Pegida, Legida, -gida – Geld in den Abfluss

 

Was für eine grandiose Geldvernichtung! Woche für Woche Demonstrationen und Gegendemonstrationen. Demokratie wird derzeit richtig teuer, Geld, das an anderer Stelle fehlt verpulvert, dass es zum Heulen ist. Ich würde ja gerne einmal eine Rechnung sehen, in der steht, was all die Polizeieinsätze aber auch die Zerstörung von „Volkseigentum“ und fremden Eigentum bisher so gekostet hat.

Auch eine Art Kosten zu sozialisieren – demonstrieren

Pegida will ja angeblich das Volk sein, ein Volk, das sich an anderer Stelle ständig darüber aufregt, wie mit Volkes Geld umgegangen wird, wenn damit etwa sich um Migranten und Asylbewerber, Flüchtlinge gekümmert wird. Niemand will das Demonstrationsrecht beschneiden, aber irgendwann muss auch mal gut sein, denn auch über die Kosten, die im Zusammenhang mit der wöchentlichen Demonstration  entstehen, muss einmal gesprochen werden, denn damit scheint das Pegida-Volk keine Probleme zu haben, und wenn das jetzt länger so geht, dann dürften Pegida, Legida, was auch immer -gida Demonstrationen in Bälde das überschreiten, was die Flüchtlinge, Migranten und Asylbewerber monatlich kosten. Pegida versteht sich nämlich mindestens so gut in der Sozialisierung von Kosten wie Konzerne. Und am Ende bleiben die Demonstrationskosten an uns allen hängen, am Steuerzahler und unter Umständen legt man Zerstörungskosten, die zum Beispiel der Bahn oder anderswo entstehen, auf Ticketpreise und so weiter um. Und dann wird wieder über die böse Bahn, sonstwen gemeckert …

Wenn es den Ruf kostet, kostet es am Ende Arbeitsplätze

Wer will sich schon in Städten niederlassen, in denen ständig der Ausnahmezustand verhängt wird? Welcher Investor aus dem Ausland, und da sitzt tatsächlich oft das Kapital, will Mitarbeiter, die am Abend nach getaner Arbeit zu Demonstrationen schlurfen, die Migranten, und ausländische Investoren sind auch Migranten, in ihrer Stadt nicht dulden wollen? Wie lange schauen sich Investoren so einen Zustand an, bevor sie sich überlegen, den Firmensitz in ein anderes Bundesland zu verlagern? Wie lange schauen sich Touristen das an?

Würde ich gerne ein Opernhaus besuchen wollen, das am Platz der Pegidademonstration liegt, speziell dann, wenn meine Hautfarbe der einer lila Kuh oder eines rosa Kaninchen ähnelt? Sicher nicht, denn in der Pause oder auf dem Heimweg durch Demonstranten stolpern müssen, die mich vielleicht noch anpöbeln, wer will das schon, das macht sicher weniger Spaß, und wenn die Polizei schon recht schleppend Journalisten schützen kann, warum soll es mir als Reisendem dann besser gehen.

Gida, das ist für jede Stadt in der es stattfindet Geld in den Abfluss, das an anderer Stelle für Schulen, Personal, Infrastruktur fehlt, und dann wird noch mehr gemeckert. Tolles Konzept, dieses Wochengediga mit dem kompletten Rattenschwanz der folgen wird.

Ganz ehrlich? Mich als Steuerzahler kotzt es an, dass Demokratie so viel Geld verschlingen muss. Und mehr Freiheit bringt das ja auch nicht, die Dauerdemonstriererei, im Gegenteil, es nimmt den Bewohnern Freiheit. Und was Pegida will, das ist ja jetzt derweil hinreichend bekannt. Könnte also endlich mal Schluss sein mit der Gidaerei? Es nervt! Und gesprochen wird ja jetzt, und für den Rest gibt’s die Wahlurne.

Übrigens: Gegendemonstranten, die Gewalt brauchen um sich Gehör zu verschaffen, die fremdes Eigentum zerstören, um andere vom Demonstrieren abzuhalten, egal aus welchem Lager, die sind aber sowas von voll neben der Rolle. Und weiter: mit Zügen und Co reisen auch Unbeteiligte.

Feuchter Traum

Manchmal wünsche ich mir, Demonstrationsteilnehmer müssten jeweils 10 Euro für Mitbeteiligung vorab für eventuelle Schäden zahlen, die erstattet werden, wenn nichts passiert. Geht nicht, ich weiß, aber eine Art Demonstrationsgebühr pro Jahr könnte doch jeder Bürger, der gerne demonstriert, sicher zuzüglich neben der GEZ entbehren, einen Euro pro Demoteilnahme sollte Demokraten doch das teure Recht wert sein, oder nicht?

Und jetzt will ich eine Aufstellung der bisherigen Kosten sehen, damit wir alle sehen können, was der Montagsspaß bisher gekostet hat und was man mit dem im Abfluss versenkten Geld sonst hätte tun können, wie viele Schulen man hätte damit besser ausstatten können …

©denise-a. langner-urso

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