Spieltrieb – Lernen durch Versuch und Irrtum

Nicht nur in der Tierwelt gibt es den sogenannten Spieltrieb, er ist auch in uns Menschen vorhanden. Auch bei Erwachsenen übrigens und da, wo man ihn eigentlich nicht vermuten würde, in Berufsgruppen wie der Politik oder in der Wirtschaft.

Und an den Börsen der Welt ist er besonders ausgeprägt. Natürlich würden die Akteure das nicht zugeben, denn wer sagt schon, dass er mit Geld spielt, aber es ist so, denn der Spieltrieb gehört zu den Instinkten, die ja unterbewusst eine Rolle spielen, das Wissen darum verdrängt man lieber, man ist ja erwachsen.

Eigentlich aber muss man sich nicht schämen, wenn man spielt, denn das Kräftemessen mit einem Gegenüber findet sich ja auch im Sport, und in unserer Geschichte ist Olympia dafür das Paradebeispiel.

Nein, der Spieltrieb ist nicht kindisch, man muss sich dafür auch überhaupt nicht schämen, und wer in der Politik meint, Diplomatie etwa habe nicht etwas mit Pokern in wie in einem Online Casino ala www.onlinecasinos.de zu tun, der belügt sich selbst.

Das Pokerspiel ist vielleicht wirklich das perfekte Beispiel um den Spieltrieb des Menschen zu erklären, bedarf es doch dabei absoluter Beherrschung der Mimik und Gestik.

Und dann ist da die Beschreibung von Versuch und Irrtum, das damit verbundene Lernen. Börsianer trieben das auf jede Spitze, weil sie ja beständig meinen, man könne aus Fehlern lernen, gewisse Dinge berechnen, gewisse Ausschläge deuten. Und scheinbar stimmt das ja auch, scheinbar, denn es gibt immer Faktoren, die man eben nicht vorher sehen kann, wie einen Anschlag vom 9.11 etwa, der ein eigentlich überschaubares Konstrukt, lange Erfahrung und Berechnung, plötzlich zum Einsturz bringen kann. Ein Spiel beinhaltet ja auch immer das Risiko es zu verlieren, sei es nur, weil man eben einem stärkeren Gegner gegenüber steht, den man grob unterschätzt hat.

Nein, Spielen ist eine wunderbare Sache, Kinder lernen dadurch sehr viel für das spätere Leben. Und es ist wichtig um soziale Kontakte zu pflegen. Gerade jetzt zwischen den Jahren stehen Gesellschaftsspiele in Familien hoch im Kurs. Aus der Wirtschaft aber sollte man Spielereien fernhalten, sie schädigen meist mehr, als sie nutzen, denn meist verzockt man dort das Geld anderer Leute. Und auch die Politik sollte öfter darüber nachdenken, ob sie nicht eher spielt, als zu regieren.Und irrtümer kosten das Geld der Steuerzahler …

©denise-a. langner-urso

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