Oslo Attentat – Die Waffenindustrie mit massiven Zwangssteuern belegen

Wir lernen aus den Anschlägen in Norwegen eines, die Waffenlobby muss endlich an die Leine gelegt werden. Vernünftig wäre es, und zwar seitens der EU, die ja sonst auch alles und jedes reglementiert, dafür zu sorgen, dass in Europa die Waffenproduzenten Kapital in einem Hilfsfond hinterlegen müssen, aus dem sämtliche Kosten und Folgekosten, die durch ihre Produkte entstehen, gedeckt werden. Saftige Höhe muss er haben dieser Fond, denn man schaue nur einmal die entstandenen Sachschäden in Oslo an.

Zudem müsste dieser Fond auch sämtliche Bestattungskosten, Krankenhauskosten und Arztkosten abdecken in jedweder Höhe, zudem auch alle aus einer solchen Attacke entstandenen Folgeschäden in Form von Therapie und Betreuung der Angehörigen, der Beteiligten traumatisierten Menschen ohnehin. Es ist dieser Waffenwahn, der ja erst solche Angriffe wie in Oslo ermöglicht.

Und auch jede Industrie, die Stoffe herstellt, die in irgendeiner Form zum Bombenbau zweckentfremdet werden können, sie muss sich an diesem Fond beteiligen.

Zwei Dinge könnte man dabei erreichen, zum einen mehr Vernunft, zum anderen auch die Gewissheit jener, die von westlichen Bündnissen in Kriegen verheizt werden, dass sie, wenn sie denn verletzt oder mit Traumata aus Einsätzen zurückkehren, wenigstens umsorgt sind, und zwar sie und ihre Familien, dass sie unter Umständen auch eine Rente erhalten, die ein normales Leben entsprechend ihrer Ausbildung und ihres Verdienstausfalles ermöglicht. Wenn noch keine Ausbildung vorhanden, dann muß diese am Durchschnittsniveau der Nettoverdienste der Bevölkerung sich orientieren.

Hinzu muss sichergestellt werden, in der Gesetzgebung, dass die Waffenproduzenten und jene, die bombenfähige Stoffe produzieren, auch für die Lebensversicherungen ect. der Soldaten aufzukommen haben, dass in diesem zu schaffenden Fond auch soviel an Kapital vorhanden ist, dass dadurch auch die Polizeien und andere Sicherheitskräfte abgesichert werden können.

Es ist unerträglich, dass es eine Industrie gibt, die sich am Tod erfreut und daran quasi ungestraft verdienen darf. Und der Steuerzahler kommt für die Folgen auf, macht sich quasi zum Mittäter an Mord, Verletzungen, Schäden, Attentaten, Folgeschäden,Traumatisierungen. Übernimmt die daraus resultierenden Kosten.

Es ist unerträglich und muss verboten werden, dass Parteien überhaupt von solchen Unternehmen Spenden erhalten dürfen, das grenzt ja an Menschenverachtung! Man nimmt kein Geld von Menschen an, die indirekte Mörder sind, Drahtzieher quasi für ganze Killerkomandos. Es gibt Gesetze gegen solche Menschen.

Die Politik macht sich mitschuldig, wenn sie das nicht erkennt, an jedem weiteren Anschlag und Amoklauf, so einfach ist das. Nach einer solchen Tat gehören auch die hinter Gitter, die die Waffen und Stoffe für den Bombenbau verkauft haben, die sie produziert und geliefert haben. Zumindest, wenn sich das gegen Bevölkerungen richtet, wenn man schon viele kleine Kriege braucht, um seine geostrategischen Außenposten haben zu müssen.

Waffen sollten ansonsten überhaupt und ausschließlich nur direkt bei den Produzenten gegen spezielle Vorlage abgeholt werden dürfen. Schützenvereine müssten ebenso in den Fond einzahlen und zur Haftung herangezogen werden, wenn eine Waffe zweckentfremdet oder gar gestohlen wird. Ebenso die vorgesetzten der jeweiligen Polizeien und Kasernen. Waffen gehören nicht in die Hände der normalen Bevölkerung, dürfen generell sich nicht im Privatbesitz befinden oder daheim aufbewahrt werden!

Ebenso ist mit Jägern zu verfahren. Mögen diese zukünftig eine Unterschrift abliefern für den Zeitraum, in der sie ihre Waffe benötigen. Sie erhalten abgezählte Munition dazu, und zwar bei der nächsten Polizeidienststelle. Zu festgesetztem Zeitpunkt ist die Waffe abzuliefern, ansonsten hagelt es saftige Strafen.

Menschen, die in irgendeiner gewalttätigen Form bereits auffällig geworden sind, und sei es im Jugendalter gewesen, denen muß der Waffenerwerb, die Tätigkeit an jedweder Waffe lebenslang verboten werden, das ist verschlüsselt im Ausweis und im Führungszeugnis festzuhalten. Auch zur Polizei und zur Bundeswehr dürfen solche Kandidaten keinen Zugang haben.

Und Waffenlieferungen an Drittstaaten gehören insgesamt verboten, alleine die Belieferung der sich in einem Einsatz befindlichen Partner kann und darf in Absprache und nach Billigung durch das komplette Parlament gestattet sein, und zwar mit dessen Zweidrittelmehrheit. Sämtlich Anfragen haben dem Parlament offengelegt zu werden. Sämtlich Anfragen müssen dort behandelt werden, auch, wenn sich unsere Kanzlerin im Urlaub befindet, und meint, man wähle ja nur alle vier Jahre.

Vor Einsätzen im Ausland ist generell das Parlament um die Zweidrittelmehrheit zu bitten, damit der Wähler endlich auch erkennen kann, welche Kriegspartei er nicht mehr wählen möchte.

Eine friedlichere Welt ist nämlich möglich, man muss nur wollen.

 

©denise-a. langner-urso

 

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