Wir, Gaddafi und die Assads, Schlächter von Tripolis und Damaskus

Ein Diktator tritt in die Fußstapfen seines Vaters und schlachtet sein Volk regelrecht ab. Seine mordenden Horden ziehen plündernd durch das Land und hinterlassen verbrannte Erde.

Die Vereinten Nationen aber tun nichts als zu mahnen. Amerika zieht sich zurück, Buhmann inzwischen, weil ihm die Hauptschuld dafür angelastet wird, auch Vorreiter zu sein, wenn es um den Schutz von Menschenrechten geht, wenn dabei nicht alles ohne Opfer und im Blitzkrieg abläuft. Amerika hat die Schnauze gestrichen voll von Verbündeten, die sich davonstehlen mit Ausreden, die nicht gelten, wenn es um eben die Wahrung der Menschenrechte geht. Allen voran das laut kreischende Deutschland, wenn im demokratischen Amerika Rechte verletzt werden, die für andere Staaten und deren Bürger wie Freiheit erscheinen.

Woanders wird gefoltert und gemordet und niemand schaut hin, derweil man auf Amerika mit dem Finger zeigt. Drei Finger aber zeigen auch stets auf einen selbst zurück. Was tut man denn selbt, ausser auf Amerika beständig einzudreschen? Nichts. Die Bundesregierung finanziert bankrotte Banken und Staaten und kümmert sich um Euro und die EU, die Beteiligung aber dann, wenn es darum geht den Kampf der Menschen um ihre Menschenrechte in Libyen zu unterstützen, dann hält sie sich zurück. Auf solche Partner kann man verzichten, die Lasten gehören in diesem Falle gleichmässig verteilt, auf alle Partner. Einer, der andere den Dreck machen lässt und nur am Aufbau profitieren will, den braucht niemand, schon gar nicht die Menschen in Libyen! Man kann nicht immer nur im Nachhinein antanzen und profitieren, man muß sich daran beteiligen, die Kastanien aus dem Feuer zu holen.

Derweil sie Christlichkeit heucheln tanzen sie nur um das Goldene Kalb des Kapitals, geifernd den Schaum vor dem Mund, in der Hoffnung Waffen abzusetzen, damit der Krieg sich verlängere, um anschließend vom Wiederaufbau ein zweites Mal zu profitieren, derweil andere für sie ihre Leben und den Ruf riskieren, sich mehr und mehr verschulden. Und wenn es Opfer gibt, unter Zivilisten, dann erscheint wieder der drohende Finger derer, die derweil am wärmenden Kamin das Geschehen von zu Hause aus penibel verfolgen, in Trauter Familienrunde. Typisch Deutschland, typisch Bundesregierung!

Nun also Syrien und ausser heißer Luft, nichts. Lahme Worte. Natürlich hat man sich in Afghanistan gründlich verzockt, in diesem Staat, der niemals um Hilfe gebeten hat, wo man verhasst ist, kann man gegen die Taliban nicht gewinnen. Die Profiteure sitzen dort nämlich am Machthebel, geduldet von al Qaida. Ein Rückzug von dort wäre längst überfällig, gegen diesen Terror kann nur das Volk selbst etwas ausrichten, so es denn will, und es will „nicht geholfen werden“.

In Syrien unter dem jetzigen Schlächter Assad derweil ist das anders. Dort verbünden sich gerade Taliban mit abtrünnigen Soldaten und die Welt schaut zu. Ein Volk kämpft verzweifelt und unter hohem Einsatz um seine Freiheit von einer Diktatur nur, um anschliessend vermutlich in einer wesentlich schlimmeren, der der radikalen und zudem islamistischen Taliban zu enden. Freiheit sieht anders aus!

Ist die Welt wirklich so blind?

Deutschland allen voran muß sich am Riemen reißen, auch, wenn man nicht für Kriege plädieren mag. Es geht nicht um Angriffskriege, es geht um Freiheitskämpfe, um Menschenrechte, und das liebe Leute ist ein gewaltiger Unterschied.

Wenn Deutschland sich nicht, wenn wir uns nicht schuldig machen wollen, wie schon einmal, dann darf Deutschland nicht wegsehen, sich aus der Verantwortung stehlen! Wo stünden wir denn, hätten die Amerikaner nicht in den zweiten Weltkrieg eingegriffen? Wie viele Millionen Tote mehr hätten wir verursacht, hätte es uns gekostet? Wie viele von uns wären nicht geboren worden, weil ihre Großväter irgendwo in einem Schützengraben verreckt wären? Darüber sollte jeder wirklich noch einmal nachdenken, auch die heutige Bundesregierung!

Diesen Vorwurf müssen sich aber auch andere gefallen lassen, jene nämlich, die einst unserem Diktator bereitwillig zujubelten, ihn in seinem Morden nicht aufhielten,sich ihm anschlossen, mit ihm verbündet waren. Auch jene sind gemeint, die erst durch Amerika wieder von uns befreit wurden. In welchem Groß-Deutschland müssten sie heute leben, hätte Amerika nicht eingegriffen, welche Menschenrechte hätten sie dann wohl, hätte dieser Mann seinen Wahn verwirklichen können.

In Syrien und Libyen verrecken täglich Menschen, Frauen und Kinder, Männer, weil sie sich von einem Diktator befreien wollen, dessen Vater schon ihre Eltern und deren Freunde morden ließ- haben diese Menschen nicht heute das Glück verdient, das wir den Amerikanern im zweiten Weltkrieg zu verdanken hatten, nämlich Frieden und Freiheit für Generationen?

Ganz wehrlich, wir müssen uns schämen, für uns, für die Bundesregierung, vor unseren Kindern und den Völkern, die an soviel Arroganz und Selbstgefälligkeit wie der unseren tagtäglich verzweifeln und die dennoch genug Hoffnung in sich tragen um täglich einen Kampf David gegen Goliath zu kämpfen!

Da sprach der HERR zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Er sprach: Ich weiß nicht; soll ich meines Bruders Hüter sein? Er aber sprach: Was hast du getan? Die Stimme des Bluts deines Bruders schreit zu mir von der Erde. (Psalm 9.13) (Matthäus 23.35) (Hebräer 12.24)

Und nun verflucht seist du auf der Erde, die ihr Maul hat aufgetan und deines Bruders Blut von deinen Händen empfangen. Wenn du den Acker bauen wirst, soll er dir hinfort sein Vermögen nicht geben. Unstet und flüchtig sollst du sein auf Erden.

Kain aber sprach zu dem HERRN: Meine Sünde ist größer, denn daß sie mir vergeben werden möge. Siehe, du treibst mich heute aus dem Lande, und ich muß mich vor deinem Angesicht verbergen und muß unstet und flüchtig sein auf Erden. So wird mir’s gehen, daß mich totschlage, wer mich findet. (Hiob 15.20-24)

Aber der HERR sprach zu ihm: Nein; sondern wer Kain totschlägt, das soll siebenfältig gerächt werden. Und der HERR machte ein Zeichen an Kain, daß ihn niemand erschlüge, wer ihn fände. Also ging Kain von dem Angesicht des HERRN und wohnte im Lande Nod, jenseit Eden, gegen Morgen.

In diesem Sinne – Frohe Pfingsten!

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