AKK macht die CDU zum pseudo-grünen Kasperletheater

 

AKK ist also die neue Chefin der CDU und in meinem Umfeld war schockiert, was geschockt sein konnte. Mein ansonsten eher unpolitischer Mann war sprach- und fassungslos und ein Gast meinte nur: ach du Scheiße. Ich selber habe am Abend, besser in der Nacht dann noch etwas getwittert wie: mir geht es auf den Senkel, was gerade passiert, wo sind noch echte Kerle, die man einem wie Putin oder Trump beruhigt entgegenstellen kann, die mit denen vielleicht mal Klartext reden, was Merkel ja in der letzten Zeit schon schwer fiel, und auch etwas was in die Richtung geht, dass mich derweil nichts mehr wundert, wenn Männer offenbar selbst in einer Partei wie der CDU nur noch als Tellerwäscher und Zuruf irgendwelcher Frauen tätig werden können. Aber gut, man wird ja älter, man lässt los, überlässt irgendwann einer jüngeren Generation die Entscheidung, wie sie ihre Zukunft gestalten will.

Man schaut sich Kandidaten an, man merkt, wer da was kann, weil er welchen Lebenslauf hat, wer mal abgetaucht ist in eine andere Realität, selbst wenn diese in Millionärskreise führte, nach Arbeit, versteht sich, denn da landet man auch nicht mal einfach so, und was es bedeutet, wenn man in solchen Kreisen umgehen muss-wie viel man da an Verhandlungsgeschick und so weiter lernt. Und dann erkennt man irgendwann, wer da Brücken bauen kann, wer nach allen Richtungen verhandeln gelernt hat, und auch, wer nicht.

Die CDU hat allerdings anders entschieden, baut auf ein Kunstprodukt, das zu glauben scheint, wenn man auf jung macht, dann kann man Menschen überzeugen, dazu reicht es, samt Ehemann in einer WG zu übernachten, dazu reicht es zu zeigen, wer wem die Rühreier macht, und dass man selber am anderen Morgen den Mitschläfern den Kaffee ans Bett oder Sofa bringt.

Meine Herrn, was zeichnet das für ein Bild, wenn jemand bereits etwas älter ist, bereits Enkel haben kann, man sich demnächst als KanzlerIn eines starken Wirtschaftsstandortes der Welt präsentieren will? Die Realität ist nämlich rauher, da genügt so etwas nicht, da macht man sich lächerlich.

Ich warte ja nur auf die Vorstellungsrede, denn AKK betont ja ständig, was sie wie geschafft hat. Demnächst kann sie also zuzüglich von dieser Nacht erzählen, und wie jung sie doch ist, wie sehr sie Jugend versteht. Ja, passt, allerdings zu den Grünen, da könnte so eine Story, wie sie heute vom BR-Chefreporter Stephan Mayer unter dem Titel: CDU-Parteitag: Was hinter den Kulissen geschah, erzählt wird, und dazu passen dann auch die Tischwahlkabinen, die all das Lügen strafen, was in der Partei als Erneuerung und Digitalisierung den Wählern geboten wird.

Und das Drama der CDU begann ja nicht erst mit der Wahl, es startete mit der Aussage der AKK vom letzten Einhorn. Ja, ne, ist klar, habe ich da noch gedacht, so jemand, der meint, er könne einer Partei erzählen, sie sei das Letzte Einhorn, der wird bestimmt nicht gewählt, den kann man nicht zu einem Kerl wie Putin schicken, der ist nämlich Jäger und ballert solche Exemplare in Grund und Boden, und doch, scheinbar findet die CDU, besser eine Mehrheit der CDU solche Bilder derart niedlich, dass man Frau trotz solcher Aussagen wählt.

Und es war ja genau diese Aussage, die einen schon mit dem Kopf schütteln ließ. Aber gut, vielleicht geht die Taktik der Frau AKK ja tatsächlich auf, und man kann als pseudo-grün verkleidetes Exemplar mindestens den Grünen ein paar Wähler abjagen. Wie die dazu allerdings gestrickt sein müssen, das will und will mir bis jetzt nicht klar werden, denn dazu fehlt in der Hintergrundstory ein wesentlicher Faktor und das ist die Story vom gemeinsamen Joint in der Rührei essenden WG. Aber vielleicht liefert die demnächst ja noch jemand nach …

©denise-a. langner-urso

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