Die Schenkelklopfer des Tages

Himmel, was ist das nur für ein Tag, man kommt aus dem Lachen nicht mehr heraus! Und nein, es ist zwar Fasching, Karneval, was auch immer, nicht aber der 1. April, wobei jede der nachrichten, die einen so sehr lachen lassen, dass man eher unter dem Sessel als darauf sitzen bleibt, wäre alleine für sich eine, die am 1. April umgehend als Scherz erkennbar wäre.

Die Bundeswehr zieht mit Besenstielen in den Krieg, der arrogante Schnösel Til Schweiger regt sich über die Spackos auf, die ihn nicht leiden können, wieso will ihm aber nicht einfallen und dann auch noch ein saudischer Prinz, der wissenschaftlich belegt, weshalb sich die Erde nicht dreht. All das in einem einzigen Blatt, dem Spiegel.

Die Menschheit verblödet total, mein Vater hat also recht, denn soviel Dummheit an einem einzigen Tag, das hält man im Kopf nicht aus. Unglaublich!

So also schaut jetzt die Speerspitze der Nato aus, die Besentrupppe der Frau von der Leyen vorneweg, wobei, es ist doch gut, wenn Soldaten nach der Schlacht das Schlachtfeld besebrein hinterlassen. Direkt fertig zum Wiederaufbau, für Investoren, geniale Idee, dass muss man der Dame lassen. Typisch Frau eben, denkt nicht nur an die Kinderbetreuung sondern eben auch an die Gleichberechtigung der Frau, die zur Beteiligung der Herren im Haushalt auch im Feld führt. Was haben wir doch für eine umsichtige Kriegsministerin.

Der saudischer Prinz, auch er sehr bemerkenswert: Die ganze Welt dreht sich um ihn, nicht um die Sonne, schon gar nicht die Erde sich um sich. Macht nichts, solange die Abnahmezahlen von Panzern mit Besenstielen stimmen. Nur ob die saudische Herrscherfamilie weiß, was man mit Besen tut? Eigentlich hat man dafür ja wohl eher seine Frauen, nur böse Zungen würden sie „Sklaven“ nennen.

Und ja, ich bin gerne ein Spacko, für mich ist das sogar eine Auszeichnung, denn wenn ich mir irgendetwas nicht antue, dann so filmische Meisterwerke von und mit „Mister Möchtegerne der Superstar“ sein, Til Schweiger. Was an seiner Spielkunst so speziell und wahnsinnig gut sein soll, das ist mir bisher nicht aufgefallen, aber gut, dass dem Herrn Schauspieler auffällt, dass ihn eben nicht jeder mag. Und zum Glück ist niemand per Schweigeransage dazu zu zwingen, sich seine Spielkunst im Kino oder Fernsehen anzutun. Kann ja noch kommen, wer weiß, derzeit aber ist Umschalten zum Glück noch erlaubt, und wenn das irgendwann nicht mehr so sein sollte, dann schaffe ich meinen Fernseher ab.

Und wenn ich mit dem Lachen ferrtig bin, dann sage ich, ich bin ein Spacko, ich liebe unsere Besentruppe, denn da wird wenigstens niemand verletzt, wenn man versucht zu schießen, und ich mag Saudis, die der Welt beweisen, wohin es führt, wenn man zu den Bildungsverweigerern der Welt gehört, nämlich zu garantiert keinem Nobelpreis.

©denise-a. langner-urso

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