Obama – Falscher Mann zur falschen Zeit am falschen Ort

Man hat Obama für wesentlich intelligenter gehalten, als er wirklich ist, denn der amerikanische Präsident verkennt die Weltlage völlig, lebt in einer anderen Zeit. Ja, es hat den Anschein, als habe dieser Präsident überhaupt nur ein einziges Thema gehabt, die Gesundheitsreform. Was mit Parteien passiert, die sich nur um ein Thema bemühen, das sieht man bei uns bei den Piraten. Und noch etwas ist ähnlich, nicht einmal alle Demokraten stehen in dieser Frage völlig hinter dem Präsidenten, die Unterstützung geschieht bei vielen eher aus Zwang.

Was bei den Piraten das Internet, das hier erst wenige wirklich verstehen, was für diese Transparenz und Netzfreiheit, das ist für Obama eben die Krankenversicherung. Dass er nebenbei und eher halbherzig erneuerbare Energien forciert, das ist längst nebensächlich und bei beiden Themen fehlt auch die nachhaltige Unterstützung der Wähler, denn beides geht an die eigene Kasse, irgendwie, irgendwo.

Obama sammelt Wahlkampfspenden, derweil Isis immer mehr an macht gewinnt, und das betreffend versagt der komplette Geheimdienst in einer Form, die sich derweil bitter rächt. Nicht für Obama, nicht für die USA, noch nicht, aber man reagiert eben derweil immer erst dann, wenn es so richtig im eigenen Land kracht. Bush hat das erfahren, Obama kann tausend Kreuze machen, wenn ihm nicht gleiches noch in seiner Amtszeit widerfährt. Die Dienste haben die Nadel im Heuhaufen unter Bush übersehen, und sie finden sie jetzt überhaupt nicht mehr in den Millionen unnütz gesammelter Daten.

Man könnte auch sagen, Obama hat derweil so alles an für interne Sicherheit wichtige zerstört, was es zu zerstören gibt, und das fängt beim Vertrauen an, hört bei Freundschaften, Partnerschaften längst noch nicht auf. Obama ist der amerikanische Putin, der seinen ganz eigenen Kampf kämpft, den um mehr Gerechtigkeit, den er so wie er es tut, ebenso wenig gewinnen kann, wie Putin den um ein Großreich Russland gewinnen wird. Was der eine mit Waffen tut, das schafft der andere damit, sich selbst am Nabel zu spielen. Putin führt zu viel Krieg, Obama zu „wenig“, was jetzt natürlich völlig absurd klingt, und zu falsch, zudem gegen die falschen.

Obama und Putin, beide Akteure wirken wie aus der Zeit gefallen, stehen völlig neben sich, sind nur noch Zerrbilder dessen, was man dachte, sie wären es. Hier wie dort haben wir es mit Kleinkindern zu tun, die stampfen und toben, weil sie ihr Eis nicht bekommen, und sie tun es in den USA indem sie einfach jede Tür zuknallen wie ein pubertierender Teenie, in Russland, indem sie um sich schlagen und toben.

Dabei bräuchte es genau jetzt eine Partnerschaft zwischen beiden, zwischen Ost und West, denn beide haben das gleiche Problem, Isis. Und Muttis Europa genau in der Mitte, zermahlen zwischen zwei tobenden Kindern, entnervt, derweil Israel sich eben um Kopf und Kragen und die eigene Existenz bombt.

Wo ist eigentlich Papa, der da endlich durchgreift und Mama unterstützt? Oder ist Mutti so stark, sich zusammen zureissen und wirklich zu führen? Zeit wäre es jetzt, und zwar schnell!

Und ja, in diesem Falle bin ich für die Prügelstrafe, beiden gehört kräftig der Hintern versohlt, Obama und Putin, damit sie mal wieder auf den Boden der Tatsachen kommen! Politik ist mehr, als irgendein „banales“ Thema, das man eigentlich nebenbei erledigen kann, wenn man komplette Unterstützung hat, innerhalb von zwei Amtszeiten, innenpolitisch durchzusetzen und ansonsten eine Amtszeit davon Spenden für den nächsten Spitzenkandidaten zu sammeln!

Und Drohen, können zwei Dinge nicht ersetzen, eine schlagkräftige, sich halbwegs einige Weltgemeinschaft und herausragende Diplomatie.

Was Obama da tut, das bekommt bei uns die SPD locker in vierwöchigen Koalitionsverhandlungen gebacken, und was er zerstört, das schaffen bei uns Die Grünen mit einer Aussage zu einem Veggie – Day …

©denise-a. langner-urso

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