt ist, muss vielleicht dann auch keine Flüchtlinge aufnehmen, so könnte es sein, das rechte Denken der Möchtegern-Christen. Wer jetzt die Füße stillhält, der profitiert später, wenn die anderen Kriegsteilnehmer wegen zu hoher Opferzahlen nicht willkommen sondern im Gegenteil mit neuen Terrorattacken zu rechnen haben.

Union im Wahlkampf und die Christlichkeit wird zur Blasphemie.

Die Nato also hat den Einsatz gegen Libyen begonnen und die Bundesregierung beschließt, diese wenigstens in Afghanistan zu entlasten, was definitiv das Mindeste ist, was man zu erwarten hat, erwarten kann, wenn es um das Bündnis geht. Dass dadurch aber gleichzeitig die deutschen Truppen in Afghanistan aufgestockt werden sollten, damit man sie nicht an anderer Stelle schwächen muss, das dürfte jedem klar sein.

Was aber tut sie, diese verlogene Bundesregierung? Sie stockt nichts auf, die 300 Mann Besetzung in den Awacs-Aufklärern, sie sind im ursprünglichen Afghanistan-Kontingent der Bundeswehr bereits enthalten, eine Tatsache, die die Generalität nicht versteht, nicht verstehen muss, ist das doch eine völlig unlogische Entscheidung, ein Schlag ins Gesicht der Bundeswehrsoldaten, die in Afghanistan kämpfen.

Man muss nicht unbedingt zu einem Bündnis gehören, wenn man nicht dazu steht, nur, weil es eben schick ist, weil man Möchtegern-Mitredner sein will.

Die schwarz-gelbe Koalition jedenfalls beweist einmal mehr, sie steht weder zur Bundeswehr, noch ernsthaft hinter ihren kämpfenden Truppen und schon gar nicht zur Bündnistreue und zur Nato.

©denise-a. langner-urso

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