Seniorenheim – nein danke!

 

Wenn die Eltern älter und gebrechlicher werden, ist es für die Kinder nicht immer einfach, damit umzugehen. Und natürlich möchte man seine Mutter oder seinen Vater nicht in ein Seniorenheim „abschieben“. So sehen es nämlich die meisten Senioren, wenn dieses Thema zur Sprache kommt. Sie fühlen sich abgeschoben und aus dem Leben ausgeschlossen. Was aber tun, wenn das Haus zu groß, die Schränke zu hoch und der Weg ins Obergeschoss unüberwindbar werden? Wir stellen Ihnen kleine Helfer vor, die es möglich machen, dass Eltern und Großeltern doch noch selbstständig in ihrem Haus oder ihrer Wohnung bleiben können.

Kleine Helferlein

  • Senioren, die noch junggeblieben und agil sind, könnte man mit einer Leiter mit extragroßer, breiter Plattform, Geländer und leichter Aluleiter, überraschen. So wird das Gardinen auf- und abhängen kein Balanceakt mehr und unnötige Unfälle im Haushalt werden vermieden.
  • Für die Zartbesaiteten gäbe es beispielsweise einen komfortablen, weich gepolsterten Toilettensitz, der üble Druckstellen und kalte Popos in der Nacht der Vergangenheit angehören lässt.
  • Für Bad und Küche empfehlen sich Helfer wie ein kleiner Hocker, um den Einstieg in die Badewanne zu erleichtern, eine sprechende Küchenwaage oder ein Überlaufschutz für Getränke, wenn die Sehkraft nachlässt. So werden kleinen Ungeschicken und zusätzlicher Arbeit vorgebeugt.
  • Im Senioren Onlineshop finden Sie noch weiter hilfreiche Kleinigkeiten, um den Alltag für Senioren einfacher und altersgerecht zu gestalten.

Der Treppenlift

Kaum einer denkt beim Kauf oder Bau eines Hauses daran, dass im Alter die Treppen in die oberen und unteren Etagen zu einem unüberwindbaren Hindernis werden können. Aber auch hierfür gibt es eine Lösung. Ein Treppenlift ist natürlich eine größere Anschaffung, aber es steigert die Mobilität, die Selbstständigkeit und damit die Lebensqualität der Senioren ungemein. Die Experten von Encasa beraten Sie gern über die Möglichkeiten für den Einbau eines Treppenliftes bei Ihnen zu Hause.

Draußen unterwegs

Nicht alle Senioren bleiben am liebsten den ganzen Tag in ihren wohlbehüteten Häusern oder Wohnungen. Für das sichere Laufen auf unebenen Gehwegen und Straßen sollte man auf jeden Fall einen Rollator haben. Es gibt sogenannte Leichtgewicht-Rollatoren, die auch mit wenig Kraftanstrengung bewegt und im Notfall leicht angehoben werden können. So können sich Ihre Eltern und Großeltern auch draußen festen Schrittes fortbewegen. Zudem bietet die integrierte Sitzfläche eine Möglichkeit für kleine Pausen zwischendurch.

Alternative Senioren-WG

Wer sich doch nicht mehr zutraut, den Tücken des Alltags ganz alleine entgegenzutreten, für den wäre vielleicht eine Wohngemeinschaft eine angenehme Alternative. Das Konzept der Senioren-WG ist genau das gleiche, wie bei beispielsweise einer Studenten-WG. Man lebt, kocht und verbringt seinen Alltag zusammen. Immer in dem Maße, wie es für alle in Ordnung ist. So kann man weiterhin selbstbestimmt wohnen und leben und hat gleichzeitig immer Gleichgesinnte an seiner Seite, mit denen man Spaß und Probleme teilen kann.

©demi

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