Wulff wird zum Rambo-Merkel under „Friendly Fire“

Na endlich. Man kann nur wünschen, dass der Bundespräsident die Morgenlektüre der Zeitungen vor dem Frühstück serviert bekam, denn täglich muss er das Elend der Bundesregierung ertragen, das ja immer schlimmer statt besser wird.

Wen wundert es da noch, wenn selbst ihm irgendwann der Kragen platzt, die Hutschnur reißt, er gewaltig mit der Faust auf den Koalitionstisch haut? Soviel Wahnwitz hält selbst der ruhigste Ziehsohn nicht aus.

Zuerst sind da 50 deutsche Unternehmer, die vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ziehen, weil sie vom eigenen regierungstreuen Bundesgerichtshof abgewiesen werden.

Da ignoriert eine Regierung ganz frech sogar die Gesetzessprechung desselben und hält es nicht für notwendig, das ungültige Wahlrecht fristgemäß zu ändern.

Dann die Meldungen zur Dreistigkeit des Herrn Westerwelle in der Libyenkrise, wo niemand schneller vor Ort abkassieren will als eben jene, die den Bündnispartnern die Gefolgschaft verweigerten und sie brüskierten, sich an den Kosten nicht beteiligten.

Hinzu heutige Meldungen über Schäubles Geheimpapiere, die den deutschen Bundestag quasi entmachten sollen, wenn es um Rettungsschirme und die neue EFSF-Behörde geht.

Dann kommen  auch noch Nachrichten über massiven Demokratieabbau, weil der Berliner Senat friedliche Demonstranten vom Alexanderplatz entfernen lassen will, worüber sich derweil Touristen aus Israel wundern, die bis dato Deutschland für einen demokratischen Staat hielten. Und in jeder Nacht brennen quer durch die Stadt Autos.

Dem Bundespräsidenten muss doch der Kaffee derweil täglich sauer aufstoßen, und habe er noch so eine gute private Krankenversicherung, die Magengeschwüre kann kein Arzt mehr behandeln, die man sich bei all der undemokratischen Handlungsweise der Bundeskanzlerin Merkel und ihrer Koalition zuzieht. Da hilft auch kein PKV Vergleich, das hilft kein Ärztevergleich, da wird das Geschwür während des Hochfahrens des Computer zur chronischen, unheilbaren Krankheit!

Da macht man die EZB mal eben zur Bad-Bank der EU, die ohne mit der Wimper zu zucken treu ergeben das tut, was die deutsche Kanzlerin erwartet. Da weicht man auf, was vorab schon butterweich war, da wirft man alle Vorsätze über Bord und führt seitens der Bundesregierung einen Tanz um das Goldene Eurokalb auf, derweil man die eigenen Bürger vergisst und sie so lange zur Kasse bittet, soziale Leistungen abbaut, sie schröpft, bis der Binnenmarkt total zum Erliegen kommt. Da macht man in der Regierung unverfrorene Klientelpolitik wie in Griechenland oder gar Italien und rügt in trauter Verlogenheit das Verhalten dortiger Eliten.

Wenn dann noch eine regierungshungrige Opposition sich einer solchen Regierung und ihrer Kanzlerin quasi an den Hals wirft und ihrer Aufgabe nicht mehr gerecht wird, dann muss das größte Fass irgendwann einmal überlaufen, dann wird selbst der ruhigste Bundespräsident vor Wut schäumen und mutiert zum Rambo.

 

©denise-a. Langner-urso

 

 

siehe auch- Spiegel: EZB-Politik Wulff greift Euro-Retter an

lesenswert- Handelsblatt: Lammert wehrt sich gegen „Entmachtung der Parlamente“

und Süddeutsche: Wulff rechnet mit Euro-Rettern ab

Tagung der Wirtschaftsnobelpreisträger: Die Rede des Bundespräsidenten

 

 

 

 

 

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