Afghanistan-Nun hat auch Deutschland sein Vietnam

 

Die Feigheit deutscher Politik vor dem eigenen Volk – und der Nichtwiederwahl. Deutschland hat sein Vietnam, in Afghanistan und zuhause bei der Wählerschaft.

Jedes Land braucht einmal ein Vietnam um zu begreifen, Kriege in Bergen, gegen Partisanen in Urwäldern und gegen Feinde die in Höhlen und unterirdisch lauern kann man nicht gewinnen. Die gegen das eigene Volk dauerhaft auch nicht. Wir gewinnen ja nicht einmal kleine Großstadtkriege gegen Autozündler in unseren Städten und bombardieren Tankwagen in Afghanistan, lächerlich…

Deutschland sollte auch nach zwei verlorenen Weltkriegen langsam begriffen haben, welches Leid Kriege über Menschen bringen, meist über Zivilisten. Von Soldaten redet hier niemand, es ist ihr Job, ihr Risiko, sie haben sich dieser Maschinerie verkauft, da muss man kein Mitleid haben.

Nun fordert die Welt-Online: Die Politik muss die Angst vor den Bürgern ablegen
die Politk solle alleine entscheiden, mutig handeln, vorpreschen.

Und, die Kommentare zu diesem Artikel haben sich gewaschen, die Meinungen stimmen so gut wie eindeutig darin überein, diese Politik mache längst, was sie wolle und agiere längst gegen jedweden Bürgerwillen.

Recht haben diese Poster, die Politik macht genau das, hätte sie nämlich keine Angst, hätten wir längst Bürgerentscheide zu diversen Themen, die hier besser nicht namentlich genannt werden, jedenfalls müssen sich andere Staaten nach Befragung ihrer Bürger regelmäßig von deutschen Kriecherpolitikern und Demokratieabstimmungsverweigerern vorwerfen lassen, undemokratisch zu sein. Moscheenfragen seien hier erwähnt (Schweiz).

Aber auch zu anderen Themen befragen andere Staaten ihre Bevölkerungen, wie zu Beitritten in die EU und wenn die Bürger nicht so stimmen, wie es den Mitgliedern genehm ist oder den Politikern der beitragswilligen Staaten, so lässt man die Menschen so lange abstimmen, bis man das Ergebnis erzielt, das man gerne hätte, wo also ist die Politik, die keine Angst vor ihren Bürgern hat? Das ist eine verschwörerische Undemokratie – EU-weit.

Es ist nicht die Angst vor den Wählern, es ist die Angst vor den Augen der Welt nicht so zu funktionieren, wie es andere Kollegen und die Wirtschaft und Banken gerne hätten, und bei Afghanistan ist das nun einmal der amerikanische Wille der treibende, pfui kann man da nur sagen, das ist undemokratisch und feige!

Die deutsche Politik, sie ist nicht feige, weil sie herum sich windet, was den Abzug betrifft, die deutsche Politik ist einzig und alleine feige, weil sie es sich nicht zutraut, Amerika die Wahrheit zu sagen, weil sie Amerika bei seinen Kriegsgängen nicht endlich den Stinkefinger zeigt, ja, sie ist feige, die deutsche Politik, sie ist feige, weil sie nicht den Wählerwillen vertritt und als Politik deutlich verlautet, was sie zum Beispiel, was ihre Bürger über die Türkei in der EU wirklich denken, eben weil man so viele türkischstämmige Einwohner (und Wähler) hat, ja, das ist feige, aber das hat nichts mit Feigheit vor dem eigenen Bürger zu tun, sondern mit Feigheit vor angeblichen Freunden und der Wirtschaft , nur nicht die wirtschaftlichen Beziehungen beschädigen, und ja, es ist auch Feigheit vor der Bevölkerung, befragte man diese nämlich, so wüßte bald die Welt, deutsche Politik hat jahrzehnte gegen das eigene Volk gehandelt, und das wäre allerdings fatal, deshalb weiter wie bisher, lamentieren, jammern, sich winden, Hauptsache, man macht es nach aussen allen recht, wie es daheim unter dem Sofa aussieht, danach fragt eh niemand, und man muss sich ja keine Gäste einladen. Und ja, es ist ein elendes Kriechen vor Waffenlobbyisten und der Wirtschaft, der Pharmaindustrie, die Angst nicht mit Ackermännern speisen zu dürfen, aber dafür die Demokratie so nachhaltig zu beschädigen, wie hier, Menschen, die inzwischen auch noch von einer Zeitung wie der Welt zu fordern, das schlägt dem Fass den Boden aus, aber wen wunderts, die Welt ist ja auch inzwischen Sprachrohr für Koch und Konsorten. Übrigens, man sollte nur den Ökonomen glauben, die man selbst bestochen hat, den Umfragen und Gutachten, die man selbst beauftragt und bezahlt hat. Am besten, man erkundigt sich bei Finck, wie das geht, mit Spenden erreicht man inzwischen politisch alles, und man sollte einmal anfragen, was die Post der Zerschlagungs-Rückzieher gekostet hat, denn Brüderle ist nicht dämlich und macht Fehler. Mit den richtigen Politikern wie Rösler erkaufen sich Lobbyisten der Pharmaindustrie inzwischen ja offiziell die richtigen Prüfer an den Unternehmensspitzen.

Übrigens: soviel zu Angst vor den Bürgern:

Und von der Kindergelderhöhung bleibt: Hartz4 Bezieher dürfen Geld zurückzahlen

Krankenversicherte dürfen zuzahlen

Banken dürfen weiterzocken

Rechte dürfen protestieren, die Polizei Protestierer dagegen schikanieren

So, und nun darf die Welt wieder fordern : Die Politik muss die Angst vor den Bürgern ablegen, denn wie man am besten am Sessel klebt, das weiss man oben längst, man betrügt seine Bürger so lange, bis nur moch die eigene Klientel zur Wahl geht und der Rest entnervt zuhause bleibt, aber mit Demokratie hat das Verhalten Merkels, Westerwelles und Co rein gar nichts mehr zu tun, das weiss der Wähler längst!. Und deshalb, vor der nächsten Weltforderung nach Wahlzwang, den sollte sich die Politik besser verkneifen, der wird in 100 Jahren nicht kommen, denn dann wären Merkel und Co da oben schon im letzten Jahr mit Pauken und Trompeten aus dem Bundestag gewählt worden.

©denise-a. langner-urso

 

 

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