Rechten und Rechtspopulisten endlich das Wasser abgraben!

Sümpfe trocknet man aus, bei den rechten Gruppen, Neonazis hingegen tut man sich schwer. Es gibt noch immer keinen wirklichen Versuch bestimmte Parteien zu verhindern. Weniger gebildete Menschen fallen darauf ebenso oft herein, wie Verbraucher auf Lebensmittel. Das Kleingedruckte ist es, worauf es ankommt. Das Verkappte, das Versteckte.

Und, zu großen Teilen ist daran auch die Medienlandschaft selber schuld. Nehmen wir einmal als Beispiel die Kommentare auf der Seite der Welt. Mindestens die Hälfte dessen, was dort genehmigt wird, wäre auf anderen Seiten niemals erschienen, und das hat absolut nichts mit Zensur zu tun. Da sträuben sich dem Leser die Haare, denn wenn zwar der Hauptkommentar nicht mehr zu lesen ist, so doch oft dazu die Antworten, aus denen man direkt auf den Erstkommentar schließen kann. Medien haben Verantwortung, bilden, bilden Meinung.

Es ist widerwärtig, wie sich die Medien, allen voran Der Spiegel verhalten. Alleine schon dem Anwalt des Täters ein Darstellungsforum zu bieten ist pervers. Nachrichtenticker, fertig. Der Mann spricht für den Täter, der hat Einzelarrest und die Klappe zu halten, wie das auch sein Anwalt tun sollte, ganz sicher aber die Medienlandschaft. Hier wird ja ein zweiter Kachelmann inzeniert, Hauptsache, die Auflage stimmt.

Die Welt hat einem Massenmörder zusehen müssen, ihn oder seine Vertreter zu hofieren, das heißt, die Opfer verhöhnen, denn ihnen und den Angehörigen hat die Aufmerksamkeit zu gelten, allenfalls, nach einer Ruhezeit, wenn der Prozess startet.

Hier wird der Täter zum Opfer seines Geisteszustandes gemacht, seines Drogenkonsums, soll quasi entschuldigt werden. Wieviel Anstand und Ehre hat eigentlich dieser Rechtsverdreher? Das kann er dem Gericht vortragen, nicht uns, nicht über unsere Medien! Solche Medien gehören boykottiert um so ihre Auflagenstärke durch Nichtlesen zu senken.

Verbote rechtspopulistischer Kommentare oder Artikel, Webseiten, Parteien, das hat doch nichts mit Zensur zu tun, sondern mit Ehre, Achtung, Selbstachtung und Anstand! Mit Verantwortung Menschen, Kulturen und Völkern gegenüber.Dem Anwalt keine Stimme geben, dem Täter nicht durch ihn sprechen lassen, soviel Selbstzensur muß sein, auch im Sinne der Hinterbliebenen!

Nehmen wir jetzt nur einmal den aktuellen Anschlag von Norwegen, so wird etwas weiteres sichtbar. Die Medien scheinen ihre Leserschaft nur halten zu können, wenn man sich über Tage hinweg im Leiden anderer suhlt. Es sind die Quoten, die Leserzahlen, die zählen, die verkaufen. Das ist abgrundtief daneben!

Dadurch aber wird dem Täter viel zuviel Aufmerksamkeit gewidmet. Verantwortungsvolle Medien sollten dem Beispiel des Gerichtes in Norwegen folgen und sich selbst eine Nachrichtensperre verpassen, für genau die Zeit, in der sie auch dort eben eingehalten wird, sich der Täter eben in völliger Isolation befindet. Das entzieht nämlich Spekulationsmaterial, rückt den Täter aus dem Interessenbereich der Rechtspopulisten, lässt sie sich totrödeln.

Auch die Opfer, die Angehörigen haben das verdient, dieses Schweigen. Niemand will dauernd nach solchen Vorfällen im Rampenlicht stehen, auch das ist eine Art, seinen Respekt zu zeigen. Man macht nicht täglich Profit mit dem Leid anderer.

Hinzu kommt es, dass man rechten Populisten Zündstoff liefert, ihre Diskussion anregt, sie ins Rampenlicht rückt, wie jene berühmt berüchtigte deutsche Webseite. Man macht sie dadurch bekannter, als sie ist, treibt ihr Willige in die Arme.

Nichts aber auch gar nichts rechtfertigt die Diskussion über Zensur mehr, als der derzeitige Zustand nach den Anschlägen. Man bannt Webseiten, die sich mit Kinderpornographie befassen, erlaubt aber jene im Netz, die volksverhetzend sind, auch wenn der Wolf den Schafspelz trägt. Zumindest solche Seiten dürfen nicht ungehindert angesurft werden dürfen. Niemand außer den Rechten selbst wird sich dagegen wehren, wenn hier ein Anfang gemacht wird, wenn zensiert wird, die Seite wenigstens erst ab 21 betreten werden kann, unter Umständen ganz aus dem Netz verschwindet.

Und Medien haben eine weitere Aufgabe, Kommentare, Beiträge besser zu prüfen, nicht jedem eine Plattform zu bieten. Dafür mag jemand wie Broder seinen eigenen Blog führen, unabhängig vom Medium selbst, sich darauf nicht berufen dürfend. Das kann dem Gesamtruf massiv schaden.

Und da sie alle behaupten, sich am Pressekodex zu orientieren, sollten die Medien darauf achten, wer dort bei ihnen veröffentlicht, wen sie bezahlen, wie das ausgelegt werden kann, von Rechtspopulisten. Broder ist und war immer grenzwertig, ist nicht genau zu klassifizieren, schwer durchschaubar aber immer weit nach rechts auslegbar, ob er das weiß oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Broder ist intelligent, was er wie nutzt, wie weit er geht, wie er verschlüsselt, da muß ein Medium Vorsicht walten lassen, zweimal hinsehen. Manches durchschaut man nicht sofort…

Und natürlich versagt derzeit die komplette Parteienlandschaft, die gerade wegen ihrer alleinigen „Rettungsschirmpolitik“, wegen ihrer Kapitalhörigkeit den Menschen und seine Ängste, seine Gefühle, seine Angst vor der Zukunft in unsicheren Jobs und bei sinkenden Löhnen, nicht ernst nimmt. In solchen Zeiten haben Rechtspopulisten quasi freie Hand und einfaches Spiel. Man fragt sich, ob denn niemand aus der deutschen Geschichte zumindest gelernt hat, was Ängste bewegen können, wozu Verängstigte in der Lage sind.

Jetzt hilft auch kein sinnentleertes Geschwafel von sicheren Renten, sicheren Spareinlagen ect. Das ist es nicht, was die Menschen brauchen, die Menschen brauchen Politik, die in ihrem Sinne handelt, sich um ihre belange kümmert, ihnen Programme präsentiert, die für jeden ganz offensichtlich und vor allen Dingen nachvollziehbare Fakten bieten. Kein Gelaber und luftleere Worthülsen, sichere Arbeitsplätze, Anteil am Gewinn, Zukunftschancen, Sicherheit, gesicherte Lohnzuwächse, Ausbildung und sichere Renten. Wer nach qualifizierter Zuwanderung ruft, der bietet das gegenteil, er sagt seinen eigenen Landsleuten ins Gesicht, dass sie zu nichts taugen, selbst zur Fortbildung nicht. Wer jung und dynamisch ruft, der diskriminiert ältere und behinderte Arbeitnehmern, wer mit Fotos von Jungspunten wirbt, sei es im fernsehen oder sonst irgendwo, der tut genau dasselbe.

Die Politik und die Wirtschaft müssen erkennen, welchen Schaden sie damit nicht nur bei den Deutschen anrichten, sondern welchen viel immenseren sie damit bei den Migranten hinterlassen. Da baggert man tiefe Gräben, da schürt man Hass, ob man will oder nicht! Und genau darin liegen die Anfänge des Rechtspopulismus. Da muss sich dann niemand wundern, im Gegenteil, Banken, Arbeitgeber, die Wirtschaft samt der Werbeindustrie und die Politik sind es, die da etwas säen, von dem sie nicht wissen, was es ist! Da kann man nicht unten beginnen, da müssen die Ursachen falschen Handelns von oben angefangen abgeschafft werden! Wer das nicht begreift, der hat in Spitzenpositionen nichts verloren.

Man kann nicht ein komplettes Volk zuerst über Dekaden hinweg dazu erziehen, Gleichberechtigung und Toleranz zu leben, gleichgeschlechtliche Partnerschaften zu akzeptieren, Männer zu Heimchen und Frauen in Männerberufen anzuerkennen, das gesetzlich zu verankern, und andererseits geht man hin und untergräbt all das, indem man denselbsen Menschen Multikulti gleichsetzt mit einer Religion und die Menschen dazu bewegen will, das anzuerkennen, was all jene n Gesetzen zutiefst widerspricht. Oder anders. Der Staat sind wir alle, unsere Steuern finanzieren Bildungseinrichtungen und Universitäten. Damit ist die Bildungseinrichtung auch immer eine staatliche. Und dort haben eben schon im Sinne der Integration auch gewisse Kleidervorschriften zu gelten, schon im Sinne der Integration. Das normale Outfit, dass sich im Straßenbild findet, wenn es keine Migranten welcher Herkunft auch immer, und seien es indische Zuwanderer, zu finden wäre.

Niemand käme doch auf die Idee, von Theheran die Errichtung einer Schule zu fordern, in der Mädchen, wenn es ihnen passt, nabelfrei im Sommer umherliefen.

Zum zweiten, Multikulti hat auch etwas mit Sprache zu tun. Wo immer aber man zuwandert, wird zwar auch als Zweitsprache die eigene Muttersprache gelehrt, aber sicher nicht als Erstsprache gegeben. Und weltweit hält man sich an solche Prinzipien. Nichts gegen Fremdsprachen. Amts- und Integrationssprache ist deutsch, englisch ist noch Weltsprache, und als nächste Wahl kann dann die Muttersprache gewählt werden. Mann kann nicht eine Gruppe, auch wenn sie die überwiegenden Migranten stellt, bevorzugen. Gleiches Recht für alle eben. Kleidung und Sprache sind die Grundvoraussetzungen für Integration. Der Politik gelingt parteiübergreifend diese Aufgabe nicht, gerade hier ist das Alternativlose gefragt, eben weil Kinder so am besten lernen, der ist ja wie ich, notfalls über die verpönte Schuluniform, die ja überall gleich sein könnte. Bei meiner Tochter war das Rock oder Hose in blau, dazu ein vernünftiges Oberteil, Kopfbedeckung keine. Wen stört denn so etwas, bitte?

Und Menschen, die hier wirklich ihre Heimat gefunden haben, sie haben ja nichts dagegen, wo also ist das Problem, jene eben gesetzlich zu zwingen, die sich einfach verweigern? Und da Kirche ins Private gehört, gilt das Argument nicht, eine Religion müsse sich mit Kleidungsstücken in bestimmten Räumen Gehör oder Gesicht verschaffen.

Auch gehören Prediger, Kirchen, Sekten nicht ins öffentliche Straßenbild, die Leuchtturmsekte etwa, wie auch andere Religionen nicht, das Werben dafür, sowie an den Haustüren gehört verboten, das muss auch für Scientology gelten, für jede Kirche. Mir jedenfalls ist nicht bewusst, dass die jüdische Gemeinde so etwas tut, für das Judentum wirbt, und dabei hätte gerade diese Religionsgemeinschaft jedes nur denkbare recht dazu!

Damit ist auch gemeint, dass Prediger, wie der Islamist Pierre Vogel für ihre Veranstaltungen keinen öffentlichen Raum mehr beanspruchen dürfen, mag er eine Moschee finden, die ihren Raum zur Verfügung stellt, die jeweilige Gemeinde wird sicher hellauf begeistert sein.

Und auch für fremde Politiker muss gelten, sie dürfen natürlich zu ihren Expatriats sprechen, doch aber bitte so, dass sie nicht direkt oder indirekt zur Integrationsverweigerung aufrufen. Das würde doch auch keiner unserer Politiker tun. Die Menschen haben doch ein Recht darauf, irgendwann in ihrer gewählten Heimat ankommen zu dürfen, mit ihrer kulturellen Bereicherung, ihrer Lebensweise, ihrer privat gelebten Religiosität, aber bitte auch mit all ihrer Kunst und ihren Speisen, ihrer Musik!

Tja, liebe Politik, ihr seid dazu aufgerufen, vielleicht einmal Multikulti in Gesetze zu fassen, denn nur dann kann Integration gelingen. Das ist mit Migranten nicht anders, als mit Kleinkindern, manchmal braucht es eine feste Hand, den Willen, die Kraft und neue Gesetze, denn auch das gehört zum Bereich Bildung und Erziehung. Ansonsten macht das Kind was es will und wird zum Tyrannen, der immer nur fordert und ansonsten den Eltern auf der Nase herumtanzt. Und es ist nun einmal so, dass eben kleine Tyrannen im öffentlichen Raum eher selten geduldet sind. Nehmt doch Integrationspolitik endlich ernst, macht dazu Nägel mit Köpfen, gebt der Integrationspolitik Gesetze.

Es ist zu unser aller Wohl, wenn Regeln für das Zusammenleben, wie sie auch für gleichgeschlechtliche Partnerschaften gefunden wurden, in Paragraphen gegossen werden. Eltern brauchen starke Nerven, ihr seid nichts anderes, das sind eben viele neue Kinder. Und was meint ihr, wie schnell damit Rechtspopulisten das Wasser abgegraben werden kann! Genau das muss die Lehre sein, ein Durchstarten und zwar alternativlos, dann erledigen sich rechte Parteien von ganz allein, das ist zum Wohle auch der hier lebenden neuen Kinder (Migranten), denn nur, wo keine Regeln und Gesetze herrschen, wo rechtsfreier Raum existiert, können auch Parallelgesellschaften entstehen. Und die will niemand, nicht einmal die migranten selbst. Menschen brauchen nun einmal Führung, sonst bricht jedes Unternehmen zusammen.

Zieht Lehren aus Norwegen und handelt endlich, zum Wohle und zum Erhalt einer demokratischen Multikultigesellschaft, denn sonst wird irgendwann deren letztes Stündlein schlagen und sich purer Nationalismus wie einst den Weg durch Deutschland pflügen!

©denise-a. langner-urso, die sich entschuldigt und darauf hingewiesen werden möchte, wenn man in diesem Text Rechtspopulismus findet, oder etwas, das als solcher ausgelegt werden könnte!Und nach Waffenfanatikerforen werden jetzt Rechte auf mich losgehen, na und? Man wird ja wohl nach seine Meinung sagen dürfen, was man von so etwas hält…ich kanns ertragen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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