Die Entwicklung vom Video on Demand Markt in Deutschland

Inserat

Das Internet ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Unsere Welt wird zunehmend digitalisiert und immer mehr Tätigkeiten, die sonst in der Realität stattgefunden haben, verlagern sich in Richtung des Internets.

Die Deutschen sind immer länger online

Die Leute kaufen online ein, wechseln online ihren Stromanbieter und vor allem schauen sie im Internet Fernsehen, Filme und Serien. Besonders die Beliebtheit der online verfügbaren Medien steigt rasant. Für das Jahr 2018 ergab eine Studie, dass die Deutschen fast elf Stunden täglich Medien nutzen.
Aktuell wird die Rangliste der genutzten audiovisuellen Medien noch von herkömmlichem Fernsehen und Radio angeführt. Doch im Gegensatz zum Vorjahr verloren Radio und Fernsehen. Die online verfügbaren Medienangebote wuchsen im Gegensatz dazu rasant. Menschen zwischen 14 und 69 Jahren verbringen jeden Tag im Durschnitt mehr als anderthalb Stunden mit online Medien. 40 Prozent dieser Zeit werden vor allem Videos online geschaut. 31 Prozent der im Internet verbrachten Zeit wird das Streaming von Musik genutzt.

Video on Demand wird immer gefragter

Ganze 163 Minuten am Tag entfallen auf das online Ansehen von Sendungen, die zeitgleich auch im normalen Fernsehprogramm laufen. Das Schauen von Video on Demand Angeboten beläuft sich im Jahr 2018 auf 39 Minuten. Über die Hälfte der Nutzer von Online Videos, unabhängig ob Video on Demand oder Live Tv, sind zwischen 14 und 29 Jahren alt. Der Trend von Video on Demand Angeboten geht allerdings steil nach oben.

Wie funktionieren die Streaming Angebote überhaupt?

Video on Demand Plattformen wie beispielsweise Chili bieten eine Riesenauswahl an Videos, Filmen, TV-Serien und Dokumentationen an. Mit einem Klick auf den gewünschten Film beginnt das Streaming schon. Eigentlich ist Streaming das Gegenteil des herkömmlichen Downloads. Beim Streaming werden die Daten nicht auf dem Computer gespeichert, wie es beim Download der Fall ist. Hier werden die Inhalte der Medien, wie Videos oder Musik, nur abgerufen und in einem vorgesehenen Player abgespielt. Die Mediendatei muss nicht gespeichert werden – zumindest nicht langfristig. Während des Streamings wird für kurze Zeit ein Teil der Mediendatei zwischengespeichert und nach der Wiedergabe direkt wieder aus dem Speicher entfernt. Allerdings wird zur Wiedergabe in der Regel der kostenfrei erhältliche Flashplayer von Adobe benötigt.

Wie wird sich das Online Streaming in Zukunft entwickeln?

Ende des Jahres 2017 hatte 1/5 der deutschen Haushalte bereits einen Streaming Anbieter, der kostenpflichtig ist. Es wird prognostiziert, dass die Branche ihren Umsatz in den nächsten fünf Jahren sogar noch verdoppeln wird.

Der Gesamterlös von kostenpflichtigen Streaming Angeboten wird im Jahr 2023 bei circa 2.5 Milliarden Euro liegen – im Jahr 2017 stand der Gesamterlös bei circa 1 Milliarden Euro. Auch das Volumen am Markt verdoppelt sich damit in den nächsten fünf Jahren. Doch beim Wachstum ist trotz der tollen Zahlen noch mehr Luft nach oben. In Amerika beispielsweise nutzen schon fast die Hälfte aller Haushalte einen Streaming Dienst.

©einreicher

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