Top Ausbildungsberuf – Truth Hunter

Nichts als die Wahrheit

©Gerd Altmann  / pixelio.de

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Das Abitur ist gegessen, und wie in jedem Jahr haben sehr viele Schüler Bestnoten erreicht. Jetzt stehen aber dennoch viele von ihnen vor der Frage, welchen Beruf sie ergreifen wollen.

Abiturienten, zumal solche mit sehr guten Noten und wenigen Berührungsängsten, manchmal auch mit etwas weniger Respekt vor gewissen Persönlichkeiten, die meinen, andere bevormunden oder von oben herab behandeln zu müssen, werden gesucht, denn sie haben bereits bewiesen, sie sind sehr lernfähig und bereit, sich in das zu verbeißen, woran sie glauben, mehr zu leisten, als andere, länger sich mit einem Fachbereich, einem Thema zu befassen. Kommt dann sogar die gute Note in Deutsch oder PW, vielleicht in einem Fachbereich oder gar einer Fremdsprache hinzu, sind sie geradezu dazu verpflichtet, auch an einen Beruf zu denken, der genau diese Voraussetzungen benötigt, denn qualitativ hochwertige, gut recherchierte Arbeiten möglichst fehlerfrei abliefern zu können, ist gefragter denn je.

Genau, es geht um den viel gescholtenen Beruf des Journalisten, der, und das erleben wir oft, wesentlich besser ist, als sein Ruf, denn er bringt tägliche Abwechslung mit sich und wird ganz sicher nie langweilig.

Viele zukünftige Studenten haben auch bereits in der Schule erste Berührungsängste mit Medien abbauen können, weil sie entweder bei ihrer Schülerzeitung tätig waren oder, weil sie eine AG (Arbeitsgemeinschaft) oder Wahlpflichtfach Informatik/Medienkunde absolviert haben.

Viele dieser Schüler haben an diesem Fach Gefallen gefunden, und gute Nachwuchsjournalisten fehlen immer, in allen Redaktionen. Ein Volontariat bei einer Zeitung bietet sich also an, wenn man etwas Interesse für einen Fachbereich hat, täglich Anderes erleben möchte.

Abiturienten, die sich nach der Schule nicht gleich wieder dem Alltagstrott an einer Massenuniversität aussetzen und mit vielen derer gemeinsam den Tag gestalten möchten, die neben ihnen die Schulbank drückten, die echte Abwechslung suchen, die möglichst frei von Zwängen arbeiten wollen, sie sind bestens in Redaktionen aufgehoben, und es geht ja nicht nur um Tagespolitik, nur um Sport, nein, der Beruf des Journalisten bietet unendlich viele Möglichkeiten auch in der Gestaltung persönlicher Freiheit. Bei einem Volontariat kann man all die Vorzüge, die dieser Beruf mit sich bringt kennen lernen.

Wer sich hingegen bereits entschieden hat, dass er gerne diesen Beruf ausüben möchte, der hat vermutlich seine Bewerbung bereits in Sack und Tüten, wie man so schön sagt, und ist vielleicht schon jetzt im Rennen um einen Ausbildungsplatz an einer der modernsten Journalistenschulen Deutschlands, der Axel Springer Akademie, hat vielleicht bereits die Zusage erhalten. Und wer sich noch nicht ganz sicher ist, wie er seinen Werdegang gestalten möchte, dem sei gesagt: Es ist nie zu spät, ein Truth Hunter zu werden!

 

©denise-a. langner-urso