Seehofer – Wohlfühlminister für Rechtsradikale

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Heimat und Grenzschutzpolizei, ich kann es nicht mehr hören, ich kann es nicht mehr ertragen, was Seehofer und Herrmann heute in Bayern tun.

Es gab einmal eine Zeit, da hatte dieses Land einen Innenminister, und wenn schon Grenzschutz, dann erwarte ich, dass strikte Grenzen in Sachsen gezogen werden, erwarte das von der kompletten Union, besonders von der CDU, die es sich gefallen lässt, dass in ihren eigenen Reihen ein paar verwirrte Geister meinen, sie müssen Splittergrüppchen bilden.

Da wedelt in der Union derweil der Schwanz mit dem Hund. Grenzen gehören in Sachsen gezogen, Grenzen gegen den rechtsradikalen Straßenmob, da gehört Bildung hin, wenn nicht da, wo sonst, denn offensichtlich wird da in Schulen so einiges aus unserer Vergangenheit nicht mehr gelehrt.

Ich vermisse einen Innenminister, der den Überblick behält, egal, ob er sich im Urlaub befindet oder nicht, der sich über die Sachlage in allen Bundesländern informieren und auf dem Laufenden halten lässt, aber nichts, nada, niente, dieser Möchtegernminister ist derweil ein Totalausfall.

Er habe ja keine genauen Kenntnisse, will sich vorerst nicht äußern. Entschuldigung, aber es existiert genügend Material, damit sich der letzte Depp in Hintertupfingen ein Bild von der Lage in Sachsen machen kann, Herr Heimatminister Seehofer!

Das aber, was ich sehe, ist einer, der die Wahlkämpfer in Bayern unterstützen und keine Wähler in Bayern verlieren will, einer, der noch immer versucht am rechten Rand zu fischen und durch sein Nichthandeln verzweifelt versucht, eventuell doch noch der AfD Wähler abzujagen.

Entschuldigung, aber ein Innenminister hat sich um mehr zu kümmern, als um bayrische Befindlichkeiten, dieses Land ist etwas größer. Und wenn Herr Seehofer damit überfordert ist, wenn er den Jetztstand von Sachsen und anderswo bis nach der Bayernwahl aussitzen will, dann hat er gefälligst den Sessel zu räumen und seinen Job jemand anderem zu überlassen, dann hat Frau Merkel ihn aufzufordern, zurückzutreten.

Es reicht!

© denise-a. langner-urso