Steuern: Baut das System um – Neue Politik braucht das Land

 

Man baut an einem Kunststaat, der EU, und hat noch nicht einmal die eigenen Staaten im Griff. Aber wie soll ein Kunstgebilde funktionieren, wenn man noch nicht einmal ein Vorbild hat, wenn man genügend Probleme hat, überhaupt in Einzelstaaten das umzusetzen, was für einen funktionierenden Gesamtstaat notwendig wäre?

Ein Staat ist dann ein Staat, wenn man gewisse Regeln anwendet, die überall zu gelten haben, wenn dieser nicht aus Kleinstaaten besteht, die jeweils Gesetze anders auslegen können, so, wie es den dortigen Regierungen gerade am angenehmsten ins Konzept passt.

Ein Beispiel: Für den Führerschein gelten bestimmte Regeln, die besagen, ab wann man ihn erlangen kann und welche Fahrzeuge man mit diesem bewegen darf. Diese Regel gilt in allen Bundesländern, es sei denn es läuft gerade irgendwo irgendein Experiment, das dies verwässert. Aber gehen wir ruhig davon aus, dem sei nicht so, es gibt ein Mindestalter und Punkt. Und genau das braucht ein funktionierender Staat, gleiche Regeln überall, ohne jedwede Ausnahme, egal ob bei Löhnen, bei Renten, bei der Gesundheitsversorgung, bei den zu zahlenden Steuern, und zwar ohne jedwede Ausnahme.

Und wenn sich in einem bestimmten Einzugsbereich nun eben einmal nur Kleinunternehmen, ehemals Tante Emmas, um die Grundversorgung kümmern können, dann gehört es sich, dass wir Mikro-Banken für Menschen haben, die das dann finanzieren und so dicht am Menschen und nicht nur mehr an Großunternehmen sind, denn früher hat Wirtschaft so auch funktioniert, doch heute lässt man all das lieber unterfinanziert, derweil man es Großunternehmen gestattet den kleineren Arbeit und Eigeninitiative zu zerstören. Nicht nur bei uns, weltweit. Wir brauchen ein Umdenken in kleinere Einheiten.

Wer ständig Subventionen braucht hat am Markt nichts verloren!

Und wer damit in irgendeinem Bereich ein Problem hat, der muss schauen, wie er damit klarkommt, kann Wirtschaft in so einem Gebiet eben mit gewissen Prinzipien nicht funktionieren, dann hat dieser Wirtschaftszweig in diesem Raum nichts zu suchen. Kein Unternehmen, von wahnsinnigen Saudis einmal abgesehen, das klar bei Verstand ist, käme doch auf die Idee, am Nordpool ausgerechnet Bananen anpflanzen zu wollen, um es einmal drastisch zu formulieren, so wie kein Unternehmen mitten in der Wüste auf die Idee käme, Seelachs züchten zu wollen. Und das betreffend gehört ein Umdenken her, weil bei solchen Vorhaben mit Sicherheit solche Unternehmen auch nicht subventioniert werden würden. Im Klartext bedeutet das, die Umverteilung muss aufhören, Subventionen gehören radikal abgebaut.

Denn warum soll man Unternehmen subventionieren, nur weil ein Unternehmen meint, das müsse so sein, weil es bisher so gehandhabt wurde? Wirtschaft hat zu dem zu werden, was sie einst war, selbstständig, eigenverantwortlich und wenn gewisse Unternehmen an bestimmten Orten nun einmal dauerhaft nicht ohne Subventionen auskommen, dann gehören sie an einen anderen Standort, dann gehen sie eben Pleite. Punkt aus.

Und an allen Orten haben generell gleiche Bedingungen zu gelten,auch für die angebotenen Arbeitsplätze, und wenn sich nun eben ein Friseur keinen Mitarbeiter leisten kann, dann hat er vielleicht genau wie früher ein gutes eigenes Einkommen mit dem Auskommen, bedient mehrere Orte, tourt. Beispiele gibt es ja genug dafür, sei es im medizinischen Bereich, sei es eben bei Läden, die teilweise über Land fahren. Nur, man lässt ja seitens speziell der Banken gar keinen Versuch zu, das Risiko da könnte etwas in die Hose gehen ist oft zu hoch, derweil Banken an Börsen hochrisikoreich bis zum Abwinken selber sich um Kopf und Kragen verzocken dürfen. Und hier gehört ein striktes Trennbankensystem her. Banken, die Kapitalanleger bedienen und Banken, die sich den Menschen andienen, und strikt getrennt, denn auch das gibt es in gewissen Dörfern tatsächlich noch.

Freiheit ab wie vielen Millionen?

Vielleicht ist es das, was Freiheit ist, zurück zur Eigenverantwortung, zurück zum Menschen.
Und wenn wir den Menschen und seine Bedürfnisse mehr in den Mittelpunkt stellen würden, dann wäre an vielen Orten der Wirtschaftskreislauf nicht so zerstört, wie er es streckenweise ist. Es muss ganz einfach ein Standard her, der manchen Unfug auch verbietet, der gewisse Wirtschaftsriesen an Orten verbietet, wo anderes mehr Sinn macht als ein Supermarkt es je könnte. Es müssen neutrale Zonen geschaffen werden, wo Regeln gelten, die das erzwingen, was man als eigentliche als soziale Marktwirtschaft bezeichnen kann. Die Menschen wissen selber vor Ort besser, was sie brauchen und was nicht, was zerstört, statt hilft. Mobile Arztpraxen sind da eine geniale Idee

Und wer ein funktionierendes Europa bauen will, der sorgt erst einmal dafür, dass im eigenen Land überall gleiche Regeln und Gesetze zu gelten haben, von der Wiege bis zu Bahre, von der Bildung angefangen, über Gehälter, Steuern, Rente und Co. Und wer als Regierung nicht einmal das im eigenen Staat schafft, der soll gefälligst damit aufhören, an ein Gesamtkonstrukt wie Europa überhaupt auch nur zu denken. Denn auch innerhalb Europas erwarte ich gleiche Standards überall. Gleichen Lohn für gleiche Arbeit, gleiche Renten und so fort.

Im eigenen Land spielt die Musik!

Nur wie gesagt, das schafft man bisher nicht einmal daheim, also vergesst Europa und fangt daheim an endlich einen Staat zu schaffen, der diesen Namen auch verdient, denn davon seid ihr weiter entfernt als je zuvor. Und bevor hier Milliarden in das europäische Weltraumprogramm geschaufelt werden, erwarte ich, dass man dies in Infrastruktur und Bildung auf der Erde in den Einzelstaaten steckt und sie nicht ins All schießt, so sehe ich das als Bürger. Schon gar nicht als Subvention, weil gewisse Kreise anscheinend nur dann interessiert sind, wenn man ihnen alles komplett finanziert und quasi schenkt.

Das haben wir lange genug mit der Energiewirtschaft getan, nur gehabt hat der gemeine Steuerzahler davon nichts, denn die Gewinne stecken die ein, denen man ihre Projekte schenkte, worüber es genügend Dokus gibt, und die derweil eine so unendliche Macht haben, dass seitens der Politik es sich regelrecht verbietet, sie sich schämt, sie überhaupt um ein paar Cent anbetteln zu müssen, die der Bürger als Steuern kennt, und wenn er nicht zahlen kann, umgehend auf alle Zeiten oder zumindest über Jahre verschuldet ist und nicht selten hinter schwedischen Gardinen landet …

Schluss mit dem Wahnsinn, entweder kommen Unternehmen alleine klar, zahlen Steuern um sich am Gemeinleben zu beteiligen oder sie lassen es und gehen, gehen gerne auch hinter Gitter, man enteignet Teile, wenn sie nicht wollen oder können, gehen Pleite, können ihr Projekt eben nicht umsetzen.

Auf der Erde gibt es genug Außerirdische!

Mir reichen all die außerirdisch abgehobenen unter politischem Naturschutz stehenden Lebensformen der Art Trump, Buffet, Glasenberg oder Quandt auf der Erde, ich muss nicht noch nach anderen Lebensformen ähnlicher Art im All suchen. Macht endlich Politik die den Menschen dient und beteiligt die, die sich bisher weigern anderen auch ein lebenswertes Leben zuzugestehen.

Und mir ist es egal, wenn anschließend eine Milliardärin nachdem sie Steuern gezahlt hat, als Putzfrau das Klo in einem Asylbewerberheim putzen muss, nur, weil sie angeblich keine flüssigen Werte hat, auf die der Staat zugreifen könnte, weil es zum Betriebsvermögen gehört. Denn dann ist dieser Staat samt seiner Behörden nichts anderes als Helfershelfer von Steuerhinterziehung und zwar ständig, und durch und durch korrupt, nicht besser als die FIFA und Angela Merkel eine Frau Blatter. Nichts ist für die Ewigkeit gemacht, Steuergesetze auch nicht! Dieses Gewohnheitsrecht gehört abgeschafft.

Solche Superreichen können doch nur existieren, weil auf der anderen Seite Niedrigrentner und Niedriglöhner nebenbei Zweitjobs benötigen um zu überleben, derweil sie aber oft trotzdem Steuern zahlen, die eine Milliardärin in den Selbstmord treiben würden, wenn sie sie in ähnlicher Höhe wie jeder normale Bürger zahlen müsste, wenn sie sich nach ihrer Vermögenskraft am Staatswesen beteiligen müsste, derweil ihr armer Pudel, sofern sie denn einen hat, am Weihnachtsabend auf das x-te Diamanthalsband verzichten müsste, und statt dreier Hundesmassagen in der Woche vielleicht auf eine davon verzichten müsste, um es einmal zu überzeichnen.

Schafft endlich alle Steuerprivilegien ab

Politik ist ja uns Bürger betreffend auch immer ganz fix im Beschließen, also bitte. Steuerverpflichtung an die Staatsbürgerschaft koppeln und einen Einmalsoli zur Staatsrenovierung von 5% vom Gesamtvermögen unserer Superreichen beschließen, die Steuerausnahmen komplett abschaffen. Das ganze Steuersystem gründlich auf den Kopf stellen. Und wenn das Probleme macht, ja dann beschließt halt die EU eine solche Maßnahme für alle Superreichen auf einen Schlag und überweist das Geld an die einzelnen Staaten.

Und wem das nicht gefällt, ja auf den können wir Bürger doch eigentlich gerne verzichten, wenn dafür am System für viele Menschen sich etwas ändert, und die verschwinden, die meinen, die Welt samt politischer Beschlüsse gehöre ihnen, sie könnten sie sich durch Parteispenden und Lobbyismus kaufen und dadurch, dass sie ständig Staaten erpressen, indem sie mit gewissen Konsequenzen wie Abwanderung oder Verlegung drohen.

Und erzähle nur mir jetzt nur keiner, das sei Sozialismus oder die wandern dann alle auf einen Schlag ab, das ist ein Mythos und wird sich dann erst zeigen, wenn man handelt. Und wenn, erst nach Zahlung, und Konten sperrt man ja an anderen Stellen auch. Und keine Sorge, es kommen sicher andere, die diese Lücken nur zu gerne schließen, ihre Unternehmen und Besitztümer übernehmen würden. Das System solcher Menschen funktioniert doch überhaupt nur weiter und immer weiter, weil man über die Politik den Menschen ständig mit Arbeitsplatzverlusten droht. Was überhaupt erst einmal zu beweisen wäre, denn Reiche in der Welt gibt es zur Genüge, die solche Chancen, Unternehmen zu übernehmen, nicht ungenutzt lassen würden.

Ach, was soll es, einen schönen Mittwoch wünscht allen Lesern

©denise-a. langner-urso

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