Pflegeversicherung menschlich erklärt

Das Alter gehört zur Würde des Menschen dazu

Wenn es eine Versicherung gibt, die in jedem Falle Sinn macht, so ist das diese. Man schuf sie, damit, ähnlich wie bei der Rente, das Risiko quasi von der gesamten Gesellschaft getragen wird. Und selbst, wenn man noch sehr jung ist und an Falten überhaupt nicht denken mag, es erwischt irgendwann jeden, der nicht vorzeitig, durch einen Unfall etwa, ausscheidet, das Alter. Und es kommt ebenso schnell, wie man plötzlich die Schule verlässt und vor der Entscheidung der Berufswahl steht.

Die Gesellschaft altert, die Menschen in ihr werden immer älter, halten sich fitter denn je, ernähren sich gesund, und wer mit 70 noch joggt, der erfährt doch irgendwann, alles wird immer schwerer, die kleinen Dinge des Lebens, man bewältigt sie eben doch nicht mehr alleine. Hinzu mag jetzt ein kurzer Krankenhausaufenthalt kommen, ein Oberschenkelhalsbruch, und von heute auf morgen rutscht man, obwohl man es sich nie vorstellen konnte, eben doch in die Pflegebedürftigkeit, und dafür reicht in keinem Fall die normale Rente.

Plötzlich ist man auf fremde Hilfe angewiesen, das Ankleiden wird zur Qual, die körperpflege ist alleine nur eingeschränkt möglich, die Einkäufe werden zur Qual, weil vielleicht die Wege ins nächste Einkaufszentrum einfach zu weit sind. Jetzt greift die Pflegeversicherung dem Betroffenen unter die Arme, und wenn all das auch nicht ausreichend erscheint, dann werden nicht selten die Kinder finanziell zur Kasse gebeten. Wohl dem, der auf die sogenannte Pflege Bahr Versicherung zurückgreifen kann, gut für den, der zusätzlich vorgesorgt hat.

Aber welche Pflegeversicherung soll man denn wählen, wenn man sich zusätzlich versichern möchte? Die Frage ist leicht beantwortet, man lässt sich frühzeitig und umfassend beraten, von der Verbraucherzentrale etwa, oder man vergleicht die unterschiedlichen Versicherungen zuerst online, nimmt sich Zeit, schaut sich an, wer welche Leistungen anbietet, sieht sich auf Vergleichsportalen um, nutzt den einen oder anderen Vergleichsrechner, wie eben den Pflege Bahr Rechner.

Jede Versicherung hat ihre Vorteile, jede hat Nachteile, aber am Ende findet man für sich sicher das passende Modell. Gut ist es auch, wenn man beizeiten einmal in der Familie über das Altern spricht, denn auch die Kinder müssen sich wohl oder übel ja mit diesem Problem auseinander setzen, und tritt der Pflegefall erst ein, dann ist es dafür oftmals zu spät, dann müssen Entscheidungen schnell getroffen werden. Gut beraten ist daher jeder, der seiner Familie mitteilt, wo denn die entsprechenden Unterlagen überhaupt zu finden sind, denn es ist ja auch vorstellbar, dass man genau das selbst im entscheidenden Moment nicht mehr weiß, oder es nicht mehr artikulieren kann. In unserem Artikel

Das Altern gehört ebenso zum Leben, wie der Tod, und daran kann die Familie auch wachsen, wie sie sich in solchen Momenten verhält, das drückt aus, wie stark sie selbst ist, ob sie bereit dazu ist, den Vater oder die Mutter auch in schweren Stunden zu begleiten. Denn dann kann man voneinander Abschied nehmen, dann kann man zeigen, was einem der andere Mensch wirklich bedeutet hat, dann kann mann sich noch längst Vergangenes von der Seele reden. Nichts ist am Lebensende schlimmer, als Dinge, die man nie hat sagen können. Das verlängert den Trauerprozess, das verhindert, dass Menschen los lassen.

Nehmen Sie sich also ruhig einmal etwas zeit, denken Sie an das Alter, das unweigerlich kommt, bereiten Sie sich und die Familie darauf und auf den Tod vor. Nichts ist doch schöner, als zu wissen, dass man auch Fehler zugeben kann, dass man Erinnerungen zu teilen hat, dass man das Leben einmal genau betrachtet, sich gemeinsam auf den Abschied vorbereitet.

 

©denise-a. langner-urso

 

 

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